Der Mond über dem Kürbisfeld war riesig und orange, fast unwirklich. Dr. Fennoran hatte mir befohlen, in dieser Nacht hinauszugehen, und ich war ihr gefolgt wie immer. Sie war nicht nur meine Chefin auf der Forschungsstation — sie war auch die einzige Person, die wusste, was mit mir passiert war, seit die Sporen uns erreicht hatten.
„Korvalen, siehst du die Ranken?“ Ihre Stimme klang durch das Kommunikationsgerät in meinem Ohr, ruhig und bestimmt, wie sie es immer tat, wenn sie mich in den Feldern brauchte. „Die im Sektor Fünf. Sie wachsen anders.“
Ich stapfte durch die Furchen zwischen den Kürbissen, deren Oberflächen im Mondlicht schimmerten wie feuchte Haut. Das Forschungsprojekt hatte vor drei Monaten begonnen — eine Kooperation mit einer außerirdischen Spezies, die uns Samen geschickt hatte. Kürbisse, hieß es, die in unserem Klima wachsen und uns helfen würden, die kommenden Dürren zu überstehen. Was sie uns nicht gesagt hatten: Die Pflanzen hatten Nebenwirkungen auf Menschen.

„Ich bin da“, sagte ich leise.
Die Ranken, die sie meinte, waren dicker als mein Handgelenk, fleischig und warm. Als ich sie berührte, spürte ich das vertraute Kribbeln. Es war nicht unangenehm. Es war… erwartungsvoll.
„Gut.“ Fennoran klang zufrieden. „Jetzt leg deine Hand flach darauf.“
Ich gehorchte. Das Kribbeln wurde stärker, zog durch meinen Arm, ließ meine Haut prickeln. Mein Herzschlag beschleunigte sich. Die Sporen hatten etwas mit mir gemacht — etwas, das Fennoran seit Wochen erforschte. Etwas, das mich empfänglicher machte für ihre Befehle, für ihre Stimme, für ihre Präsenz.
„Spürst du es?“ fragte sie.
„Ja.“
„Beschreib es mir.“
Ich schluckte. „Wie… wie ein Puls. Warm. Es geht bis in meine Brust.“
Fennoran schwieg einen Moment. Dann: „Zieh deine Jacke aus.“
Ich zögerte nur kurz. Die Nachtluft war kühl, aber meine Haut brannte. Ich legte die Jacke ins Gras und stand dort im T-Shirt, die Hand immer noch auf der Ranke.
„Jetzt das Shirt.“
Mein Atem stockte. Wir waren allein hier draußen, kilometerweit entfernt von der nächsten Siedlung. Nur die Monitorkameras liefen — und die waren alle direkt mit Fennorans Arbeitsplatz verbunden. Sie sah mich. Sie sah jede Bewegung.
Ich zog das Shirt über den Kopf. Die Kühle der Nacht traf meine Brustwarzen und ließ sie hart werden. Das Kribbeln der Ranke intensivierte sich, als hätte die Pflanze gespürt, was passierte.

„Sehr schön.“ Fennorans Stimme hatte diesen Unterton, den ich inzwischen kannte. Kontrolliert, aber mit einer Schärfe darunter. „Die Ranke reagiert auf deine Körpertemperatur. Auf deine Erregung.“
Ich atmete flach. „Was soll ich…?“
„Berühre die Ranke mit deiner Brust. Leg dich darüber.“
Mein Verstand protestierte, aber mein Körper gehorchte bereits. Ich kniete mich hin, beugte mich vor, bis meine Haut die warme, fleischige Oberfläche der Ranke berührte. Sie fühlte sich an wie… wie lebendiges Gewebe, weich und fest zugleich. Das Kribbeln explodierte in meinem Körper, schoss direkt zwischen meine Beine.
„Fuck“, stöhnte ich unwillkürlich.
Fennoran lachte leise. „Genau. Die Sporen haben dein Nervensystem umgeschrieben, Korvalen. Du bist jetzt empfänglicher für taktile Stimulation. Und für meine Stimme.“ Eine Pause. „Wie fühlt sich das an?“
„Zu viel. Es ist zu viel.“
„Nein. Es ist genau richtig.“ Ihre Stimme wurde noch ruhiger, fast ein Flüstern. „Jetzt öffne deine Hose.“
Ich keuchte, presste meine Stirn gegen die Ranke. „Dr. Fennoran…“
„Du nennst mich Vayra. Und du wirst tun, was ich dir sage.“
Mit zitternden Fingern öffnete ich den Knopf meiner Jeans, zog den Reißverschluss herunter. Ich schob die Hose und meine Unterwäsche über die Hüften, bis sie auf meinen Knien hing. Die Nachtluft traf meine nackte Haut, und ich spürte, wie feucht ich bereits war.
„Gut“, sagte Vayra. „Jetzt nimm die Ranke zwischen deine Schenkel.“
Ich gehorchte, hob mich leicht an und positionierte mich so, dass die Ranke direkt gegen meine Scham drückte. Das Kribbeln war jetzt so intensiv, dass ich aufschrie. Es war, als würde die Pflanze vibrieren, pulsieren — jede Nervenzelle in meinem Körper feuerte gleichzeitig.
„Beweg dich“, befahl sie.
Ich begann, mich gegen die Ranke zu reiben, langsam zuerst, dann immer schneller. Die Pflanze reagierte, wurde wärmer, das Kribbeln intensiver. Ich hörte mich selbst stöhnen, hörte die feuchten Geräusche meines Körpers gegen die Oberfläche der Ranke. Es war absurd, es war falsch — und es fühlte sich verdammt gut an.

„Du bist so gehorsam“, sagte Vayra, und ihre Stimme klang jetzt dichter, atemloser. „Schau, wie du dich an eine außerirdische Pflanze reibst, nur weil ich es dir befohlen habe. Du würdest alles tun, was ich sage, nicht wahr?“
„Ja“, keuchte ich. „Alles.“
„Sag meinen Namen.“
„Vayra.“
„Lauter.“
„Vayra!“ Ich bewegte mich jetzt wild gegen die Ranke, spürte, wie sich die Spannung in meinem Unterleib aufbaute. „Bitte, ich…“
„Noch nicht.“ Ihre Stimme schnitt durch meinen Nebel. „Du kommst erst, wenn ich es dir erlaube.“
Ich stöhnte verzweifelt, versuchte, mich zurückzuhalten, aber die Ranke pulsierte jetzt regelrecht gegen meinen Kitzler, und das Kribbeln wurde zu einem elektrischen Sturm in meinem Körper. Meine Schenkel zitterten.
„Vayra, bitte…“
„Ich möchte, dass du verstehst“, sagte sie langsam, „dass dein Körper mir gehört. Seit dem ersten Tag, als die Sporen dich erreicht haben. Du bist mein Experiment. Meine Verantwortung. Mein…“ Sie machte eine Pause. „Mein Spielzeug.“
Die Worte trafen mich wie eine Welle, und ich wusste, dass ich es nicht mehr länger aushalten konnte. Ich war kurz davor, zu explodieren.
„Jetzt“, sagte sie schließlich. „Komm für mich, Korvalen.“
Mein Orgasmus traf mich mit solcher Wucht, dass ich schrie. Ich klammerte mich an die Ranke, mein ganzer Körper verkrampfte, und die Wellen der Lust rollten immer wieder über mich hinweg, scheinbar endlos. Die Pflanze pulsierte synchron mit mir, als würde sie meine Erregung aufnehmen und verstärken.
Als es endlich nachließ, sackte ich zusammen, lag schwer atmend auf der Erde zwischen den Kürbissen. Meine Haut war mit Schweiß bedeckt, mein Herz raste.
„Schön“, sagte Vayra leise. „Sehr schön. Jetzt sieh nach oben.“
Ich hob mühsam den Kopf — und erstarrte.
Am Rand des Feldes stand Vayra Fennoran selbst, nicht im Labor. Sie war gekommen. Sie hatte zugesehen. Sie war vielleicht die ganze Zeit hier gewesen. Sie trug noch ihren weißen Laborkittel, aber darunter erkannte ich die Silhouette ihres Körpers im Mondlicht, die Art, wie sie sich bewegte, als sie näher kam.

„Du hast gut gearbeitet heute Nacht“, sagte sie, jetzt ohne das Kommunikationsgerät, ihre echte Stimme noch intensiver. „Aber wir sind noch nicht fertig.“
Sie kniete sich neben mich, ihre Hand legte sich auf meinen nackten Rücken. Ihre Berührung war kühl gegen meine heiße Haut.
„Die Ranken reagieren auf sexuelle Energie“, erklärte sie sachlich, als würde sie einen Vortrag halten. „Sie verstärken sie, speichern sie. Das ist ihr eigentlicher Zweck. Nicht Nahrung — Energie.“ Ihre Finger wanderten meine Wirbelsäule hinab. „Und ich brauche noch mehr Daten.“
Sie half mir auf die Beine, zog mich zu sich heran. Ihr Gesicht war nah, ihre Augen dunkel im Mondlicht. Sie roch nach Labor und nach etwas Süßem, Fremdem — nach den Sporen.
„Hast du Angst?“ fragte sie.
„Nein“, flüsterte ich.
„Lügner.“ Sie lächelte. „Aber du wirst trotzdem tun, was ich sage.“
Sie führte mich tiefer ins Feld, dorthin, wo die größten Kürbisse wuchsen, ihre Schalen fast durchscheinend im Mondlicht. Die Ranken hier waren dicker, üppiger. Vayra öffnete ihren Laborkittel, ließ ihn zu Boden fallen. Darunter trug sie nur einen dünnen Body, der ihre Figur betonte. Sie war älter als ich, Mitte vierzig vielleicht, aber ihr Körper war fest, trainiert.
„Leg dich hin“, sagte sie.
Ich legte mich auf den Boden zwischen den Ranken. Vayra kniete sich über mich, ihre Schenkel rechts und links von meiner Hüfte. Sie beugte sich herab, bis ihre Lippen fast meine berührten.
„Ich habe dich nicht zufällig für dieses Projekt ausgewählt“, flüsterte sie. „Ich wusste, dass du reagieren würdest. Ich habe dich beobachtet, lange bevor die Sporen kamen.“ Ihre Hand glitt zwischen meine Beine, berührte mich dort, wo ich noch nass und überempfindlich war. „Du wolltest das. Du hast davon geträumt, kontrolliert zu werden.“
Ich keuchte, als ihre Finger mich erkundeten, geschickt und präzise. Sie wusste genau, was sie tat.
„Und jetzt gehörst du mir“, sagte sie. „Vollständig.“
Sie küsste mich, hart und fordernd, und ich öffnete mich für sie, ließ sie eindringen mit ihrer Zunge, mit ihren Fingern, mit ihrer ganzen Präsenz. Die Ranken um uns herum begannen sich zu bewegen, als würden sie auf unsere Erregung reagieren, schlängelten sich näher, berührten unsere Haut.
Vayra löste sich von meinen Lippen, richtete sich auf. Sie zog den Body aus, und ich sah ihren nackten Körper im Mondlicht, perfekt und fordernd. Sie griff nach einer der Ranken, führte sie zwischen ihre eigenen Beine, stöhnte leise, als das Kribbeln auch sie erfasste.

„Berühre mich“, befahl sie.
Ich hob meine Hände, legte sie auf ihre Hüften, zog sie näher zu mir heran. Meine Finger glitten über ihre Haut, erkundeten sie, während sie sich gegen die Ranke bewegte. Ihr Atem wurde schneller, ihre Augen schlossen sich.
„So ist es gut“, murmelte sie. „Genau so.“
Wir bewegten uns zusammen, in einem Rhythmus, der sowohl von uns kam als auch von den Pflanzen um uns herum diktiert wurde. Die Ranken berührten uns beide jetzt, glitten über unsere Körper, hinterließen kribbelnde Spuren. Es war, als wären wir Teil des Feldes geworden, Teil des Experiments, untrennbar verbunden.
Vayras zweiter Orgasmus kam schneller als meiner, und sie warf den Kopf zurück, schrie in die Nacht hinein. Ihr Körper bebte, und die Ranken pulsierten im gleichen Rhythmus. Ich spürte, wie auch ich wieder dem Höhepunkt nahe war, getrieben von ihrer Lust, von ihrer Kontrolle, von dem Wissen, dass ich ihr gehörte.
Als wir beide erschöpft nebeneinander im Gras lagen, die Ranken immer noch um unsere Körper geschlungen, flüsterte Vayra: „Das war erst der Anfang. Die Ernte hat gerade erst begonnen.“
Ich drehte meinen Kopf zu ihr, sah ihr Profil im Mondlicht. „Was passiert jetzt?“
„Jetzt“, sagte sie und lächelte, „werden wir herausfinden, wie weit wir gehen können.“
Der Mond stand hoch über uns, orange und riesig, und die Kürbisse um uns herum schienen zu leuchten. Ich wusste, dass dies nicht enden würde — nicht heute Nacht, nicht morgen. Die Sporen hatten mich verändert, und Vayra hatte die Kontrolle übernommen. Und seltsamerweise wollte ich nichts anderes.
In dieser Nacht auf dem Kürbisfeld begriff ich, was es bedeutete, wirklich jemandem zu gehören. Es war beängstigend und befreiend zugleich — ähnlich wie diese Momente, in denen man sich völlig ausliefert und erst dann erkennt, dass genau das die eigene Sehnsucht war.
Vayra richtete sich auf, strich sich das Haar aus dem Gesicht. „Morgen Nacht kommen wir wieder. Und dann zeige ich dir die anderen Felder. Die, wo die Experimente noch intensiver werden.“
„Andere?“ fragte ich.
Sie nickte. „Die Sporen haben nicht nur dich erreicht, Korvalen. Es gibt noch mehr Freiwillige. Noch mehr Menschen, die bereit sind, sich für die Wissenschaft hinzugeben.“ Sie beugte sich zu mir herunter, küsste mich sanft. „Aber du bist mein Favorit.“
Ich schloss die Augen, spürte ihre Lippen auf meiner Haut, ihre Kontrolle über jeden Aspekt meines Seins. Irgendwo in der Ferne heulte ein Tier, und die Ranken bewegten sich träge im Wind. Die Nacht war noch lang, und ich wusste, dass Vayra noch lange nicht fertig mit mir war.
Und ich wollte es so.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.