Balkongeländer und sein Flüstern nach Jahren des Schweigens – erotische Sexgeschichte

Paar auf Ferienbalkon bei Nacht, er steht dominierend hinter ihr am Geländer, intensive Blicke

Ich hatte Faro nicht gewählt. Die Reise war ein Kompromiss – meine Schwester wollte unbedingt an die Algarve, und ich brauchte einfach nur Abstand. Von Berlin, vom Job, von allem. Die Ferienwohnung lag im vierten Stock eines cremefarbenen Gebäudes, keine fünf Minuten vom Strand entfernt. Der Balkon war schmal, gerade breit genug für zwei Stühle und einen kleinen Tisch, aber die Aussicht entschädigte für alles. Meer, soweit das Auge reichte.

Am zweiten Abend stand ich da draußen, die Arme auf dem Geländer, und ließ mir den Wind durchs Haar fahren. Die Sonne war gerade untergegangen, der Himmel glühte in Orange und Violett. Ich trug nur ein dünnes Trägerkleid, und die Wärme auf meiner Haut fühlte sich an wie eine Entschuldigung für alles, was schief gelaufen war.

Frau mit schulterlangen braunen Haaren in weißem Kleid lehnt bei Sonnenuntergang an einem Balkongeländer

„Marlene?“

Die Stimme kam von links. Ich drehte mich um, und da stand er – auf dem Balkon der Nachbarwohnung, nicht mal drei Meter entfernt. Dunkel gelockte Haare, ein Dreitagebart, ein Glas Rotwein in der Hand. Ich brauchte einen Moment, bis ich ihn erkannte.

„Benedikt?“

„Heilige Scheiße.“ Er lachte, aber es klang ungläubig. „Was machst du denn hier?“

„Urlaub. Und du?“

„Dasselbe. Mit Freunden.“ Er lehnte sich an sein eigenes Geländer, und unsere Blicke trafen sich. Es war seltsam, ihn nach all den Jahren zu sehen. Wir waren damals zusammen zur Uni gegangen, hatten in derselben Clique rumgehangen, und eines Nachts – einer dieser Abende, die zu viel Alkohol und zu wenig Schlaf bedeuteten – war mehr passiert. Viel mehr. Es war nie wieder zur Sprache gekommen.

Frau auf Balkon blickt überrascht zu einem Mann auf dem Nachbarbalkon hinüber

„Bist du allein?“, fragte er.

„Meine Schwester ist unten in der Stadt. Sie wollte noch in irgendeine Bar.“

„Und du nicht?“

„Ich brauchte Ruhe.“

Er nickte. „Komm rüber.“

„Was?“

„Komm rüber. Die Tür ist offen. Wir haben Wein.“

Ich zögerte. Aber irgendetwas in seiner Stimme – vielleicht die Selbstverständlichkeit, mit der er es sagte – ließ mich nicken. Zwei Minuten später stand ich in seiner Wohnung. Sie war größer als unsere, mit einer offenen Küche und einem Wohnzimmer, das direkt auf denselben Balkon führte. Zwei weitere Leute saßen auf dem Sofa: eine rothaarige Frau in einem engen Tanktop und ein Mann mit tätowierten Unterarmen, der mich neugierig ansah.

„Das ist Marlene“, stellte Benedikt mich vor. „Eine alte Bekannte.“

„Vivienne“, sagte die Frau und streckte mir die Hand hin. Ihr Händedruck war fest, ihre Augen musterten mich mit einer Intensität, die mir sofort klar machte, dass sie mehr sah, als ich preisgeben wollte.

„Damian“, sagte der Mann. Er lächelte schief, und irgendetwas an ihm erinnerte mich an diese verbotenen Momente, die man nicht vergessen kann.

Benedikt drückte mir ein Glas Wein in die Hand. „Setz dich.“

Ich tat es. Die Stimmung war merkwürdig – entspannt und gleichzeitig aufgeladen. Wir redeten über belanglose Dinge: Reisepläne, Strände, das Wetter. Aber ich spürte die ganze Zeit über Benedikts Blick auf mir. Und nicht nur seinen.

Frau mit Weinglas sitzt auf Sofa und lauscht aufmerksam einem Gespräch im Hintergrund

„Du siehst gut aus“, sagte er irgendwann, als Vivienne und Damian sich über irgendeine Bar stritten, die sie am Vortag besucht hatten.

„Danke. Du auch.“

„Ich hab oft an dich gedacht.“

Ich verschluckte mich fast an meinem Wein. „Wirklich?“

„Ja.“ Er rückte näher. „An diese eine Nacht. Du weißt schon.“

Mein Herz schlug schneller. Natürlich wusste ich. Es war eine dieser Erinnerungen, die sich ins Gedächtnis brennen – seine Hände auf meiner Haut, sein Atem an meinem Hals, die Art, wie er mich gegen die Wand gedrückt und mir ins Ohr geflüstert hatte, dass er mich haben wollte. Und ich hatte Ja gesagt, ohne zu zögern.

„Benedikt…“

„Was?“

„Das ist lange her.“

„Und?“ Er lehnte sich zurück, aber sein Blick blieb auf mir. „Vielleicht ist es Zeit für eine Wiederholung.“

Bevor ich antworten konnte, mischte sich Vivienne ein. „Oh, bitte. Wenn du schon so offensichtlich bist, dann mach es doch gleich richtig.“

Ich starrte sie an. „Was?“

Sie lächelte, und es war kein freundliches Lächeln. Es war das Lächeln von jemandem, der genau wusste, was er wollte – und wie er es bekam. „Benedikt mag dich. Damian auch. Und ich… nun ja, ich bin neugierig.“

Die Luft im Raum schien dicker zu werden. Ich hätte gehen sollen. Ich hätte einfach aufstehen und zurück in meine eigene Wohnung gehen können. Aber ich tat es nicht.

„Was schlägst du vor?“, hörte ich mich sagen.

Vivienne stand auf und kam zu mir herüber. Sie beugte sich vor, bis ihr Gesicht nur noch Zentimeter von meinem entfernt war. „Dass du aufhörst, so zu tun, als würdest du nicht wollen, was hier gleich passieren wird.“

Mein Atem stockte. Ihre Finger strichen über meine Wange, dann weiter nach unten, über meinen Hals, bis sie am Ausschnitt meines Kleides innehielten. „Du bist angespannt“, flüsterte sie. „Lass es los.“

Zwei Frauen stehen sich sehr nah gegenüber, intensive Blicke und eine Hand streicht über eine Wange

Benedikt trat hinter mich. Seine Hände legten sich auf meine Schultern, und ich spürte seinen warmen Atem an meinem Ohr. „Vertrau uns“, sagte er leise. „Wir passen auf dich auf.“

Das war der Moment, in dem ich mich entschied. Nicht bewusst, nicht rational – aber mein Körper antwortete, bevor mein Verstand es konnte. Ich nickte.

Vivienne lächelte. „Gut.“ Sie zog mich hoch, und im nächsten Moment waren wir alle vier auf dem Weg zum Balkon. Die Tür stand offen, und der Wind trug den Geruch von Salz und Freiheit herein. Sie drückte mich gegen das Geländer, und ich klammerte mich daran fest, während Benedikt hinter mir stand und seine Hände unter mein Kleid glitten.

„Schau auf das Meer“, befahl Vivienne. Ihre Stimme war fest, aber nicht kalt. „Und vergiss nicht, dass du hier bist, weil du es willst.“

Ich tat, was sie sagte. Meine Hände umfassten das Metall, und ich spürte, wie Benedikts Finger über meine Schenkel wanderten, höher und höher, bis er die dünne Barriere meiner Unterwäsche erreichte. Er zog sie zur Seite, und ich keuchte auf, als seine Berührung mich fand.

„Fuck“, murmelte er. „Schon so nass.“

Damian stand neben Vivienne und beobachtete uns. Seine Augen waren dunkel vor Verlangen, und als Vivienne ihm zunickte, kam er näher. Er kniete sich vor mich hin, und bevor ich wusste, was geschah, hatte er mein Kleid hochgeschoben und seinen Mund zwischen meine Beine gepresst.

Ich stöhnte laut auf. Die Kombination aus Benedikts Fingern, die mich von hinten massierten, und Damians Zunge, die unerbittlich über meine empfindlichste Stelle leckte, war zu viel. Meine Knie wurden weich, aber Benedikt hielt mich fest.

Frau hält sich am Balkongeländer fest, Kopf nach hinten geneigt, Augen geschlossen, leidenschaftlicher Ausdruck

„Bleib stehen“, sagte er. „Wir sind noch nicht fertig mit dir.“

Vivienne trat neben mich und begann, die Träger meines Kleides herunterzuziehen. Ihre Lippen fanden meine Schulter, dann meinen Hals, und schließlich drehte sie mein Gesicht zu sich und küsste mich. Es war ein fordernder Kuss, einer, der keinen Widerspruch zuließ. Ihre Zunge drang in meinen Mund ein, und ich erwiderte ihn, während mein Körper sich gegen Damians Mund presste.

„Du schmeckst gut“, murmelte Vivienne gegen meine Lippen. „Ich verstehe, warum Benedikt dich nicht vergessen konnte.“

Benedikt lachte leise. „Warte, bis du sie richtig erlebst.“ Er zog seine Finger zurück, und ich hörte, wie er seine Hose öffnete. Sekunden später spürte ich ihn an meinem Eingang, hart und bereit. Er drang langsam in mich ein, und ich biss mir auf die Lippe, um nicht laut aufzuschreien. Es fühlte sich so verdammt gut an, dass ich dachte, ich würde explodieren.

„Verdammt“, keuchte ich.

„Das gefällt dir, oder?“, fragte Vivienne. Sie hatte ihre Hand zwischen meine Beine geschoben und rieb jetzt meinen Kitzler, während Benedikt mich von hinten nahm und Damian aufstand, um seinen Platz neben ihr einzunehmen. Sein Schwanz war hart, und Vivienne wickelte ihre Finger darum, während sie mich weiter streichelte.

„Ich will, dass du kommst“, sagte sie. „Zeig uns, wie sehr du das hier liebst.“

Ich konnte nicht mehr klar denken. Alles verschwamm – die Geräusche, die Berührungen, das Gefühl von Benedikt, der immer tiefer in mich stieß. Mein Orgasmus baute sich auf, unaufhaltsam, und als Vivienne ihren Druck verstärkte, brach er über mich herein. Ich schrie auf, meine Hände krallten sich ins Geländer, und mein ganzer Körper bebte.

Benedikt folgte kurz darauf. Er zog mich noch fester an sich, und ich spürte, wie er in mir pulsierte. Für einen Moment standen wir alle still, atemlos, die Nacht um uns herum so leise, als würde sie uns belauschen.

Dann löste sich Vivienne von mir und lächelte. „Das war erst der Anfang“, sagte sie. „Falls du bleiben willst.“

Ich sah sie an, dann Benedikt, dann Damian. Und ich wusste, dass ich nicht gehen würde. Nicht heute Nacht. Die Erinnerung an diesen Balkon würde mich noch lange verfolgen – genau wie jene andere Nacht, die niemals endete.

„Ich bleibe“, flüsterte ich.

Und das Flüstern des Balkongeländers, das jahrelang geschwiegen hatte, wurde laut.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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