Schlüsselbund in der falschen Tür – erotische Sexgeschichte

Mann und Frau begegnen sich unerwartet in fremder Wohnung durch verwechselte Schlüssel

Ich starre auf den Schlüsselbund in meiner Hand, dann auf die Tür vor mir. Verdammt. Die Nummer prangt da in matten Messingziffern: 4B. Nicht 4A. Ich bin im falschen Stockwerk. Oder habe ich gerade den falschen Schlüssel ins Schloss gesteckt? Die Tür steht einen Spaltbreit offen, meine Hand noch an der Klinke.

„Falscher Nachbar“, höre ich eine Stimme hinter mir. Klar, hell, amüsiert.

Ich drehe mich um. Eine Frau lehnt im Türrahmen gegenüber – 4C, schießt es mir durch den Kopf. Sie trägt ein übergroßes Hemd, das ihr knapp bis zur Mitte der Oberschenkel reicht. Ihre langen, dunklen Haare fallen ihr über die Schulter, und in ihren Augen glitzert etwas, das ich nicht sofort einordnen kann.

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„Ich wollte zu meinem Kumpel“, sage ich und hebe hilflos den Schlüsselbund. „Er hat mir geschrieben, ich soll einfach reinkommen.“

„Dein Kumpel wohnt ein Stockwerk höher. 5B.“ Sie kommt näher, barfuß, die Arme vor der Brust verschränkt. „Ich bin Vesper. Und du stehst gerade in meiner Nachbarwohnung.“

„Scheiße, tut mir leid. Ich–“

„Ist schon okay.“ Sie mustert mich von oben bis unten, ohne sich zu beeilen. „Aber jetzt, wo du schon mal hier bist…“

Mein Herz schlägt schneller. Es liegt nicht nur an der Peinlichkeit. Es liegt an der Art, wie sie mich ansieht. Als hätte sie gerade etwas entdeckt, das sie unbedingt haben will.

„Du könntest mir helfen“, sagt sie und nickt in Richtung 4B. „Die Nachbarin ist verreist, und ich soll nach ihren Pflanzen sehen. Aber ich hasse es, allein in fremden Wohnungen rumzustehen. Creepy, weißt du?“

Ich sollte ablehnen. Sollte einfach ins richtige Stockwerk gehen. Aber irgendetwas in ihrem Blick hält mich fest.

„Klar. Warum nicht.“

Sie lächelt. „Perfekt.“

Wir gehen zusammen rein, in die Wohnung, in der ich eben noch versehentlich stand. Es riecht nach Lavendel und alten Büchern. Vesper steuert direkt auf die Fensterbank zu, wo mehrere Topfpflanzen in verschiedenen Stadien des Dahinsiechens stehen.

„Gießkanne ist in der Küche“, sagt sie über die Schulter. „Kannst du?“

Ich nicke und verschwinde in die kleine, enge Küche. Als ich zurückkomme, steht sie vor einem Regal und blättert in einem Fotoalbum.

„Neugierig?“ frage ich.

„Immer.“ Sie klappt das Album zu und stellt es zurück. „Menschen faszinieren mich. Wie sie leben. Was sie verstecken.“

„Und was versteckst du?“

Sie dreht sich zu mir um, langsam. Ihr Blick verändert sich – wird dunkler, intensiver. „Das wirst du gleich rausfinden.“

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Bevor ich reagieren kann, kommt sie auf mich zu. Nicht schnell, aber zielstrebig. Sie nimmt mir die Gießkanne aus der Hand und stellt sie ab. Dann legt sie ihre Handfläche auf meine Brust.

„Du bist nervös“, stellt sie fest.

„Bin ich nicht.“

„Doch.“ Sie grinst. „Dein Herz rast.“

Ich will etwas Schlagfertiges sagen, aber sie drückt mich gegen die Wand. Nicht grob, aber bestimmt. Ihre Lippen sind plötzlich nah, so nah, dass ich ihren Atem auf meiner Haut spüre.

„Ich mag Nervosität“, flüstert sie. „Macht die Sache interessanter.“

Dann küsst sie mich. Und es ist kein zaghafter Kuss, kein vorsichtiges Herantasten. Sie nimmt sich, was sie will, ihre Zunge gleitet in meinen Mund, ihre Finger krallen sich in mein Shirt. Ich atme scharf ein, und sie lacht leise gegen meine Lippen.

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„Gefällt dir das?“ fragt sie, als sie sich kurz zurückzieht.

„Ja.“

„Gut. Dann hör auf zu denken.“

Ihre Hände wandern unter mein Shirt, ihre Fingernägel kratzen sanft über meine Haut. Ich schließe die Augen, spüre, wie mein Körper auf sie reagiert. Jede Berührung sendet Stromstöße durch mich hindurch.

Sie zieht mein Shirt hoch, und ich hebe die Arme, damit sie es über meinen Kopf streifen kann. Es landet irgendwo auf dem Boden. Dann ist ihr Mund wieder auf meinem, hungriger diesmal, fordernder.

„Du machst, was ich sage“, murmelt sie zwischen zwei Küssen.

„Okay.“

„Okay was?“

„Okay, ich mache, was du sagst.“

Sie lächelt, und es ist dieses spielerische, herrische Lächeln, das mir gleichzeitig Angst macht und wahnsinnig anturnt. Sie greift nach meinem Gürtel, öffnet ihn mit einer Leichtigkeit, die mich ahnen lässt, dass sie das nicht zum ersten Mal macht. Meine Hose rutscht nach unten, und ich trete aus ihr heraus.

„Hinknien“, sagt sie, und ihre Stimme duldet keinen Widerspruch.

Ich sinke auf die Knie, und sie tritt einen Schritt zurück, mustert mich von oben herab. Ihr Hemd rutscht ihr ein Stück höher, und ich erkenne, dass sie darunter nichts trägt. Mein Atem stockt.

„Brav“, sagt sie. „Du lernst schnell.“

Sie kommt näher, ihre Finger gleiten durch mein Haar, und dann zieht sie meinen Kopf sanft nach vorne, bis mein Gesicht auf Höhe ihrer Hüfte ist. Ich atme tief ein, rieche sie – warm, verführerisch, unwiderstehlich.

„Mach weiter“, befiehlt sie leise.

Ich gehorche. Meine Hände gleiten ihre Schenkel hinauf, und sie spreizt leicht die Beine. Ich küsse die Innenseite ihrer Oberschenkel, langsam, genussvoll, und spüre, wie sie zittert. Es ist ein winziges Zittern, aber es reicht, um mir zu zeigen, dass ich nicht der Einzige bin, der außer Kontrolle gerät.

„Weiter“, sagt sie, ihre Stimme jetzt rauer.

Ich drücke meine Lippen auf sie, spüre ihre Hitze, ihre Feuchtigkeit. Sie stöhnt leise auf, ihre Finger krallen sich fester in mein Haar. Ich arbeite mich vor, meine Zunge findet ihren Rhythmus, und sie beginnt, sich gegen meinen Mund zu bewegen.

„Ja, genau so“, keucht sie.

Ihre Reaktion spornt mich an. Ich will mehr von diesem Stöhnen hören, will spüren, wie sie die Kontrolle verliert, die sie die ganze Zeit über mich hatte. Meine Hände wandern zu ihrem Po, ziehen sie noch näher an mich heran, und sie stöhnt lauter, wirft den Kopf in den Nacken.

„Fuck“, presst sie hervor.

Dann, ganz plötzlich, zieht sie mich zurück. Ich schaue zu ihr hoch, verwirrt, und sie lächelt – atemlos, aber siegessicher.

„Aufs Sofa“, sagt sie. „Jetzt.“

Ich stehe auf und folge ihrem Blick. Das Sofa steht in der Mitte des Wohnzimmers, groß und weich. Sie schubst mich hin, und ich lasse mich darauf fallen. Sie kommt sofort hinterher, schwingt sich auf mich, ihre Schenkel zu beiden Seiten meiner Hüfte.

„Hände hinter dem Kopf“, befiehlt sie.

Ich lege meine Hände hinter meinen Kopf, und sie greift nach dem Saum ihres Hemds, zieht es über ihren Kopf. Für einen Moment bin ich sprachlos. Sie ist atemberaubend – ihr Körper schlank, ihre Haut glatt, ihre Brüste perfekt. Sie bemerkt meinen Blick und lacht leise.

„Gefällt dir, was du siehst?“

„Ja.“

„Dann schau genau hin.“

Sie greift nach meinem steifen Schwanz, führt ihn zu sich, und dann sinkt sie langsam auf mich herab. Ihre Augen schließen sich für einen Moment, und ein leises, befriedigendes Stöhnen entweicht ihren Lippen. Ich beiße mir auf die Unterlippe, um nicht laut aufzustöhnen.

„Beweg dich nicht“, warnt sie. „Ich bestimme das Tempo.“

Und das tut sie. Sie beginnt, sich auf mir zu bewegen, langsam zuerst, fast quälend langsam. Jede Bewegung ist kontrolliert, präzise, und ich spüre jede Sekunde davon. Meine Hände ballen sich hinter meinem Kopf zu Fäusten, weil ich mich zusammenreißen muss, um nicht einfach nach ihr zu greifen und sie herumzudrehen.

Aber ich tue es nicht. Ich lasse sie machen. Und verdammt, es ist unglaublich.

Sie wird schneller, ihr Atem geht stoßweise, und ich spüre, wie sich ihre Muskeln um mich herum zusammenziehen. Ihre Hände liegen auf meiner Brust, ihre Fingernägel graben sich in meine Haut. Es ist ein Gefühl zwischen Schmerz und Lust, das mich noch mehr antreibt.

„Du darfst“, sagt sie plötzlich, ihre Stimme gebrochen. „Fass mich an.“

Ich brauche keine weitere Einladung. Meine Hände schnellen vor, greifen nach ihren Hüften, ziehen sie härter auf mich herunter. Sie wirft den Kopf zurück und schreit auf – laut, ungezügelt, und es ist der schönste Laut, den ich je gehört habe.

Wir bewegen uns jetzt zusammen, in einem Rhythmus, der uns beide an den Rand treibt. Ich spüre, wie sich alles in mir zusammenzieht, wie die Hitze durch meinen Körper schießt, und ich weiß, dass ich nicht mehr lange durchhalten werde.

„Komm“, flüstert sie, ihre Lippen an meinem Ohr. „Komm für mich.“

Und ich tue es. Ich komme, hart und unkontrolliert, und sie folgt mir nur Sekunden später, ihr Körper zuckt, ihr Atem reißt ab. Wir halten uns aneinander fest, zwei Fremde, die gerade etwas miteinander geteilt haben, das keine Worte braucht.

Danach liegen wir da, verschwitzt und erschöpft. Sie rollt sich von mir herunter, bleibt neben mir liegen, ihr Kopf an meine Schulter gelehnt.

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„Du hast den Pflanzen immer noch kein Wasser gegeben“, sagt sie schließlich, und ich höre das Grinsen in ihrer Stimme.

„Scheiß auf die Pflanzen.“

Sie lacht, und es ist ein warmes, echtes Lachen. „Einverstanden.“

Irgendwann später stehe ich auf, ziehe meine Klamotten an. Sie beobachtet mich dabei, immer noch nackt auf dem Sofa liegend, und ich kann ihren Blick auf meiner Haut spüren.

„Du weißt schon, dass das komplett verrückt war, oder?“ sage ich.

„Klar.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Aber das Beste ist doch immer ein bisschen verrückt.“

Ich kann nicht widersprechen. Diese Begegnung erinnert mich entfernt an jene Nacht bei ihm nebenan, nur dass hier keine langen Blicke vorausgegangen waren, sondern purer Zufall – oder vielleicht war es auch Schicksal.

Als ich an der Tür stehe, dreht sie sich noch einmal zu mir um. „Falls du nochmal im falschen Stockwerk landest…“

„Ich weiß, wo ich dich finde.“

Sie lächelt. „Gut.“

Ich schließe die Tür hinter mir, lehne mich kurz dagegen, und atme tief durch. Dann gehe ich nach oben, zu meinem Kumpel. Aber ehrlich gesagt ist mir jetzt egal, warum er mich herbestellt hat. Mein Kopf ist noch ganz woanders.

Und als ich später wieder nach Hause fahre, muss ich grinsen. Vielleicht sollte ich öfter mal die falsche Tür nehmen. Solche Begegnungen mit Fremden haben definitiv ihren Reiz – gerade wenn sie so versaut und spielerisch dominant ablaufen wie diese hier.

Vesper. Der Name wird mir noch lange im Kopf bleiben.

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