Wenn mir jemand vor einer Woche gesagt hätte, dass ich mit Tempo 140 über die Autobahn fahren würde, während Silas zwischen meinen Beinen kniet und mich mit seiner Zunge in den Wahnsinn treibt, hätte ich laut gelacht. Aber jetzt ist genau das meine Realität, und ich kann kaum glauben, wie verdammt gut sich das anfühlt.
Es fing an diesem Morgen an. Wir waren auf dem Weg zu seinem Elternhaus – eine dieser furchtbar langweiligen Familienfeiern, zu denen man nicht Nein sagen kann. Drei Stunden Autofahrt lagen vor uns, und ich hatte mich schon mental darauf eingestellt, mir Podcasts anzuhören oder zu dösen. Aber Silas hatte andere Pläne.
„Zieh das Kleid an“, hatte er gesagt und mir ein kurzes, schwarzes Etuikleid hingelegt. Nichts darunter, sagte sein Blick. Ich kannte diesen Ausdruck. Die Art, wie seine Augen dunkel wurden, wie sich seine Kiefer leicht anspannten. Er war in dieser Stimmung.
„Auf der Autobahn?“, fragte ich.
„Vertrau mir.“
Ich vertraute ihm. Ich vertraute ihm immer, wenn es um solche Dinge ging. Er wusste genau, wie weit er gehen konnte, wusste genau, wo meine Grenzen lagen – und wie er sie dehnen konnte, ohne sie zu brechen.
Also zog ich das Kleid an. Nichts drunter. Die Seide klebte an meiner Haut, als ich mich auf den Beifahrersitz setzte. Der Stoff war dünn genug, dass ich die Kühle der Ledersitze spüren konnte. Ich sah zu Silas rüber, der schon am Steuer saß, und er grinste.

„Guter Start“, sagte er.
Die ersten zwanzig Minuten waren harmlos. Wir plauderten über belanglose Dinge, über seine nervige Tante, über das Wetter. Aber seine rechte Hand lag die ganze Zeit auf meinem Oberschenkel, und seine Finger wanderten langsam, fast beiläufig höher. Ich versuchte, mich auf das Gespräch zu konzentrieren, aber mein Körper war längst woanders.
„Rutsch vor“, sagte er plötzlich, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
„Was?“
„Du hast mich gehört. Rutsch vor. Beine breit.“
Mein Herz schlug schneller. Ich schaute aus dem Fenster – wir waren auf der Autobahn, umgeben von anderen Autos, LKWs, Wohnmobilen. Jeder konnte reinschauen.
„Silas, das ist –“
„Keine Widerrede.“ Seine Stimme war ruhig, aber bestimmt. Die Art von Ton, die keinen Spielraum ließ.
Ich rutschte vor. Meine Beine fielen auseinander, und das Kleid rutschte hoch, bis es nur noch ein schwarzer Streifen um meine Taille war. Die Klimaanlage blies kühle Luft zwischen meine Beine, und ich erschauderte.
„Braves Mädchen“, murmelte er und seine Hand wanderte zwischen meine Schenkel.
Der erste Kontakt seiner Finger ließ mich aufstöhnen. Er war direkt, ohne Vorwarnung, und ich war schon so feucht, dass seine Finger mühelos in mich glitten. Ich griff nach dem Türgriff, suchte Halt, während er mich mit langsamen, kreisenden Bewegungen bearbeitete.
„Nicht kommen“, sagte er. „Noch nicht.“
„Du Arsch“, keuchte ich.
Er lachte. „Das war noch gar nichts.“
Zwanzig Minuten später – oder waren es dreißig? Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren – aktivierte er den Tempomat. 140 km/h. Die Landschaft verschwamm zu einem grünen Streifen, während seine Finger weiter in mir arbeiteten, mich an den Rand brachten und dann wieder zurückholten.

„Ich halte das nicht mehr aus“, flehte ich.
„Doch, wirst du.“
Dann, ohne Vorwarnung, zog er seine Hand zurück. Ich stöhnte frustriert auf, aber er ignorierte mich. Stattdessen drückte er einen Knopf, und der Fahrersitz glitt nach hinten. Nicht viel, aber genug.
„Was –“
„Fahr du“, sagte er.
„Wie bitte?“
„Du hast mich gehört. Steig rüber. Setz dich ans Steuer.“
Mein Verstand brauchte einen Moment, um zu begreifen, was er meinte. Wir waren auf der Autobahn. Mit 140. Und er wollte, dass wir die Plätze tauschten? Während der Fahrt?
„Vertrau mir“, sagte er wieder.
Also tat ich es. Ich kletterte über ihn, hielt mich an seinem Sitz fest, während er seine Hände auf meine Hüften legte und mich führte. Für einen Moment war niemand am Steuer – nur der Tempomat hielt uns auf Kurs – und dann saß ich, und meine Hände umklammerten das Lenkrad.
Silas rutschte unter mir hindurch, geschmeidig wie eine Katze, und bevor ich realisieren konnte, was passierte, kniete er zwischen meinen Beinen auf dem Beifahrerfußraum.
„Oh Gott“, flüsterte ich.
„Augen auf die Straße“, sagte er, und dann spürte ich seinen Atem zwischen meinen Schenkeln.
Der erste Kontakt seiner Zunge ließ mich fast aufschreien. Ich biss mir auf die Lippe, meine Knöchel wurden weiß, so fest umklammerte ich das Lenkrad. Seine Zunge war gnadenlos, kreiste um meine Klitoris, saugte, leckte, drang in mich ein. Ich versuchte, auf die Straße zu schauen, auf die weißen Linien, die Schilder, die anderen Autos, aber meine Sicht verschwamm.

„Silas, ich kann nicht –“
„Doch. Fahr weiter.“
Ein LKW überholte uns links, und ich betete, dass der Fahrer nicht herunterschaute. Aber selbst wenn – in diesem Moment war es mir egal. Alles, was zählte, war Silas‘ Zunge, wie sie mich bearbeitete, wie seine Hände meine Oberschenkel auseinanderdrückten, mich offen hielten für ihn.
„Du schmeckst so gut“, murmelte er gegen meine Haut, und die Vibration seiner Stimme trieb mich näher an den Rand.
„Ich komme gleich“, keuchte ich.
„Nicht. Noch. Nicht.“
Er verlangsamte, wechselte zu langen, langsamen Zügen seiner Zunge, die mich verrückt machten, aber nicht über die Kante brachten. Ich stöhnte frustriert, und er lachte leise. Das war sein Spiel – mich an den Rand zu bringen, mich betteln zu lassen.
„Bitte“, flehte ich.
„Worum bittest du?“
„Lass mich kommen. Bitte, Silas.“
„Noch nicht. Noch zehn Kilometer.“
Zehn Kilometer. Das waren ungefähr fünf Minuten bei diesem Tempo. Fünf Minuten Folter, während seine Zunge weiter machte, während ich versuchte, geradeaus zu fahren, während jeder Muskel in meinem Körper sich anspannte.
Ein Schild tauchte auf. Ausfahrt in 8 Kilometern. Ich schaute auf den Tacho – noch immer 140. Silas‘ Zunge fand einen besonders empfindlichen Punkt, und ich schrie auf.
„Leiser“, warnte er. „Es sei denn, du willst, dass alle es hören.“
Ich biss mir auf die Lippe, so fest, dass ich Blut schmeckte. Meine Beine zitterten. Der Wagen schlingerte leicht, und Silas‘ Hände griffen meine Hüften, stabilisierten mich.
„Du machst das so gut“, murmelte er. „Mein gutes Mädchen. Fährst brav Auto, während ich dich lecke.“
Seine Worte machten alles noch schlimmer. Oder besser. Ich wusste nicht mehr, was was war. Alles verschwamm zu einem einzigen, pulsierenden Bedürfnis.
„Sieben Kilometer“, sagte er gegen meine Haut. „Noch ein bisschen.“
Ich wimmerte. Meine Hände verkrampften sich um das Lenkrad. Ein weiterer LKW überholte, und ich hörte die Hupe – ob aus Warnung oder Ermutigung, konnte ich nicht sagen. Es war mir egal.
„Sechs Kilometer.“
Seine Zunge wurde schneller, dringlicher. Zwei seiner Finger glitten in mich, krümmten sich nach oben, fanden den Punkt, der mich jedes Mal explodieren ließ. Ich sah Sterne.
„Silas, bitte –“
„Noch nicht.“
„Ich kann nicht mehr –“
„Doch.“
Vier Kilometer. Drei. Seine Finger pumpten schneller, seine Zunge kreiste um meine Klitoris, saugte, leckte, trieb mich höher und höher. Ich konnte nicht mehr atmen. Mein Körper war eine einzige gespannte Saite, kurz davor zu reißen.
„Zwei Kilometer“, sagte er.
Ich schluchzte. Tränen liefen über meine Wangen – nicht aus Trauer, sondern aus purer, überwältigender Intensität. Ich hatte noch nie so etwas gespürt, noch nie so nah am Abgrund gewesen ohne hinunterzustürzen.
„Ein Kilometer.“
Seine Finger krümmten sich noch mehr, trafen den Punkt wieder und wieder, während seine Zunge schneller wurde, schneller, schneller –
„Jetzt“, befahl er. „Komm für mich. Jetzt.“
Ich explodierte. Mein ganzer Körper bäumte sich auf, und nur Silas‘ Hände auf meinen Hüften hielten mich auf dem Sitz. Ich schrie – lange, laut, es war mir egal, wer es hörte. Die Welt wurde weiß, dann schwarz, dann ein Feuerwerk aus Farben, während Welle um Welle durch mich hindurchging. Der Wagen schlingerte, aber Silas‘ Hände griffen nach dem Lenkrad, stabilisierten uns, während seine Zunge weiter machte, mich durch den Orgasmus trug, der nicht enden wollte.

Als ich wieder zu Bewusstsein kam – oder so ähnlich – stand der Wagen am Straßenrand. Ich lag halb über dem Lenkrad, keuchend, zitternd, völlig ausgelaugt. Silas saß wieder auf dem Beifahrersitz und grinste mich an.
„Du bist ein Arschloch“, keuchte ich.
„Ein Arschloch, das dich gerade zum besten Orgasmus deines Lebens gebracht hat.“
Ich konnte nicht widersprechen.
Er beugte sich zu mir rüber, küsste mich, und ich schmeckte mich selbst auf seinen Lippen. „Du warst perfekt“, murmelte er. „So verdammt perfekt.“
„Wir hätten sterben können“, sagte ich, aber meine Stimme klang nicht einmal ansatzweise überzeugend.
„Aber wir sind nicht.“ Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Und jetzt weißt du, was du bei 140 auf der Autobahn alles erleben kannst.“
Ich lachte, noch immer außer Atem. „Das war so falsch.“
„Aber so gut.“
„Ja“, gab ich zu. „So verdammt gut.“
Er half mir, mich wieder zurechtzumachen, zog mein Kleid nach unten, strich über meine Wangen. „Bereit für die nächste Runde?“
„Was? Nein. Nein! Silas, ich kann nicht –“
Er lachte. „Entspann dich. Ich meinte die Familienfeier.“
„Oh.“ Ich atmete aus. „Ja. Okay. Das kann ich schaffen.“
„Aber auf der Rückfahrt“, sagte er und sein Grinsen wurde noch breiter, „bin ich dran.“
Ich schaute ihn an, sah den Hunger in seinen Augen, die Versprechen, die dort lagen. Mein Körper reagierte sofort, wieder bereit, obwohl ich gerade erst gekommen war.
„Einverstanden“, flüsterte ich.
Er küsste mich noch einmal, tief und lang. „Ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch. Auch wenn du ein Arschloch bist.“
„Gerade deshalb.“
Wir fuhren weiter. Die restlichen fünfzig Kilometer vergingen wie im Flug, meine Gedanken noch immer bei dem, was gerade passiert war. Bei der Art, wie er mich kontrolliert hatte, wie er mich an meine Grenzen gebracht hatte – und darüber hinaus. Bei dem Gefühl seiner Zunge, bei seinen Händen, bei seiner Stimme.
Als wir schließlich vor seinem Elternhaus parkten, schaute ich ihn an. „Ich kann nicht glauben, dass wir das getan haben.“
„Wir haben noch viel mehr getan. Oder hast du vergessen, was letzten Monat im Restaurant passiert ist?“
Ich wurde rot. Das hatte ich nicht vergessen. Würde ich nie vergessen.
„Komm“, sagte er und öffnete die Tür. „Lass uns rein. Je schneller wir das hinter uns haben, desto schneller können wir nach Hause. Und dann zeige ich dir, was ich noch mit dir vorhabe.“
Ich folgte ihm, noch immer zittrig auf den Beinen, aber irgendwie schaffte ich es. Die Feier war genauso langweilig, wie ich es erwartet hatte, aber die ganze Zeit über spürte ich Silas‘ Blicke auf mir. Jedes Mal, wenn sich unsere Augen trafen, sah ich das Versprechen dort – das Versprechen von dem, was später kommen würde.
Und als wir schließlich wieder im Auto saßen, die Ledersitze kühl unter mir, sein Grinsen wieder da, wusste ich: Die Rückfahrt würde noch besser werden.

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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.