Lesezeichen und seine Hand zwischen den Regalen – Sexgeschichte

Paar zwischen Bücherregalen im Café, seine Hand greift dominant nach ihr

Ich hab Fionnuala immer nur an der Haustür gegrüßt. Sie wohnte im selben Mehrfamilienhaus, zwei Stockwerke über mir, und wenn wir uns auf der Treppe begegneten, nickte sie knapp und verschwand schnell hinter ihrer Tür. Sie schien mir zu reserviert, um mehr als ein höfliches „Guten Tag“ zu erwidern.

Bis zu jenem Donnerstagnachmittag im Buchcafé an der Ecke, wo ich mich nach der Arbeit oft zwischen die Regale zurückzog. Das Café hatte eine merkwürdige Atmosphäre – halb Antiquariat, halb gemütliche Leseecke, mit so vielen versteckten Nischen, dass man dort Stunden verlieren konnte, ohne jemanden zu sehen.

Ich stand in der hintersten Ecke, zwischen vergilbten Klassikern und Reiseberichten, als ihre Stimme mich erreichte.

„Du liest also Nabokov.“

Ich drehte mich um. Fionnuala lehnte an einem Regal, die Arme verschränkt, ein schmales Lächeln auf den Lippen. Sie trug ein dunkles Kleid, das ihre schlanke Figur betonte, und ihre roten Haare fielen offen über ihre Schultern.

Rothaarige Frau in dunklem Kleid lehnt lächelnd an einem Bücherregal in einem Café

„Manchmal“, sagte ich und hielt ihr das Buch hin. „Ich wollte nur schauen, ob die Ausgabe was taugt.“

„Lügner.“ Sie kam näher, und plötzlich war der Abstand zwischen uns viel zu klein für eine Unterhaltung unter Nachbarn. „Du willst hier einfach deine Ruhe haben. Wie ich.“

„Stimmt“, gab ich zu. „Ich dachte, du magst keine Smalltalks.“

„Mag ich auch nicht.“ Sie nahm mir das Buch aus der Hand und blätterte darin, ohne mich anzusehen. „Aber manchmal ist Schweigen auch langweilig.“

Ihre Stimme hatte etwas Direktes, fast Forderndes, das mich sofort aufmerken ließ. Ich kannte Frauen wie sie – oder dachte, ich würde. Frauen, die genau wussten, was sie wollten, und keine Zeit verschwendeten.

„Und was machst du dagegen?“, fragte ich.

Sie sah mich an, und ihre dunklen Augen fixierten mich mit einer Intensität, die mich einen Moment lang sprachlos machte. „Ich suche mir Abwechslung.“

„Hier?“ Ich deutete auf die staubigen Bücherregale.

„Manchmal.“ Sie stellte das Buch zurück und trat so nah heran, dass ich ihren Duft riechen konnte – etwas Blumiges, gemischt mit einer Spur Vanille. „Manchmal reicht es, jemanden zu finden, der aufhört, nett zu sein.“

Nahaufnahme einer rothaarigen Frau mit intensivem Blick, die einem Mann sehr nahe steht

„Und du denkst, ich bin der Richtige?“

„Das werden wir sehen.“ Sie lächelte wieder, aber dieses Mal lag etwas Gefährliches darin. „Komm mit.“

Sie ging voraus, tiefer in die Gänge des Cafés, vorbei an Lesetischen und schlafenden Besuchern. Ich folgte ihr, ohne zu zögern. Irgendwo in meinem Kopf fragte ich mich, was zum Teufel ich da tat, aber mein Körper hatte die Entscheidung längst getroffen.

Sie führte mich zu einer kleinen Nische ganz hinten, versteckt hinter einem Regal voller alter Bildbände. Es war ein enger Raum, kaum groß genug für zwei Personen, mit einem schmalen Fenster, das schräges Nachmittagslicht hereinließ.

„Hier werden wir nicht gestört“, sagte sie und lehnte sich gegen das Regal.

„Bist du sicher?“

„Nein.“ Sie zog mich an meinem Hemd zu sich heran. „Aber das macht es interessanter.“

Ihr Mund war auf meinem, bevor ich antworten konnte. Der Kuss war fordernd, fast aggressiv, und ich spürte, wie ihre Finger sich in meinem Haar verkrallten. Ich legte meine Hände auf ihre Hüften, zog sie näher, und sie stöhnte leise gegen meine Lippen.

Rothaarige Frau greift in die Haare eines Mannes in einer versteckten Ecke zwischen Regalen

„Du bist zu zögerlich“, flüsterte sie, als sie sich für einen Moment zurückzog. „Ich will nicht, dass du höflich bist.“

„Was willst du dann?“

„Dass du mich vergessen lässt, wo wir sind.“ Sie griff nach meiner Hand und führte sie unter ihr Kleid, zwischen ihre Oberschenkel. „Dass du aufhörst, nachzudenken.“

Ich spürte die Wärme durch den dünnen Stoff ihres Slips, und mein Puls beschleunigte sich. Sie war bereits feucht, und als ich vorsichtig darüberstrich, biss sie sich auf die Lippe.

„Mehr“, sagte sie.

Ich schob den Stoff beiseite und ließ meine Finger über ihre Haut gleiten. Sie war heiß und glatt, und als ich sie berührte, presste sie sich gegen meine Hand. Ihr Atem ging schneller, und sie schloss die Augen.

„Genau so“, flüsterte sie. „Nicht aufhören.“

Ich bewegte meine Finger langsam, kreiste über ihre empfindlichste Stelle, und sie begann leise zu stöhnen. Ihre Hände griffen nach meinen Schultern, und ich spürte, wie ihre Nägel sich in meinen Rücken bohrten.

Rothaarige Frau lehnt sich mit geschlossenen Augen gegen ein Regal, Hände an Schultern eines Mannes

„Schneller“, befahl sie, und ihre Stimme klang rau.

Ich gehorchte, und sie warf den Kopf zurück, ihre roten Haare fielen über ihre Schultern. Das Regal hinter ihr knarrte leise, und irgendwo in der Ferne hörte ich Schritte – aber es war mir egal. Ich wollte sie sehen, wie sie sich verlor, wie sie alles vergaß.

„Komm her“, sagte sie plötzlich und zog mich näher. „Ich will dich spüren.“

Sie öffnete meinen Gürtel, zerrte an meiner Hose, und ich half ihr, sie herunterzuziehen. Ihre Hand schloss sich um mich, fest und fordernd, und ich stöhnte unwillkürlich auf.

„Du magst das, oder?“, fragte sie mit einem kleinen Lächeln.

„Verdammt, ja.“

Sie hob ein Bein und hakte es um meine Hüfte, zog mich noch näher. Ich spürte ihre Hitze gegen mich, und als ich in sie eindrang, sog sie scharf die Luft ein.

„Ja“, flüsterte sie. „Genau so.“

Ich bewegte mich langsam, vorsichtig, aber sie schüttelte den Kopf.

„Nein. Härter.“ Ihre Augen funkelten. „Ich will nicht, dass du Rücksicht nimmst.“

Ich packte ihre Hüften und stieß fester zu, und sie keuchte auf. Das Regal hinter ihr schwankte, und ein paar Bücher rutschten, aber es kümmerte uns nicht. Ihr Atem ging stoßweise, und sie umklammerte mich, als würde sie ertrinken.

„Fick mich“, sagte sie, und ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Lass mich spüren, dass du hier bist.“

Es war, als hätte sich ein Schalter umgelegt. Ich vergaß, wo wir waren, vergaß die dünnen Wände und die Menschen auf der anderen Seite der Regale. Alles, was zählte, war sie – ihr Körper, ihr Atem, die Art, wie sie sich an mich presste.

„Ja“, keuchte sie. „Weiter. Nicht aufhören.“

Ich spürte, wie sie sich anspannte, wie ihre Muskeln sich um mich zusammenzogen. Sie biss sich auf die Lippe, um nicht laut zu schreien, und dann kam sie – ein leises, ersticktes Stöhnen, das durch ihren ganzen Körper ging.

Ich folgte ihr kurz darauf, und für einen Moment schien die Welt stillzustehen. Wir hielten uns fest, atmeten schwer, und das Einzige, was ich hören konnte, war das Pochen meines eigenen Herzens.

Als wir uns lösten, lächelte sie erschöpft.

Rothaarige Frau ordnet erschöpft lächelnd ihr Kleid und streicht sich die Haare glatt

„Das war genau, was ich brauchte“, sagte sie.

„Und jetzt?“

„Jetzt gehen wir nach Hause, als wäre nichts passiert.“ Sie ordnete ihr Kleid, strich sich die Haare glatt. „Bis zum nächsten Mal.“

„Nächstes Mal?“

„Natürlich.“ Sie zwinkerte mir zu. „Du denkst doch nicht, dass das hier ein einmaliges Erlebnis war?“

Sie verschwand zwischen den Regalen, und ich stand allein da, immer noch benommen. Ich brauchte eine Minute, um mich zu sammeln, bevor ich ihr folgte.

Als ich das Café verließ, sah ich sie schon um die Ecke biegen. Sie drehte sich nicht um.

Am nächsten Morgen begegneten wir uns auf der Treppe. Sie nickte knapp, wie immer, und verschwand hinter ihrer Tür. Aber dieses Mal wusste ich, dass es nicht dabei bleiben würde. Diese Momente zwischen uns waren nicht wie ein Flüstern zwischen Regalen, sondern der Anfang von etwas Größerem – etwas, das ich nicht kontrollieren konnte.

Und ehrlich gesagt? Ich wollte es auch gar nicht.

An jenem Abend stand ich auf meinem Balkon und sah hinauf zu ihrem Fenster. Das Licht war an, und ich sah ihre Silhouette hinter der Gardine. Sie bewegte sich langsam, und für einen Moment fragte ich mich, ob sie wusste, dass ich sie beobachtete.

Mein Handy summte. Eine Nachricht von einer unbekannten Nummer.

„Morgen. 18 Uhr. Selber Ort.“

Ich lächelte und tippte eine kurze Antwort.

„Ich bin da.“

Ich wusste, dass das hier gefährlich war. Nicht körperlich, aber emotional. Diese Art von Intensität, diese versauten Momente, die man mit jemandem teilte, ohne wirklich zu wissen, wer diese Person war – das konnte nicht gut enden.

Aber verdammt, es fühlte sich unglaublich an.

Die nächsten Wochen wurden zu einem verschwiegenen Spiel. Wir trafen uns im Café, manchmal auch woanders – einmal in einem steckengebliebenen Aufzug, ein anderes Mal auf dem verlassenen Parkdeck ihrer Firma. Jedes Mal war es anders, aber immer intensiv, immer fordernd.

Sie liebte es, die Kontrolle zu haben, und ich liebte es, sie ihr zu geben. Es war, als hätten wir beide endlich jemanden gefunden, der verstand, was wir brauchten – ohne Worte, ohne Erklärungen.

Und doch blieb eine Frage in meinem Kopf: Was würde passieren, wenn das hier aufhörte, nur ein Spiel zu sein? Wenn es zu etwas Echtem wurde?

Ich wusste die Antwort nicht. Aber ich wusste, dass ich nicht aufhören konnte.

Und vielleicht wollte ich es auch gar nicht.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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