Kopierer und ihre Hand im Archivraum – Sexgeschichte

Der Kopierer ratterte und jaulte wie seit Wochen. Ich stand daneben, starrte auf die Anzeige und dachte mir, dass dieses Scheißding mich noch wahnsinnig machen würde. Vierzehn Prozent. Die Fortschrittsanzeige bewegte sich langsamer als ein Schneckenrennen.

„Funktioniert der wieder nicht?“

Ich fuhr herum. Nelia stand in der Tür zum Archivraum, lehnte sich gegen den Rahmen, die Arme verschränkt. Ihr schwarzes Haar fiel ihr über die Schulter, die Bluse stand oben ein Knöpfchen zu weit offen. Oder genau richtig, je nachdem wie man es sah.

„Er funktioniert“, sagte ich. „Nur eben in seinem eigenen Tempo.“

„Wie lange wartest du schon?“

„Fünfzehn Minuten. Vielleicht auch zwanzig.“

Sie trat näher, blieb neben mir stehen. Ihr Parfüm – irgendwas mit Vanille und noch was anderem – füllte den kleinen Raum aus. „Du weißt, dass wir den Raum abschließen können, oder?“

„Warum sollte ich das tun?“

„Damit niemand stört.“ Sie sah mich an, und in ihrem Blick lag etwas, das mir den Atem stocken ließ. „Falls du Gesellschaft brauchst beim Warten.“

Die Luft zwischen uns knisterte. Wir arbeiteten seit anderthalb Jahren zusammen, hatten zusammen gelacht, gestritten, Überstunden geschoben. Aber das hier – das war neu.

„Nelia…“

„Achtzehn Prozent“, unterbrach sie mich und nickte zum Kopierer. „Noch lange hin.“

Ich schluckte. Mein Herz hämmerte. „Wenn jemand reinkommt—“

„Dann sagen wir, wir sortieren Akten.“ Sie ging zur Tür, drehte den Schlüssel um. Das Klicken hallte in meinen Ohren nach wie ein Startschuss.

Als sie sich wieder zu mir umdrehte, war da ein Lächeln auf ihren Lippen, das ich noch nie gesehen hatte. Langsam, fast spielerisch. Sie kam zurück, stellte sich direkt vor mich.

„Weißt du, wie oft ich mir vorgestellt habe, dich hier zu küssen?“

Meine Stimme versagte. Ich schüttelte den Kopf.

„Jedes Mal, wenn du hier wartest. Du stehst da, so geduldig, so konzentriert.“ Ihre Finger berührten meine Brust, glitten langsam nach unten. „Ich mag geduldige Männer.“

Bevor ich antworten konnte, küsste sie mich. Ihre Lippen waren weich, fordernd, und ich spürte, wie jede professionelle Distanz, die wir seit Monaten aufrechterhalten hatten, in Sekundenschnelle zusammenbrach. Meine Hände fanden ihre Taille, zogen sie näher.

Der Kopierer ratterte weiter. Zweiundzwanzig Prozent.

„Fass mich an“, flüsterte sie gegen meinen Mund. „Trau dich.“

Meine Hände glitten unter ihre Bluse, fanden warme Haut. Sie keuchte leise, und das Geräusch ging mir direkt in die Magengrube. Ihre Finger öffneten meinen Gürtel, geschickt, ungeduldig.

„Hier?“ fragte ich atemlos.

„Genau hier.“ Sie drehte mich, drückte mich gegen das Regal voller verstaubter Ordner. „Genau jetzt.“

Ihre Hand glitt in meine Hose, umfasste mich fest. Ich stöhnte auf, presste meine Stirn gegen ihre Schulter. Sie bewegte ihre Hand langsam, gleichmäßig, und ich spürte, wie meine Knie weich wurden.

„Du bist schon so hart“, murmelte sie. „Hast du auch an mich gedacht? Nachts?“

„Ja“, presste ich hervor. „Verdammt, ja.“

Sie lachte leise, triumphierend. Dann ließ sie mich los, trat einen Schritt zurück. Ich sah ihr zu, wie sie ihren Rock hochschob, die schwarze Strumpfhose nach unten zog. Darunter ein Slip aus roter Spitze.

„Hilf mir“, sagte sie.

Meine Hände zitterten, als ich ihr den Slip über die Hüften zog, die Beine hinunter. Sie trat heraus, kickte ihn zur Seite. Dann nahm sie meine Hand und führte sie zwischen ihre Schenkel.

Sie war nass. Unfassbar nass.

„Spürst du das?“ Sie biss sich auf die Lippe, ihre Augen halb geschlossen. „So sehr will ich dich.“

Ich streichelte sie, ließ meine Finger langsam kreisen. Sie lehnte sich gegen mich, ihr Atem heiß an meinem Hals. Der Kopierer ratterte weiter – irgendwo bei dreißig Prozent –, aber es interessierte mich nicht mehr.

„Mehr“, forderte sie. „Tiefer.“

Ich schob zwei Finger in sie hinein, spürte, wie sie sich um mich schloss. Sie stöhnte, vergrub ihr Gesicht an meiner Schulter, um den Laut zu dämpfen. Ihre Hüften bewegten sich gegen meine Hand, suchten ihren Rhythmus.

„Ja, genau so“, keuchte sie. „Hör nicht auf.“

Ich bewegte meine Finger schneller, mein Daumen fand ihren Kitzler. Sie zitterte, ihre Nägel gruben sich in meinen Rücken. Diese Situation war so surreal – mitten am Arbeitstag, im Archivraum, während draußen die Kolleginnen und Kollegen an ihren Schreibtischen saßen. Es fühlte sich verboten an. Und genau das machte es so verdammt heiß.

„Ich will dich in mir spüren“, flüsterte Nelia plötzlich. „Jetzt.“

Sie drehte sich um, stützte sich mit beiden Händen auf dem Kopierer ab. Der Anblick – ihr Hintern, die hochgeschobene Bluse, die Strumpfhose um die Knie – jagte mir einen Schauer durch den ganzen Körper.

Ich trat hinter sie, zog meine Hose weiter herunter. Meine Hände umfassten ihre Hüften, und als ich in sie eindrang, stöhnten wir beide auf. Sie war eng, heiß, perfekt.

„Langsam“, keuchte sie. „Erst langsam.“

Ich bewegte mich bedächtig, genoss jede Sekunde. Ihre Hände klammerten sich an die Kanten des Kopierers, und bei jeder Bewegung rutschte sie ein Stück weiter vor. Das Gerät vibrierte unter uns, das monotone Rattern wie eine bizarre Hintergrundmusik.

„Schneller“, forderte sie nach einer Weile. Ihre Stimme klang rau, verzweifelt. „Bitte.“

Ich steigerte das Tempo, hielt sie fest an den Hüften. Der Raum füllte sich mit unseren Atemzügen, dem Klatschen unserer Körper, dem unverminderten Rattern des Kopierers. Draußen auf dem Flur waren Schritte zu hören, Stimmen. Mein Herz setzte aus.

„Nicht aufhören“, zischte Nelia. „Egal was passiert.“

Die Schritte entfernten sich wieder. Ich atmete aus, stieß härter zu. Eine ihrer Hände glitt zwischen ihre Beine, ich spürte, wie sie sich selbst berührte.

„Ich komme gleich“, keuchte sie. „Gleich—“

Ihr ganzer Körper spannte sich an, und sie presste ihr Gesicht auf die Glasplatte des Kopierers, um nicht laut aufzuschreien. Ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, pulsierend, und das riss mich mit.

Ich zog mich im letzten Moment zurück, kam auf ihrem Rücken. Wir beide keuchten, zitternd, völlig fertig.

„Fuck“, murmelte sie nach einer Weile. „Das war…“

„Ja.“

Sie richtete sich auf, drehte sich zu mir um. Ihr Haar klebte an ihrer Stirn, ihre Wangen waren gerötet. Sie sah umwerfend aus.

„Wir sollten uns saubermachen“, sagte ich leise.

„Gleich.“ Sie küsste mich, sanft diesmal, fast zärtlich. „Noch einen Moment.“

Der Kopierer piepste. Einhundert Prozent. Fertig.

Wir sahen uns an und fingen gleichzeitig an zu lachen. Das Timing war zu absurd.

„Perfekt getimed“, sagte sie grinsend.

„Der wusste Bescheid.“

Wir zogen uns wieder an, säuberten uns notdürftig mit Taschentüchern aus meiner Jackentasche. Als wir fertig waren, stand Nelia an der Tür, die Hand am Schlüssel.

„Was sagen wir, wenn uns jemand fragt, warum wir so lange gebraucht haben?“ fragte ich.

„Dass der Kopierer mal wieder gesponnen hat.“ Sie zwinkerte mir zu. „Was auch stimmt. Der hat definitiv gesponnen.“

Sie schloss die Tür auf, warf mir noch einen letzten, vielsagenden Blick zu, dann verschwand sie im Flur. Ich blieb noch einen Moment stehen, sammelte die Kopien ein, versuchte mein Herz zu beruhigen.

Als ich zurück an meinen Schreibtisch ging, spürte ich die Blicke einiger Kollegen. Wussten sie etwas? Ahnten sie es?

Mein Handy vibrierte. Eine Nachricht von Nelia: Nächste Woche muss ich wieder große Akten kopieren. Hilfst du mir?

Ich musste grinsen.

Die Büroaffäre war damit offiziell eröffnet. Und wenn man sich Geschichten über Berührungen unter Konferenztischen anhörte oder von verbotenen Blicken im Großraumbüro las, dann wusste man: Wir waren nicht die Einzigen. Aber in diesem Moment fühlte es sich an, als wären wir die einzigen Menschen auf der Welt.

Am Nachmittag lief ich ihr auf dem Flur über den Weg. Sie lächelte mich an – professionell, freundlich, nichts Verdächtiges. Aber als sie an mir vorbeiging, streifte ihre Hand kurz meine.

Und ich wusste: Das war erst der Anfang.

Die nächsten Tage waren eine Mischung aus gestohlenen Blicken, verstohlenen Nachrichten und einer ständigen Anspannung, die mich fast verrückt machte. Jedes Mal, wenn sie den Raum betrat, spürte ich ein Kribbeln im Bauch. Jedes Mal, wenn sie meinen Namen sagte, hörte ich sie wieder keuchen.

Eine Woche später stand ich wieder vor dem Kopierer. Diesmal war er schneller – oder ich ungeduldiger. Aber als die Tür aufging und Nelia hereinkam, den gleichen Blick in den Augen wie beim letzten Mal, wusste ich: Das hier war mehr als nur eine einmalige Sache.

„Hallo“, sagte sie leise.

„Hallo.“

„Schlüssel?“

Ich nickte. Sie schloss ab.

Und der Kopierer ratterte weiter, unser unfreiwilliger Komplize in diesem gefährlichen Spiel. Vielleicht wäre ich irgendwann so mutig wie die Menschen in anderen Archivraum-Geschichten, die noch weiter gingen. Aber im Moment war das hier genug. Mehr als genug.

Das Büro war nie wieder dasselbe.

Und der Kopierer? Der wurde zu unserem kleinen Geheimnis. Zu dem Ort, an dem alles begann.

Wo alles immer wieder neu begann.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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