Sonnenschirm und ihr Geständnis am verlassenen Pool – erotische Sexgeschichte

Zwei Frauen am Hotelpool während einer leidenschaftlichen Begegnung im Urlaub

Ich hätte nie gedacht, dass ich Nadja hier wiedersehen würde. Schon gar nicht in diesem versteckten Resort an der dalmatinischen Küste, wo die Hotelanlage sich über drei Hügel erstreckt und man tagelang niemandem begegnen kann, wenn man es darauf anlegt. Aber da saß sie, unter einem gestreiften Sonnenschirm am verlassenen Pool, den Blick auf ihr Handy gerichtet, ein Cocktail halb leer neben ihr.

Wir kannten uns seit der Uni. Hatten zusammen Jura studiert, in denselben WG-Partys rumgehangen, dieselben beschissenen Klausuren überlebt. Nadja war immer die Coole gewesen – die mit den kurzen Haaren, dem trockenen Humor und der Art, sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Wir hatten nach dem Examen den Kontakt verloren, wie das so ist. Mal ein Like hier, ein Kommentar da. Aber das war’s.

„Romy?“ Ihre Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Sie hatte die Sonnenbrille hochgeschoben und starrte mich an, als hätte sie ein Gespenst gesehen.

Frau mit schulterlangen kupferfarbenen Haaren am Pool schaut überrascht zur Seite

„Nadja. Krass.“

„Krass ist untertrieben.“ Sie grinste, dieses schiefe Grinsen, das ich noch genau kannte. „Was machst du hier?“

„Urlaub. Allein. Brauchte Abstand.“ Ich setzte mich auf die Liege neben ihr, ohne zu fragen. „Du?“

„Dasselbe. Trennung. Sie hat mich mit ihrer Yogalehrerin betrogen.“ Sie rollte mit den Augen. „Klischee hoch zehn.“

Ich musste lachen. „Scheiße. Tut mir leid.“

„Ist okay. Bin drüber weg.“ Sie nippte an ihrem Drink. „Oder dabei, drüber wegzukommen. Hier hilft’s jedenfalls.“

Wir redeten, wie man redet, wenn man jemanden ewig nicht gesehen hat und trotzdem sofort wieder diese Vertrautheit da ist. Sie erzählte von ihrer Kanzlei in Berlin, ich von meinem Job in München. Von schlechten Dates, guten Serien, vom Leben, das irgendwie anders gelaufen war als geplant.

Nach dem zweiten Cocktail – der Pool blieb die ganze Zeit über leer, nur wir beide – wurde es persönlicher.

„Weißt du noch damals, diese Party bei Marco?“, fragte Nadja plötzlich. Ihre Stimme hatte etwas Vorsichtiges.

„Welche? Es gab tausend Parties bei Marco.“

„Die, wo wir beide auf dem Balkon geendet sind. Du hattest dich mit diesem Typen gestritten, Felix oder so.“

Die Erinnerung kam zurück. Verschwommen, aber da. „Florian. Ja. Der Arsch.“

„Genau der.“ Nadja sah mich jetzt direkt an. „Du hast geweint, und ich hab dich umarmt. Und dann…“

Sie ließ den Satz hängen. Ich spürte, wie mein Puls schneller wurde. Ja, ich erinnerte mich. An diesen Moment, der sich damals angefühlt hatte wie ein Versehen, wie etwas, worüber man nicht sprach. Unsere Gesichter waren sich so nah gewesen, ihre Hand auf meiner Schulter, und für einen Atemzug – vielleicht zwei – war da diese Spannung gewesen, die ich sofort weggeschoben hatte.

„Ich hab mich nicht getraut“, sagte sie leise.

„Wozu?“

„Dich zu küssen.“

Zwei Frauen sitzen nah beieinander auf einer Poolliege, ihre Gesichter kurz vor einem Kuss

Die Worte hingen zwischen uns, schwer und klar. Mein Herz hämmerte. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Also sagte ich nichts. Stattdessen beugte ich mich rüber und küsste sie.

Ihre Lippen waren weich, warm, schmeckten nach Rum und Limette. Sie erwiderte den Kuss sofort, ihre Hand in meinem Nacken, und plötzlich war da diese Hitze, die nichts mit der Sonne zu tun hatte. Es war, als würde etwas aufbrechen, das jahrelang unter der Oberfläche gelauert hatte.

„Fuck“, murmelte sie, als wir uns kurz lösten.

„Ja.“

„Sollen wir…?“

Ich nickte. Wir standen auf, ließen unsere Sachen liegen und gingen zur Umkleide am Rand des Pools. Eigentlich nur ein gefliester Raum mit ein paar Schließfächern und einer Holzbank, aber er war leer und abgeschieden. Die Tür fiel hinter uns ins Schloss.

Nadja drückte mich gegen die kühlen Fliesen, ihre Hände auf meinen Hüften, ihr Mund wieder auf meinem. Diesmal war es heftiger, hungriger. Ihre Zunge spielte mit meiner, und ich spürte, wie mein ganzer Körper reagierte, als hätte er nur darauf gewartet.

Frau mit kupferfarbenen Haaren lehnt an gekachelter Wand in einer Umkleidekabine

„Ich hab so lange daran gedacht“, flüsterte sie zwischen den Küssen. „An dich. An das, was hätte passieren können.“

„Ich auch“, gab ich zu. Es stimmte. Irgendwo in den letzten Jahren, in schlaflosen Nächten oder unter der Dusche, war diese Erinnerung immer mal wieder aufgetaucht. Wie eine ungelöste Gleichung.

Ihre Finger fanden den Knoten meines Bikinis, lösten ihn mit einer Leichtigkeit, die mich überraschte. Das Oberteil fiel zu Boden. Ihre Augen verdunkelten sich, als sie mich ansah.

„Du bist so verdammt schön“, sagte sie.

Ich zog sie wieder zu mir, wollte ihren Mund, ihre Nähe. Sie ließ sich fallen, küsste meinen Hals, meine Schulter, dann tiefer. Ihre Lippen schlossen sich um meine Brustwarze, und ich stöhnte auf, lauter als beabsichtigt. Ihre Zunge kreiste, saugte, und ich krallte meine Finger in ihre Haare.

„Nadja…“

„Ja?“

„Mehr.“

Sie lächelte gegen meine Haut. Ihre Hand glitt über meinen Bauch, unter den Bund meiner Bikinihose. Ich war schon feucht, und als ihre Finger mich fanden, zuckte ich zusammen.

„Fuck, du bist so nass“, murmelte sie.

„Deine Schuld.“

Sie lachte leise, dann bewegte sie ihre Finger, langsam zuerst, kreisend. Es war so intensiv, dass ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich lehnte mich gegen die Wand, meine Hände suchten Halt, fanden nichts. Sie küsste mich wieder, schluckte meine Geräusche, während ihre Finger schneller wurden, tiefer glitten.

„Du fühlst dich so gut an“, flüsterte sie. „Ich hab mir vorgestellt, wie du dich anfühlst.“

Ich konnte nicht antworten. Mein ganzer Körper war nur noch Empfindung, nur noch Verlangen. Sie schob zwei Finger in mich, und ich keuchte auf, mein Rücken bog sich durch. Ihre Bewegungen waren fest, rhythmisch, genau richtig.

„Ja, genau so“, stöhnte ich.

Sie steigerte das Tempo, ihr Daumen rieb über meine Klitoris, und ich spürte, wie sich alles in mir zusammenzog. Die Welt reduzierte sich auf ihre Finger, ihren Mund an meinem Ohr, ihre Stimme, die mir sagte, wie sehr sie das wollte, wie lange schon.

Der Orgasmus traf mich wie eine Welle, ließ mich zittern und nach Luft schnappen. Nadja hielt mich fest, küsste meine Schulter, meine Wange, wartete, bis die Zuckungen nachließen.

Frau mit geschlossenen Augen und offenem Mund lehnt sich an eine Wand, wird umarmt

„Heilige Scheiße“, keuchte ich.

„Gut?“

„Untertreibung des Jahres.“

Sie zog ihre Hand zurück, leckte sich über die Lippen, und dieser Anblick machte mich schon wieder an. Ich drehte uns um, drückte sie gegen die Wand.

„Jetzt du“, sagte ich.

Ihre Augen leuchteten. „Bitte.“

Ich zog ihr das Bikinioberteil aus, dann die Hose. Sie war so schön, noch besser als in meinen versteckten Fantasien. Ich kniete mich hin, spreizte ihre Beine, und sie stützte sich gegen die Fliesen ab.

Als meine Zunge sie zum ersten Mal berührte, stöhnte sie laut auf. Sie schmeckte salzig, nach Meer und Begierde. Ich leckte langsam, erkundete jeden Winkel, jede Falte, bis ich den Punkt fand, der sie zittern ließ. Dann konzentrierte ich mich darauf, saugte sanft, ließ meine Zunge kreisen.

„Fuck, Romy, ja…“

Ihre Hand in meinen Haaren, drängend. Ich schob zwei Finger in sie, spürte, wie sie sich um mich schloss, heiß und eng. Meine Zunge arbeitete weiter, schneller jetzt, und ihre Hüften bewegten sich gegen mein Gesicht.

„Ich komm gleich“, keuchte sie. „Hör nicht auf…“

Ich hatte es nicht vor. Ich wollte sie spüren, wollte schmecken, wie sie sich fallen ließ. Und dann tat sie es, kam mit einem lauten Schrei, der von den Wänden widerhallte. Ihr ganzer Körper bebte, und ich hielt sie fest, küsste sie weiter, sanfter jetzt, bis sie mich wegzog.

Wir sanken beide auf die Bank, außer Atem, verschwitzt, glücklich.

„Das war…“, begann sie.

„Ja.“

„Hätten wir früher machen sollen.“

„Definitiv.“

Wir lachten, ein bisschen atemlos, ein bisschen ungläubig. Dann küsste sie mich wieder, zärtlicher diesmal.

„Wie lange bleibst du noch?“, fragte sie.

„Fünf Tage.“

„Ich auch.“ Sie grinste. „Dann haben wir ja noch Zeit.“

„Für was?“

„Alles nachzuholen.“

Und das taten wir. In den nächsten Tagen wurde dieser verlassene Pool, den niemand außer uns zu nutzen schien, zu unserem privaten Rückzugsort. Wir lernten jeden Zentimeter des anderen kennen, probierten aus, was uns gefiel, redeten stundenlang und schwiegen manchmal einfach nur, die Hände ineinander verschlungen. Es fühlte sich an wie eine Geschichte, die längst hätte geschrieben werden sollen, aber auf den richtigen Moment gewartet hatte.

Am letzten Abend saßen wir wieder unter dem Sonnenschirm, diesmal bei Sonnenuntergang. Der Himmel war orange und rosa, das Wasser schimmerte golden.

Zwei Frauen sitzen Hand in Hand unter einem Sonnenschirm bei Sonnenuntergang am Pool

„Was passiert jetzt?“, fragte ich.

Nadja sah mich an, nachdenklich. „Ich weiß es nicht. Aber ich will nicht, dass das hier endet.“

„Ich auch nicht.“

„Dann lass uns schauen, was draus wird.“ Sie nahm meine Hand. „München und Berlin sind nicht so weit auseinander.“

„Nein, sind sie nicht.“

Sie küsste mich, und ich wusste, dass das hier mehr war als nur ein spontanes Urlaubsabenteuer. Das hier hatte angefangen vor Jahren, auf einem Balkon in einer lauen Sommernacht, und es würde nicht einfach wieder verschwinden.

Als wir am nächsten Morgen unsere Koffer packten, vereinbarten wir schon das nächste Treffen. Berlin, nächstes Wochenende. Ich konnte es kaum erwarten.

Manchmal braucht es eben einen verlassenen Pool, einen gestreiften Sonnenschirm und den Mut, endlich die Wahrheit auszusprechen. Und manchmal ist die beste Liebesgeschichte die, die man jahrelang vor sich hergeschoben hat, bis der richtige Moment kommt.

Dieser Moment war jetzt. Und ich würde ihn für nichts auf der Welt wieder hergeben.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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