Ich sehe zu, wie Marlies sich das Öl auf die Schenkel reibt. Ihre Finger glänzen, die Haut schimmert in der Nachmittagssonne. Sie liegt auf dem roten Strandtuch, das Bikini-Oberteil hat sie schon vor zehn Minuten ausgezogen. Ihre Brüste sind gebräunt, die Brustwarzen dunkel. Am FKK-Strand ist das nichts Besonderes. Aber die Art, wie sie mich ansieht, während ihre Hand langsam höher wandert, ist es.
„Du schaust schon wieder“, sagt sie.
„Klar schaue ich.“
„Nicht mich.“ Sie grinst. „Den Typen da drüben.“
Ich schlucke. Sie hat recht. Der Mann mit den breiten Schultern und dem rasierten Schädel steht keine zwanzig Meter entfernt im flachen Wasser. Er ist allein. Sein Körper sieht aus wie gemeißelt, und als er sich umdreht, hängt sein Schwanz schwer zwischen seinen Beinen. Ich habe hingesehen. Natürlich habe ich hingesehen.
„Gefällt er dir?“, fragt Marlies. Ihre Stimme klingt anders als sonst. Tiefer. Wärmer.
„Was soll die Frage?“
„Einfach nur neugierig.“ Sie setzt sich auf, stützt sich auf die Ellbogen. Ihre Brüste hängen locker, und ich spüre, wie mein Schwanz sich unter dem Badetuch regt. „Du hast seit einer halben Stunde kaum was gesagt. Ich dachte schon, dir ist langweilig.“
„Mir ist nicht langweilig.“
„Gut.“ Sie dreht den Kopf. Der Typ kommt aus dem Wasser. Tropfen perlen von seiner Brust, von seinen Armen. Er schüttelt sich wie ein Hund, und sein Blick streift uns. Marlies hebt die Hand. Winkt.
„Was machst du da?“
„Sei still.“
Der Typ zögert, dann kommt er näher. Sein Gang ist selbstbewusst, fast schon arrogant. Er lächelt nicht, aber seine Augen sind wach. Als er vor uns stehen bleibt, bin ich froh, dass ich noch auf dem Rücken liege.
„Hey“, sagt Marlies. „Du bist allein hier?“
„Sieht so aus.“ Seine Stimme ist rau. Er mustert sie, dann mich. „Ihr auch?“
„Wir sind zu zweit.“ Marlies setzt sich komplett auf. „Aber manchmal ist das ja auch einsam, oder?“
Er lacht kurz. „Kann sein.“
„Wie heißt du?“
„Jendrik.“
„Marlies. Und das ist Ben.“ Sie zeigt auf mich, als wäre ich ein Möbelstück. „Setz dich, wenn du willst.“
Jendrik setzt sich an den Rand unseres Strandtuchs. Sein Körper ist nass, der Sand klebt an seinen Waden. Er riecht nach Salzwasser und Sonnencreme. Ich richte mich auf, ziehe das Badetuch fester um meine Hüften.
„Ihr seid schon länger hier?“, fragt er.
„Seit heute Mittag.“ Marlies greift nach der Wasserflasche, trinkt. Ihr Blick wandert dabei über seinen Körper. „Du siehst aus, als würdest du viel Sport machen.“
„Geht so. Ich trainiere gern.“
„Sieht man.“ Sie stellt die Flasche ab, lehnt sich zurück. Ihre Finger spielen mit dem Band ihres Bikinihöschens. „Ben geht auch manchmal ins Fitnessstudio. Aber er ist eher der gemütliche Typ.“
Ich will etwas sagen, aber die Worte bleiben stecken. Jendrik sieht mich an, und in seinem Blick liegt etwas, das ich nicht einordnen kann. Interesse? Herausforderung?
„Nichts gegen gemütlich“, sagt er schließlich.
Marlies lacht. „Ben findet dich übrigens heiß.“
Mir wird heiß. „Marlies, was—“
„Stimmt doch.“ Sie beugt sich vor, legt eine Hand auf Jendriks Oberschenkel. „Er hat dich die ganze Zeit angestarrt. Ich auch, ehrlich gesagt.“
Jendrik sagt nichts. Er sieht auf ihre Hand, dann wieder zu ihr. Sein Schwanz liegt immer noch entspannt, aber ich sehe, wie er sich leicht bewegt.
„Und jetzt?“, fragt er.
„Jetzt könnten wir ein bisschen Spaß haben.“ Ihre Stimme ist ein Flüstern, aber fest. „Wenn du Lust hast.“
„Was für Spaß?“
Sie rutscht näher an ihn heran. Ihre Brüste streifen seinen Arm. „Ben schaut gern zu. Ich mag es, wenn jemand zuschaut. Und du…“ Ihre Hand wandert höher. „Du siehst aus, als hättest du Lust auf mehr als nur ein Gespräch.“
Jendrik atmet tiefer. Sein Schwanz schwillt an, langsam, aber sichtbar. Marlies lächelt.
„Ich hab recht, oder?“
„Vielleicht.“
„Nur vielleicht?“ Sie umfasst ihn. Ihre Finger schließen sich um seinen Schaft, und er wird härter unter ihrer Berührung. Ich sitze da, unfähig wegzusehen, während meine eigene Erregung gegen das Badetuch drückt. Es erinnert mich an jenen Abend im Strandkorb, als Marlies zum ersten Mal von dieser Fantasie erzählt hatte.
„Marlies…“
„Sei still, Ben.“ Sie sieht mich nicht an. Ihre Augen sind auf Jendrik gerichtet. „Du wolltest das doch.“
„Ich habe nie gesagt—“
„Du hast es nicht sagen müssen.“ Sie bewegt ihre Hand langsam auf und ab. Jendrik stöhnt leise, lehnt sich zurück. Sein Kopf fällt nach hinten, seine Muskeln spannen sich an. „Du willst es. Und ich will es. Also lass mich.“
Ich bin starr. Mein Herz hämmert. Um uns herum liegen andere Menschen, manche dösen, manche lesen, manche schwimmen. Niemand schaut direkt her, aber wir sind nicht unsichtbar. Das macht es noch intensiver.
Marlies beugt sich vor. Ihre Zunge gleitet über Jendriks Eichel, langsam, fast zärtlich. Er zuckt, und seine Hand greift in ihr Haar. Sie lässt sich von ihm führen, nimmt ihn tiefer in den Mund. Ich höre das feuchte Geräusch, sehe, wie ihre Lippen sich um ihn schließen.
„Fuck“, murmelt Jendrik.
Marlies löst sich von ihm, wischt sich über den Mund. „Du schmeckst nach Meer.“
„Und du bist verdammt gut.“
Sie lacht. „Noch nicht gut genug.“ Sie richtet sich auf, zieht ihr Bikinihöschen aus. Ihr Körper glänzt im Licht, ihre Scham ist rasiert. Sie stellt sich über ihn, die Knie links und rechts von seinen Hüften. „Ben, schau genau hin.“
Ich kann nicht anders. Ich sehe, wie sie sich auf ihn senkt. Wie seine Eichel gegen ihre Öffnung drückt. Wie sie sich langsam auf ihn gleiten lässt, Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in ihr steckt. Sie stöhnt auf, wirft den Kopf zurück. Ihre Hände liegen auf seiner Brust.
„Gott, du füllst mich komplett aus.“
Jendrik greift nach ihren Hüften. Seine Finger graben sich in ihr Fleisch, und er beginnt, sich unter ihr zu bewegen. Marlies reitet ihn, langsam zuerst, dann schneller. Ihre Brüste wippen, ihr Mund steht offen. Sie sieht zu mir rüber, und in ihrem Blick liegt eine Mischung aus Lust und Triumph.
„Du liebst das, oder?“, keucht sie.
Ich nicke. Mein Schwanz ist steinhart. Ich will sie berühren, will ihn berühren, will irgendetwas tun außer nur dasitzen.
„Komm her“, sagt sie.
Ich rutsche näher. Sie greift nach meiner Hand, führt sie zu ihrer Brust. Ich umfasse sie, spüre die harte Brustwarze unter meiner Handfläche. Jendriks Atem geht schneller, und sein Griff wird fester. Marlies schreit leise auf, als er besonders tief in sie stößt.
„Ja, genau so“, flüstert sie. „Fick mich härter.“
Er tut es. Seine Hüften heben sich vom Strandtuch, und das Geräusch von Haut auf Haut mischt sich mit dem Rauschen der Wellen. Ich sehe, wie sein Schwanz in sie gleitet, nass von ihr, glänzend. Die Situation hat etwas von jenen wilden Momenten unter freiem Himmel, die ich früher nur in Geschichten gelesen hatte.
„Ich komme gleich“, stöhnt Jendrik.
„Noch nicht.“ Marlies steigt von ihm ab. Ihr Körper zittert. Sie dreht sich um, geht auf alle Viere. „Von hinten.“
Jendrik kniet sich hinter sie. Sein Schwanz glänzt, und er reibt ihn an ihrer Öffnung, neckt sie. Marlies drückt sich gegen ihn, und er dringt wieder in sie ein. Diesmal ist er rücksichtsloser. Seine Hände umklammern ihre Hüften, und er fickt sie hart, schnell. Der Anblick ist überwältigend.
Marlies greift nach meinem Schwanz. Sie hat das Badetuch weggezogen, und ihre Finger umschließen mich. Ich zucke unter ihrer Berührung.
„Du bist so hart“, murmelt sie. „Du liebst es, mich so zu sehen.“
„Ja.“
„Sag es.“
„Ich liebe es.“
Sie lächelt, dann nimmt sie mich in den Mund. Ihr Kopf bewegt sich im Rhythmus von Jendriks Stößen, und ich verliere fast den Verstand. Ihre Zunge kreist um meine Eichel, ihre Lippen saugen fest. Gleichzeitig höre ich Jendriks Grunzen, spüre das Strandtuch unter meinen Knien.
„Ich halt’s nicht mehr aus“, presst Jendrik hervor.
„Dann komm“, sagt Marlies. Sie lässt mich los, dreht den Kopf zu ihm. „Komm in mir.“
Er stößt noch zweimal zu, dann erstarrt er. Sein Gesicht verzieht sich, und ich sehe, wie sich sein Körper anspannt. Marlies stöhnt laut auf, und ihre Hand umfasst meinen Schwanz wieder, pumpt ihn schnell. Ich explodiere, spritze über ihre Finger, auf das Strandtuch. Alles verschwimmt vor meinen Augen.
Sekunden vergehen. Oder Minuten. Jendrik zieht sich aus Marlies zurück, lässt sich auf die Seite fallen. Marlies sinkt nach vorne, atmet schwer. Ich liege halb auf ihr, halb neben ihr, versuche zu Atem zu kommen.
„Fuck“, sagt Jendrik schließlich.
Marlies lacht. Ein leises, zufriedenes Lachen. „Das war gut.“
„Nur gut?“
„Okay. Sehr gut.“
Sie dreht sich zu mir, küsst mich. Ihre Lippen schmecken nach Salz und Schweiß und nach mir. Ich halte sie fest, spüre ihr Herz gegen meines schlagen. Hinter uns räuspert sich jemand, ein älteres Paar geht vorbei. Sie schauen nicht hin, aber sie wissen es. Alle wissen es.
„Du bereust es?“, fragt Marlies leise.
„Nein.“
„Gut.“ Sie küsst mich nochmal. „Weil das war erst der Anfang.“
Jendrik setzt sich auf, greift nach seiner Wasserflasche. Er trinkt, wischt sich über den Mund. Sein Blick wandert zwischen uns hin und her.
„Ihr seid verrückt“, sagt er. Aber er lächelt dabei.
„Vielleicht.“ Marlies streckt sich, ihre Haut glüht. „Aber das Leben ist zu kurz für Langeweile.“
Die Sonne steht tiefer jetzt. Das Licht wird weicher, goldener. Um uns herum packen erste Leute ihre Sachen zusammen. Aber wir bleiben liegen, die drei von uns, auf dem roten Strandtuch. Es hat etwas von jenen Momenten, in denen Grenzen verschwimmen und neue Möglichkeiten entstehen.
„Sollen wir morgen wiederkommen?“, fragt Marlies.
Jendrik sieht sie an. Dann mich. „Wenn ihr wollt.“
„Wir wollen“, sage ich. Und diesmal zögere ich nicht.
Marlies legt ihren Kopf auf meine Schulter. Ihre Hand findet meine, verschränkt sich mit meinen Fingern. Jendriks Atem beruhigt sich neben uns. Die Wellen rollen heran, ziehen sich zurück. Und ich weiß: Morgen wird anders sein. Intensiver vielleicht. Aber das ist in Ordnung.
Denn manchmal, denke ich, muss man sich einfach treiben lassen.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.