Saunabank und sein Griff nach Mitternacht – Sexgeschichte

Mann und Frau begegnen sich nachts in der Sauna, Dampf steigt auf, erotische Spannung

Mitternacht war längst vorbei, als ich endlich meine Sachen in den Korb packte und Richtung Wellnessbereich lief. Der Arbeitstag hatte mich geschluckt – zehn Stunden in der Marketingabteilung, fünfzehn E-Mails zu viel, und am Ende noch dieses sinnlose Meeting, das keiner gebraucht hätte. Mein Körper fühlte sich an wie Beton.

Das Fitnessstudio im Erdgeschoss war längst zu, aber das Spa im vierten Stock hatte bis ein Uhr nachts geöffnet. Ein Luxus, den sich die Firma geleistet hatte, um ihre Angestellten bei Laune zu halten. Funktionierte bei mir jedenfalls. Dreimal die Woche kam ich hierher, meist spät, wenn die meisten schon zu Hause waren.

Die Umkleidekabine war leer. Stille. Nur das leise Summen der Lüftung. Ich zog mich aus, wickelte mir das Handtuch um die Hüften und schob die Glastür zur Saunalandschaft auf. Warme Luft schlug mir entgegen, gemischt mit dem Duft von Zedernholz und Eukalyptus.

Drei Saunen gab es hier: eine finnische, eine Biosauna und ein Dampfbad. Normalerweise war ich um diese Zeit allein. Heute nicht. Durch die milchige Glasscheibe der finnischen Sauna sah ich einen Schatten. Jemand saß drinnen.

Ich zögerte kurz. Dann dachte ich: Scheiß drauf. Ich brauchte das jetzt.

Als ich die Holztür öffnete, traf mich die Hitze wie eine Faust. Neunzig Grad, mindestens. Meine Augen brauchten einen Moment, um sich an das gedämpfte Licht zu gewöhnen. Und dann sah ich sie.

Sie saß auf der obersten Bank, das Handtuch locker um den Körper geschlungen, die Beine leicht angezogen. Ihre Haut glänzte im warmen Schein der Lampe. Dunkle Haare, zu einem unordentlichen Knoten gebunden. Sie hatte die Augen geschlossen, den Kopf an die Holzwand gelehnt. Ihre Züge wirkten müde, aber schön. Nicht perfekt, nicht makellos – einfach echt.

Frau mit langen kastanienbraunen Haaren sitzt entspannt in weißem Handtuch auf oberster Saunabank

Ich kannte sie nicht. Hatte sie noch nie gesehen. Und in einer Firma mit über dreihundert Leuten war das nicht ungewöhnlich.

„Hi“, sagte ich leise, fast entschuldigend.

Sie öffnete die Augen. Musterte mich kurz, ohne jede Hektik. Dann lächelte sie – knapp, aber warm.

„Hi.“

Ihre Stimme war rau. Heiser vom langen Tag oder von der Hitze, ich wusste es nicht.

Ich setzte mich auf die mittlere Bank, schräg unter ihr. Nicht zu nah, nicht zu weit. Die Hitze legte sich um mich wie eine zweite Haut. Schweiß bildete sich sofort auf meiner Stirn.

Ein paar Minuten vergingen. Stille. Nur das Knistern des Ofens. Ich schloss die Augen und versuchte abzuschalten. Aber ich spürte ihren Blick. Nicht aufdringlich, eher beiläufig. Als würde sie mich studieren, ohne dass es ihr bewusst war.

„Langer Tag?“, fragte sie plötzlich.

Ich öffnete die Augen und sah zu ihr hoch. Sie hatte den Kopf zur Seite gedreht, ihre Augen ruhten auf mir.

„Endlos“, sagte ich. „Du auch?“

„Vierzehn Stunden. Controlling.“

Ich grinste. „Dann hast du meinen Respekt.“

„Danke. Aber ehrlich, ich hab heute mehr Kaffee als Wasser getrunken. Mein Kreislauf hasst mich.“

„Dann bist du hier genau richtig.“

Sie lachte leise. Ein schöner Klang. Dann rutschte sie ein Stück nach unten, sodass sie jetzt auf derselben Ebene saß wie ich, nur am anderen Ende der Bank. Ihre Beine waren lang, ihre Haut schimmerte im Licht. Das Handtuch war verrutscht – nicht viel, aber genug, dass ich die Wölbung ihrer Hüfte sah.

Frau rutscht auf mittlere Saunabank und schaut mit leichtem Lächeln zur Seite

Mein Puls beschleunigte sich. Nicht dramatisch, aber spürbar.

„Ich bin Joris“, sagte ich.

„Elara.“

„Schöner Name.“

„Danke. Hat meine Mutter aus irgendeinem Fantasy-Roman.“

Ich lachte. Sie auch. Die Stimmung entspannte sich.

Elara lehnte sich zurück, streckte die Arme über den Kopf und seufzte tief. Ihr Handtuch rutschte noch ein Stück weiter. Ich versuchte nicht hinzusehen. Versuchte es wirklich. Aber meine Augen hatten andere Pläne.

„Du starrst“, sagte sie. Keine Anklage, eher Feststellung.

Ich spürte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg. Und diesmal lag es nicht an der Sauna.

„Entschuldige.“

„Schon okay.“ Sie sah mich an. Ihr Blick war ruhig, aber irgendetwas darin hatte sich verändert. „Ehrlich gesagt hab ich auch geschaut.“

Mein Herz machte einen Satz.

„Ach ja?“

„Mmh.“ Sie biss sich auf die Unterlippe. „Du bist nicht schlecht gebaut, Joris.“

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Also sagte ich gar nichts. Ich sah sie einfach nur an.

Elara stand auf. Langsam. Sie kam auf mich zu, ihre Schritte leise auf dem Holzboden. Dann setzte sie sich neben mich. Nah. Ihre Schulter berührte meine. Ihre Hitze vermischte sich mit meiner.

Frau sitzt dicht neben Mann auf Saunabank, intensive Blicke, ihre Schultern berühren sich

„Ist das okay?“, fragte sie leise.

„Ja.“

Sie legte ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Nicht fordernd, nur da. Ihre Finger waren warm, weich. Mein Atem wurde flacher.

„Du bist angespannt“, stellte sie fest.

„Liegt vielleicht an der Situation.“

Sie lächelte. „Welche Situation?“

„Eine fremde Frau, die ihre Hand auf mein Bein legt. Mitten in der Nacht. In einer Sauna.“

„Klingt fast wie eine Geschichte aus dem Arbeitsplatz, die man später nicht glaubt.“

„Genau.“

Ihre Hand wanderte höher. Nur ein Stück. Aber genug, dass mein Handtuch sich spannte. Sie bemerkte es. Natürlich bemerkte sie es.

„Soll ich aufhören?“, fragte sie.

„Nein.“

Das Wort kam schneller als gedacht. Sie lachte leise, beugte sich zu mir und hauchte mir ins Ohr: „Gut.“

Dann küsste sie mich. Ohne Vorwarnung, ohne Zögern. Ihre Lippen waren weich, heiß, hungrig. Ich erwiderte den Kuss, legte meine Hand in ihren Nacken, zog sie näher. Sie stöhnte leise gegen meinen Mund.

Frau mit geschlossenen Augen kurz vor leidenschaftlichem Kuss, Hand am Nacken des Mannes

Mein Handtuch fiel zu Boden. Ihres folgte Sekunden später.

Elara schob sich auf meinen Schoß, ihre Knie rechts und links von meinen Hüften. Ihre Haut war glitschig vom Schweiß, ihr Körper passte perfekt gegen meinen. Ich spürte sie überall. Ihre Brüste an meiner Brust, ihre Hände in meinem Haar, ihren Atem an meinem Hals.

„Ist hier noch jemand?“, flüsterte ich.

„Nein. Nur wir.“

„Gut.“

Ich küsste ihren Hals, ihre Schulter, ihren Schlüsselbein. Sie warf den Kopf zurück, ihre Finger gruben sich in meine Schultern. Mein Mund wanderte tiefer. Ihre Haut schmeckte salzig, nach Schweiß und Sehnsucht.

Sie bewegte sich auf mir, langsam, kreisend. Ich spürte ihre Feuchtigkeit, ihre Wärme. Mein Körper reagierte sofort. Ich war hart, bereit, fast schon verzweifelt.

„Willst du?“, fragte sie. Ihre Augen suchten meine.

„Ja.“

Sie hob sich leicht an, griff nach mir, führte mich zu ihr. Dann ließ sie sich sinken. Langsam. Zentimeter für Zentimeter. Ich stöhnte auf. Sie auch.

„Fuck“, keuchte sie. „Das fühlt sich gut an.“

„Ja.“

Wir bewegten uns zusammen. Erst langsam, dann schneller. Die Hitze der Sauna wurde zur Nebensache. Was zählte, war sie. Ihr Körper auf meinem. Ihr Stöhnen in meinem Ohr. Die Art, wie sie sich an mich klammerte, als würde sie ertrinken.

Ich legte meine Hände auf ihre Hüften, lenkte ihre Bewegungen, trieb sie tiefer. Sie biss mir in die Schulter – nicht fest, aber fest genug, dass ich es spürte. Ein süßer Schmerz, der sich mit der Lust vermischte.

„Mehr“, flüsterte sie. „Ich will mehr.“

Ich drehte uns, drückte sie auf die Bank. Ihr Rücken gegen das warme Holz, ihre Beine um meine Hüften geschlungen. Ich stieß in sie, tief, hart, rhythmisch. Sie schrie auf, presste ihre Hand gegen den Mund, um leiser zu sein. Aber ihre Augen verrieten alles. Sie war nah dran. Sehr nah.

„Joris“, keuchte sie. „Ich komme.“

„Dann komm.“

Sie brach auseinander. Ihr Körper spannte sich an, ihre Nägel bohrten sich in meinen Rücken. Ich spürte, wie sie pulsierte, wie sie mich umschloss, wie sie mich mit sich riss. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte nicht mehr. Mit einem letzten, tiefen Stoß kam ich in ihr, alles von mir strömte in sie, und für einen Moment gab es nichts außer uns.

Frau liegt zurückgelehnt auf Saunabank, Kopf nach hinten, Augen geschlossen, ekstatischer Moment

Wir blieben so liegen. Verschwitzt, erschöpft, glücklich. Ihre Finger strichen sanft über meinen Rücken.

„Das war verrückt“, sagte sie irgendwann.

„Ja.“

„Bereust du es?“

„Nein. Du?“

„Nein.“

Sie küsste mich. Sanft diesmal. Zärtlich.

„Vielleicht sehen wir uns wieder“, sagte sie. „Mitternacht. Gleicher Ort.“

„Vielleicht.“

Wir lächelten beide. Dann standen wir auf, sammelten unsere Handtücher ein und verließen die Sauna. Getrennt. Ohne Worte. Aber mit einem Versprechen, das in der Luft hing.

Und während ich unter der kalten Dusche stand und versuchte, meinen Puls zu beruhigen, dachte ich an sie. An Elara. An diese spontane Begegnung, die sich anfühlte wie ein Geheimnis, das nur uns beiden gehörte. Vielleicht würde ich sie nie wiedersehen. Vielleicht würde ich morgen Abend wieder hier sein, in der Hoffnung, dass sie auch kommt.

Die Nacht hatte etwas in mir verändert. Etwas geweckt. Und das Gefühl, das in meiner Brust brannte, würde nicht so schnell verschwinden.

Die Sauna würde nie wieder nur eine Sauna sein.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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