Karabiner und sein Seil am Kletterfelsen – Sexgeschichte

Mann sichert Frau mit Kletterseil am Felsen während eines intensiven Camping-Abenteuers

Der Karabiner klickte, als ich ihn am Klettergurt befestigte. Metallisch. Endgültig. Ich stand am Fuß der Felswand, die sich zwanzig Meter über mir auftürmte, und checkte mein Seil noch einmal. Der Campingplatz lag eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt, hier draußen war ich allein. Dachte ich jedenfalls.

„Du solltest den Achterknoten nochmal machen.“

Ihre Stimme kam von links. Ich drehte mich um und sah sie zwischen den Bäumen stehen. Dunkle Haare, zu einem lockeren Zopf gebunden. Sportlich, aber nicht durchtrainiert. Sie trug ein Top, das ihre gebräunte Haut betonte, und eine kurze Kletterhose. Ihre Augen musterten mein Seil mit einem Blick, der zwischen Belustigung und Skepsis lag.

Sportliche Frau mit dunklem Zopf in Kletterausrüstung zwischen Bäumen, selbstbewusste Haltung

„Ich klettere seit zehn Jahren“, sagte ich.

„Ich seit fünfzehn.“ Sie trat näher, ohne zu fragen, griff nach meinem Seil und begann, den Knoten zu öffnen. „Du machst ihn nicht falsch, aber auch nicht richtig. Zu locker.“

Ich hätte protestieren können. Sollte es vielleicht sogar. Aber irgendetwas an der Art, wie sie mein Seil in die Hand nahm – selbstverständlich, ohne zu zögern –, ließ mich stillhalten.

„Ich bin Jovana“, sagte sie, während sie den Knoten neu schlang. Ihre Finger bewegten sich schnell und präzise. „Und du bist allein hier draußen unterwegs, weil…?“

„Weil ich niemanden zum Sichern hatte.“

„Mmh.“ Sie zog den Knoten fest, prüfte ihn mit einem kurzen Ruck. „Jetzt hast du jemanden.“

Sie kletterte nicht selbst. Stattdessen nahm sie das Seil, wickelte es fachmännisch um ihre Hüfte und fixierte es mit einem HMS-Karabiner an ihrem eigenen Gurt. Erst dann bemerkte ich, dass sie einen trug. Abgenutzt, mit Kreideflecken. Sie sicherte mich, während ich die ersten Meter hochstieg, und ich spürte das Seil straff, aber nicht zu eng. Perfekt dosiert.

„Weiter links“, rief sie von unten. „Die Kante ist besser.“

Ich folgte ihrer Anweisung und merkte, dass sie recht hatte. Meine Finger fanden Halt, wo ich ihn nicht erwartet hätte. Als ich nach zehn Minuten wieder unten war, lächelte sie nicht. Sie nickte nur.

„Du kannst klettern. Aber du lässt dich zu sehr von deinem Kopf leiten.“

„Und was schlägst du vor?“

„Dass du mir vertraust.“

Sie ging zu ihrem Rucksack, der unter einem Baum lag, und zog ein zweites Seil heraus. Länger als meins. Dicker auch. Dazu ein paar Karabiner und – ich brauchte einen Moment, um es zu erkennen – weiche Seilschlingen.

„Was ist das?“

„Ein Experiment.“ Sie kam zurück zu mir, das Seil locker über die Schulter gehängt. „Wenn du willst. Ich zwinge dich zu nichts.“

Aber in ihrem Blick lag etwas, das mich nicht gehen lassen wollte. Etwas, das mehr versprach als nur eine weitere Kletterroute.

„Was für ein Experiment?“

„Du kletterst noch einmal. Aber diesmal tust du genau das, was ich sage. Kein Widerspruch. Keine Diskussion. Du vertraust mir komplett.“

Ich hätte lachen können. Hätte sagen können, dass ich nicht auf solche Spielchen stehe. Aber die Wahrheit war, dass mich die Vorstellung elektrisierte. BDSM war mir nicht fremd, aber nie draußen, nie in einem Kontext wie diesem.

„Okay“, sagte ich.

Ihr Lächeln war schmal, fast räuberisch. „Gut. Dann leg deine Hände auf den Rücken.“

Ich gehorchte. Sie trat hinter mich, nahm eine der Seilschlingen und legte sie um meine Handgelenke. Nicht fest – eher symbolisch. Aber es reichte, um meinen Puls zu beschleunigen.

Nahaufnahme: Frau bindet konzentriert ein Seil um Handgelenke, warmes Licht auf ihrer Haut

„Entspann dich“, murmelte sie dicht an meinem Ohr. „Ich hab dich.“

Sie löste die Schlinge wieder, aber die Berührung blieb. Ihre Hände glitten über meine Unterarme, prüften die Spannung in meinen Schultern. Dann schob sie mich sanft in Richtung Felswand.

„Klettere. Aber du entscheidest nichts selbst. Ich sage dir, wo du hingreifst.“

Ich begann zu steigen. „Links“, sagte sie. Ich griff links. „Höher. Nein, die andere Kante.“ Ich korrigierte. Jede ihrer Anweisungen war klar, jede Bewegung fühlte sich fremd an – und gleichzeitig richtig. Ich gab die Kontrolle ab, ließ mich führen, und mit jedem Meter, den ich kletterte, wurde diese Hingabe intensiver.

Nach fünf Metern sagte sie: „Halt.“

Ich verharrte, meine Finger um den Fels gekrallt.

„Schließ die Augen.“

„Was?“

„Mach es.“

Ich schloss die Augen. Mein Atem ging schneller. Das Seil spannte sich leicht, als sie es justierte. Ich hing in der Wand, blind, ausgeliefert – aber seltsam ruhig.

„Spürst du das?“ fragte sie. „Das ist Vertrauen.“

Ich nickte, unfähig zu sprechen.

„Jetzt komm runter.“

Ich öffnete die Augen und ließ mich abseilen. Unten angekommen, zitterten meine Hände leicht. Jovana stand direkt vor mir, das Seil immer noch in ihrer Hand.

„Gut gemacht“, sagte sie leise. Dann trat sie näher, so nah, dass ich den Schweiß auf ihrer Haut riechen konnte, vermischt mit Sonnencreme und etwas Erdigem. „Aber wir sind noch nicht fertig.“

Sie führte mich zu einem flachen Felsvorsprung, ein paar Meter abseits der Kletterwand. „Setz dich.“

Ich setzte mich. Sie kniete sich vor mich, nahm das längere Seil und begann, es um meine Fußgelenke zu schlingen. Locker, aber präzise. Dann band sie meine Hände – diesmal fester – mit der Seilschlinge zusammen und befestigte sie an einem Karabiner, den sie an meinem Gurt einhakte.

„Ich will sehen, wie lange du das aushältst“, sagte sie. Ihre Finger glitten über meine Oberschenkel, vorsichtig, tastend. „Wie lange du mir vertraust, ohne zu wissen, was ich vorhabe.“

Frau kniet auf Felsen, ihre Hand gleitet über einen Oberschenkel, verführerisches Lächeln

Mein Atem stockte. Sie öffnete langsam den Reißverschluss meiner Kletterhose, zog sie ein Stück nach unten. Ihre Hand glitt darunter, fand mich schon hart.

„So schnell?“ Sie lachte leise. „Du magst das also.“

Ich biss mir auf die Lippe. Ihre Hand bewegte sich, langsam, kontrolliert. Nicht genug, um mich über den Rand zu bringen, aber genug, um mich verzweifeln zu lassen. Sie beobachtete mein Gesicht, jede Regung, jede Veränderung in meiner Atmung.

„Bitte“, flüsterte ich schließlich.

„Bitte was?“

„Mehr.“

Sie zog ihre Hand zurück. „Noch nicht.“

Stattdessen beugte sie sich vor und küsste mich. Hart, fordernd. Ihre Zunge eroberte meinen Mund, während ihre Finger wieder nach unten wanderten. Diesmal fester, schneller. Ich stöhnte in den Kuss hinein, zerrte an den Fesseln, aber sie hielten.

„Du darfst nicht kommen“, sagte sie, als sie sich von meinen Lippen löste. „Nicht, bevor ich es dir erlaube.“

Es war Folter. Süße, quälende Folter. Sie brachte mich immer wieder an die Grenze, hielt mich dort, zog sich dann zurück. Meine Gedanken verschwammen, alles reduzierte sich auf ihre Hand, ihre Stimme, die Spannung in meinem Körper.

„Du machst das gut“, murmelte sie. Ihre freie Hand strich durch mein Haar, fast zärtlich. „Aber ich will noch mehr.“

Sie löste die Fesseln an meinen Füßen, dann die an meinen Händen. Bevor ich mich erholen konnte, zog sie mich hoch und drehte mich um. Meine Hände presste sie gegen den Fels.

„Bleib so.“

Ich hörte, wie sie ihre eigene Hose öffnete. Dann spürte ich sie hinter mir, ihre Hüften gegen meinen Hintern gepresst. Ihre Hand glitt um mich herum, nahm mich erneut in die Hand, während sie sich an mir rieb. Es war nichts Penetratives, nichts Endgültiges – einfach nur die Reibung, die Hitze, die Nähe.

Nahaufnahme: Frau flüstert jemandem von hinten ins Ohr, schweißglänzende Haut, inniger Moment

„Jetzt“, flüsterte sie. „Jetzt darfst du.“

Und ich kam. Hart, unkontrolliert, mit einem Stöhnen, das von den Felsen widerhallte. Meine Knie gaben nach, aber sie hielt mich, ihr Körper stützte meinen.

Als ich wieder klar denken konnte, stand sie neben mir, das Seil bereits wieder über ihrer Schulter. Sie lächelte – zum ersten Mal richtig.

„Du bist besser, als ich dachte.“

„Was war das?“ fragte ich, immer noch atemlos.

„Ein Test.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Und du hast bestanden.“

Sie drehte sich um, bereit zu gehen. Aber ich hielt sie am Arm fest.

„Warte. Wo gehst du hin?“

„Zurück zum Camping.“ Ihr Blick war herausfordernd. „Außer, du hast einen Grund, warum ich bleiben sollte.“

Ich zog sie näher, küsste sie, diesmal ich derjenige, der die Kontrolle übernahm. Sie ließ mich, für einen Moment, bevor sie sich wieder löste.

„Morgen“, sagte sie. „Gleiche Zeit. Aber dann bin ich dran mit Klettern.“

Frau geht durch Wald davon, Kletterseil über Schulter, blickt verheißungsvoll zurück

Und sie verschwand zwischen den Bäumen, das Seil locker über ihrer Schulter baumelnd. Ich blieb zurück, noch immer zitternd, und wusste bereits, dass ich am nächsten Tag hier sein würde. Dass ich auf ihre versauten Spiele nicht verzichten konnte. Nicht nach dem, was gerade passiert war.

Das Seil an meinem Gurt fühlte sich schwerer an als zuvor. Nicht wegen des Gewichts – sondern wegen der Erinnerung an ihre Hände, ihre Stimme, ihre Kontrolle. Ich sammelte meine Sachen zusammen, aber meine Gedanken blieben bei ihr. Bei Jovana und ihrem Versprechen. Bei dem, was morgen kommen würde.

Als ich zurück zum Campingplatz lief, spürte ich die Erschöpfung in meinen Muskeln. Aber auch etwas anderes. Eine Vorfreude, die mich nicht loslassen wollte. Eine Neugier, die tiefer ging als alles, was ich beim Klettern je gespürt hatte.

Das Feuer am Abend knisterte leise, aber ich konnte nicht stillsitzen. Jemand bot mir ein Bier an, ich lehnte ab. Meine Gedanken waren woanders. Bei der Felswand. Bei dem Seil. Bei ihr.

Ich wusste nicht, wer Jovana wirklich war. Woher sie kam. Ob sie morgen überhaupt wiederkommen würde. Aber das machte es nur noch intensiver. Diese Unsicherheit. Dieses Tabu, sich jemandem so hinzugeben, der mir völlig fremd war.

Und als ich später in meinem Zelt lag, das Seil neben mir auf dem Boden, wusste ich: Morgen würde ich wieder dort sein. Würde warten. Würde ihr gehören – zumindest für diese kurzen, intensiven Momente am Fels.

Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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