Die Kongressbändchen an meinem Handgelenk klebte schon nach dem ersten Tag. Vier Vorträge, drei Networking-Sessions und ein mittelmäßiges Abendessen – so sah meine Geschäftsreise bisher aus. Eigentlich hätte ich in meinem Zimmer sein und die Präsentation für morgen durchgehen sollen. Stattdessen saß ich an der Hotelbar und versuchte, den Rotwein nicht zu schnell zu trinken.
„Darf ich?“ Ihre Stimme kam von der Seite, warm und ein bisschen belustigt.
Ich schaute auf. Neben mir stand Marlene, die Senior Consultant aus dem Hamburger Büro. Wir hatten schon ein paar Mal bei Videokonferenzen miteinander zu tun gehabt, aber persönlich waren wir uns erst heute Morgen beim Check-in begegnet. Sie trug immer noch die helle Bluse von der Abendveranstaltung, hatte aber die obersten Knöpfe geöffnet. Ihre dunklen Haare fielen ihr über die Schultern.
„Klar.“ Ich deutete auf den Barhocker neben mir.
Sie setzte sich, bestellte einen Gin Tonic und musterte mich. „Du siehst aus, als hättest du genug von diesem Kongress.“

„So offensichtlich?“
„Dein Gesichtsausdruck beim Vortrag über Prozessoptimierung hat Bände gesprochen.“ Sie lächelte. „Ich dachte kurz, du würdest einschlafen.“
Ich musste lachen. „Fast. Der Typ hat in einer Stunde genau drei neue Gedanken gehabt.“
„Großzügig geschätzt.“ Sie nahm einen Schluck von ihrem Drink. Ihre Augen blieben auf mir. „Was machst du hier wirklich? Außer Rotwein trinken und auf dein Zimmer zu starren?“
„Ich sollte arbeiten. Präsentation morgen.“
„Solltest du.“ Sie lehnte sich näher. „Aber du tust es nicht.“
Es lag etwas in ihrer Art, wie sie das sagte – nicht vorwurfsvoll, sondern irgendwie… wissend. Als hätte sie schon entschieden, dass ich heute Abend nicht mehr arbeiten würde. Mein Puls beschleunigte sich.
„Nein,“ sagte ich langsam. „Tu ich nicht.“
Marlene nickte, als hätte ich gerade eine Prüfung bestanden. „Gut. Dann lass uns nicht so tun, als wäre das hier ein Zufall.“ Ihre Hand glitt über die Bar und berührte kurz meine. „Du bist mir heute schon ein paarmal aufgefallen. Beim Mittagessen. In der Kaffeepause. Du hast zurückgeschaut.“
Mein Mund wurde trocken. „Hab ich.“
„Ich weiß.“ Sie stand auf und ließ ein paar Scheine auf dem Tresen liegen. „Zimmer 314. Zehn Minuten. Nicht länger.“ Sie beugte sich zu mir, ihre Lippen nur Zentimeter von meinem Ohr entfernt. „Und wenn du kommst, dann weil du willst, dass ich dir sage, was du tun sollst. Verstanden?“
Bevor ich antworten konnte, war sie schon gegangen.
Ich saß da und starrte auf mein Weinglas. Mein Herz hämmerte. Das war nicht meine Art – ich ging nicht einfach mit Kolleginnen aufs Hotelzimmer. Nicht bei Firmenveranstaltungen. Nicht mit Frauen, die zehn Jahre älter waren als ich und aussahen, als wüssten sie genau, was sie wollten. Aber genau das zog mich an.
Ich trank den Wein aus und ging zur Aufzugsbank.
Die Fahrt in den dritten Stock kam mir endlos vor. Im Spiegel sah ich blass aus, angespannt. Was machte ich hier? Ich kannte diese Frau kaum. Aber die Vorstellung, wie sie mir befehlen würde, wie sie die Kontrolle übernahm – das ließ mich weitergehen.
Zimmer 314. Ich klopfte.
Die Tür öffnete sich sofort. Marlene stand da, barfuß, die Bluse noch offen. „Pünktlich. Das gefällt mir.“

Sie trat zur Seite, ließ mich eintreten und schloss die Tür. Das Zimmer war größer als meins, mit einem breiten Bett und einem Sessel am Fenster. Der Vorhang war halb zugezogen, die Stadt draußen schimmerte in warmen Lichtern.
„Stell dich ans Bett,“ sagte sie ruhig.
Ich gehorchte, ohne nachzudenken. Meine Hände zitterten leicht.
Sie kam näher, langsam, und blieb direkt vor mir stehen. „Du bist nervös.“
„Ein bisschen.“
„Gut.“ Ihre Hand lag plötzlich auf meiner Brust, spürte meinen Herzschlag. „Nervosität ist ehrlich. Ich mag das.“ Sie knöpfte mein Hemd auf, einen Knopf nach dem anderen, ohne Eile. „Aber du willst das. Sonst wärst du nicht hier.“
„Ja,“ flüsterte ich.
„Ja, was?“
Ich schluckte. „Ja, ich will das.“
Sie lächelte. „Braver Junge.“ Das Hemd glitt von meinen Schultern. Ihre Finger fuhren über meine Brust, langsam, prüfend. „Heute Abend gehörst du mir. Alles, was passiert, entscheide ich. Du folgst. Einverstanden?“
Mein Atem ging schneller. „Einverstanden.“
„Dann ausziehen. Alles.“
Ich zog Schuhe, Hose, Socken aus. Als ich in Boxershorts dastand, schüttelte sie den Kopf. „Alles, hab ich gesagt.“
Ich streifte auch die ab. Meine Erektion war offensichtlich, und ich spürte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg. Marlene betrachtete mich, ohne Scham, mit einer Mischung aus Neugier und Zufriedenheit.
„Schön,“ murmelte sie. „Jetzt setz dich auf den Sessel.“
Ich tat es. Das Leder war kühl unter meiner Haut. Sie stellte sich vor mich, streifte die Bluse ab und öffnete den BH. Ihre Brüste waren voll, die Brustwarzen dunkel. Sie ließ sich Zeit, öffnete den Rock und schob ihn zusammen mit dem Slip herunter.
„Schau mich an,“ befahl sie leise. „Und fass dich nicht an.“
Ich nickte, presste die Hände auf die Armlehnen. Sie kam näher, stellte sich breitbeinig vor mich und nahm mein Gesicht in ihre Hände.
„Jetzt zeig mir, wie gut du mit der Zunge bist.“
Sie zog meinen Kopf zwischen ihre Schenkel, und ich begann, sie zu lecken. Langsam erst, vorsichtig, dann fester, als ich ihre Reaktionen spürte. Sie schmeckte salzig, warm, und ich hörte, wie ihr Atem stockte.
„Genau da,“ flüsterte sie. „Ja, so… verdammt, du lernst schnell.“
Ihre Finger fuhren durch mein Haar, zogen leicht, führten mich. Ich verlor mich in dem Rhythmus, in ihren leisen Atemzügen, in der Art, wie sie sich gegen mich presste. Irgendwann zog sie sich zurück, keuchend.
„Genug.“ Ihre Stimme klang heiser. „Aufs Bett. Auf den Rücken.“
Ich stand auf, meine Beine wacklig, und legte mich hin. Das Laken war kühl. Marlene öffnete die Nachttischschublade und holte ein Kondom heraus.
„Du dachtest, das wäre spontan?“ Sie grinste. „Ich plane gern voraus.“
Sie rollte es über meinen Schwanz, langsam, fast quälend. Dann stieg sie aufs Bett, kniete sich über mich und senkte sich auf mich herab. Ich stöhnte laut. Sie war eng und heiß, und die Art, wie sie sich bewegte – kontrolliert, selbstbewusst – ließ mich fast sofort an die Grenze kommen.
„Noch nicht,“ sagte sie scharf. „Du kommst erst, wenn ich es dir erlaube.“
Ich biss die Zähne zusammen. Sie ritt mich mit gleichmäßigen, festen Bewegungen, die Hände auf meiner Brust. Ihr Körper glänzte im schwachen Licht, ihre Brüste wippten bei jedem Stoß. Ich wollte sie berühren, aber sie schüttelte den Kopf.
„Hände aufs Bett.“
Ich gehorchte, meine Finger krallten sich ins Laken. Die Lust baute sich auf, unerträglich, und ich spürte, wie mein Körper sich anspannte.
„Marlene… ich kann nicht mehr…“
„Noch nicht.“ Sie lehnte sich vor, ihre Lippen an meinem Ohr. „Halt durch. Für mich.“
Ihre Bewegungen wurden schneller, härter. Ich hörte, wie ihr Atem sich veränderte, wie sie leise stöhnte, und dann spürte ich, wie sie um mich herum zuckte. Sie kam, laut und ohne Zurückhaltung, und das brachte mich endgültig über die Kante.
„Jetzt,“ keuchte sie.
Ich kam mit einem lauten Aufschrei, mein Körper bebte. Die Welt verschwamm für einen Moment.
Als ich wieder klar denken konnte, lag sie neben mir, eine Hand auf meiner Brust.
„Gut gemacht,“ murmelte sie.
Wir lagen eine Weile so da, schweigend. Dann richtete sie sich auf, streifte sich das Haar aus dem Gesicht und sah mich an.
„Das bleibt unter uns.“
„Natürlich.“
Sie lächelte. „Aber falls du jemals wieder auf einem Kongress bist und mich siehst…“ Sie beugte sich vor und küsste mich, langsam und tief. „Dann weißt du ja, wo du hingehst.“
Ich zog mich an, noch immer benommen. An der Tür drehte ich mich um. „Marlene?“
„Ja?“
„Danke.“
Sie lachte leise. „Geh schlafen. Du hast morgen eine Präsentation.“
Als ich in mein Zimmer zurückkam, war es fast Mitternacht. Ich legte mich aufs Bett und starrte an die Decke. Mein Körper fühlte sich schwer an, zufrieden. Die Präsentation war mir plötzlich völlig egal.
Am nächsten Morgen sah ich sie beim Frühstück. Sie saß mit ein paar anderen Kollegen am Tisch, trank Kaffee und lachte über irgendeinen Witz. Als sie mich sah, nickte sie kurz – höflich, professionell, als wäre gestern Abend nie passiert.
Aber als sie aufstand und an mir vorbeiging, streifte ihre Hand kurz meinen Arm. Ein flüchtiger Moment, kaum spürbar.

Ich wusste: Das war nicht das letzte Mal.
Die Geschichte erinnerte mich daran, wie schnell man auf Geschäftsreisen alle Vorsicht vergessen kann. Aber anders als in manchen Affären-Geschichten, die ich kannte, fühlte sich das hier nicht falsch an. Es war klar, was es war – eine Nacht, in der jemand anderes die Kontrolle übernahm, und ich einfach nur folgen musste.
Zwei Monate später, bei der nächsten Firmenveranstaltung in Frankfurt, bekam ich eine SMS.
„Zimmer 512. Diesmal zwanzig Minuten.“
Ich lächelte und löschte die Nachricht.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.