Rückenlehne und ihr Atem auf dem Parkplatz – erotische Sexgeschichte

Paar im Auto auf naechtlichem Parkplatz mit angelaufenen Scheiben in intimer Situation

Der Parkplatz war fast leer, als Silas den Motor abstellte. Nur zwei andere Autos standen noch da, einsam unter den flackernden Laternen eines Rastplatzes an der A7. Es war kurz nach Mitternacht, und wir hatten eigentlich nur anhalten wollen, um kurz durchzuatmen. Die Fahrt von München zurück nach Hamburg war lang, und wir waren beide erschöpft von diesem Wochenende bei meiner Schwester.

Aber erschöpft war nicht das richtige Wort für das, was zwischen uns hing. Aufgeladen. Geladen. Das traf es besser.

„Willst du einen Kaffee?“, fragte Silas und löste seinen Sicherheitsgurt.

„Nein.“ Meine Stimme klang rauer als beabsichtigt.

Er drehte sich zu mir. Im Halbdunkel konnte ich seine Augen nicht richtig sehen, aber ich spürte seinen Blick. Diesen Blick, den er hatte, wenn er genau wusste, was ich dachte. Was ich wollte.

„Nein?“, wiederholte er mit diesem leicht amüsierten Unterton, der mich wahnsinnig machte.

Ich schüttelte den Kopf. Mein Herz schlug schneller, obwohl wir noch nichts getan hatten. Noch nichts gesagt hatten, was nicht auch unschuldig hätte sein können. Aber wir beide wussten es.

Das ganze Wochenende war so gewesen. Diese Blicke. Diese zufälligen Berührungen. Das Paar, das wir bei meiner Schwester kennengelernt hatten – Yara und Kolja, beide Ende dreißig, attraktiv, offen. Beim Abendessen hatten wir über alles Mögliche geredet, irgendwann auch über Beziehungen, über Grenzen. Yara hatte von einem Abend erzählt, den sie mal erlebt hatten, in einem Club, wo es nicht nur um Tanzen ging. Silas hatte meine Hand unter dem Tisch gefunden und festgehalten, während sie sprach.

„Die Idee reizt dich“, hatte er später im Auto geflüstert.

Ich hatte nicht widersprochen.

Jetzt saßen wir hier, auf diesem dunklen Parkplatz, und die Stille zwischen uns war schwerer als jede Frage.

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„Kommst du zu mir nach hinten?“, fragte er.

Keine Erklärung. Keine Begründung. Nur diese Frage, die alles bedeutete.

Ich öffnete meine Tür, das Blut rauschte in meinen Ohren. Die Nachtluft war kühl, aber ich spürte sie kaum. Ich stieg aus, öffnete die hintere Tür und rutschte auf die Rückbank. Silas war schon da, wartete, lehnte sich gegen die andere Tür und beobachtete mich.

„Schließ ab“, sagte er leise.

Ich drückte den Knopf. Das leise Klicken der Zentralverriegelung. Jetzt waren wir allein. Wirklich allein, auch wenn theoretisch jemand vorbeikommen könnte. Das Risiko machte alles intensiver.

„Komm her.“

Ich bewegte mich zu ihm, aber er stoppte mich mit einer Handbewegung.

„Langsam. Ich will dich ansehen.“

Mein Atem stockte. Es war diese Art von Kommando, die mich schwach machte. Nicht brutal, nicht fordernd. Nur bestimmt. Silas wusste genau, was er tat. Das hatte er schon bei unseren ersten Treffen gewusst, vor zwei Jahren, als wir uns über eine Dating-App kennengelernt hatten. Damals hatte ich gedacht, ich wüsste, was ich will. Aber er hatte mir gezeigt, dass es Ebenen gibt, die tiefer gehen.

Ich rutschte langsam näher. Meine Finger fanden den Saum meines Pullovers, zogen ihn hoch. Ich sah, wie seine Augen dunkler wurden.

„Weiter.“

Ich zog den Pullover über den Kopf, ließ ihn fallen. Der BH war dunkelblau, einfach, aber er liebte ihn. Seine Hand kam hoch, strich über die Spitze, kaum eine Berührung. Ich zitterte.

„Du bist so verdammt schön, wenn du nervös bist“, murmelte er.

„Ich bin nicht nervös.“

„Lügnerin.“

Er zog mich zu sich, seine Lippen fanden meinen Hals. Dieser Punkt direkt unter meinem Ohr, den nur er kannte. Ich stöhnte leise, meine Finger gruben sich in seine Schultern.

„Erinnerst du dich an das, was Yara erzählt hat?“, flüsterte er gegen meine Haut.

„Ja.“ Meine Stimme war kaum mehr als ein Hauch.

„Stell dir vor, wir wären nicht allein hier.“

Mein Herz machte einen Sprung. Ich lehnte mich zurück, sah ihn an. „Was?“

„Stell es dir vor. Jemand anders hier. Zusehen. Oder mitmachen.“

Die Worte trafen mich wie ein Schock, aber nicht negativ. Eher wie ein elektrischer Impuls, der durch meinen ganzen Körper fuhr. Wir hatten darüber geredet, fantasiert, aber nie konkret. Nie so direkt.

„Würde dir das gefallen?“, fragte er weiter, seine Hände schoben sich unter meinen BH, fanden meine Brüste.

Ich konnte nicht antworten. Stattdessen küsste ich ihn, hart, verzweifelt. Er nahm das als Antwort.

Seine Hände waren überall. Meine Jeans, der Knopf, der Reißverschluss. Ich half ihm, strampelte mich heraus, bis ich nur noch in Unterwäsche auf der Rückbank lag. Das Leder war kühl unter meinem Rücken. Die Scheiben begannen zu beschlagen.

„Dreh dich um“, befahl er. „Knie dich hin. Gegen die Rückenlehne.“

Ich gehorchte, mein Körper brannte. Ich kniete mich auf den Sitz, stützte mich gegen die Lehne der Vordersitze. Von draußen hätte man uns nicht sehen können – die getönten Scheiben, die Dunkelheit. Aber die Vorstellung allein…

Ich hörte, wie er seinen Gürtel öffnete. Das Rascheln von Stoff. Dann seine Hände auf meinen Hüften, zogen meinen Slip zur Seite.

„Du bist schon so nass“, stellte er fest, und ich hörte das Lächeln in seiner Stimme.

„Fang nicht an zu reden“, keuchte ich. „Mach einfach.“

„Ungeduldig?“ Er beugte sich vor, sein Atem an meinem Ohr. „Soll ich dir sagen, was ich denke?“

„Ja.“

„Ich denke daran, wie es wäre, wenn jemand zuschaut. Wie du aussiehst, genau jetzt. Wie du mich nimmst. Wie du stöhnst.“

Seine Worte ließen mich erzittern. Und dann war er in mir, mit einem einzigen, harten Stoß, der mir die Luft raubte. Ich schrie auf, meine Finger krallten sich ins Leder der Rückenlehne.

„Leise“, murmelte er. „Oder nicht. Vielleicht hört uns ja jemand.“

Das hätte mich zur Vernunft bringen sollen. Tat es aber nicht. Es machte alles nur intensiver. Jeder Stoß, jede Bewegung. Die Art, wie er mich festhielt, wie er mein Haar griff und meinen Kopf zurückzog.

„Silas—“

„Ich weiß.“

Er wusste es wirklich. Er spürte, wie nah ich war. Seine Hand glitt nach vorne, fand meine Klitoris, begann sie zu kreisen. Ich konnte nicht mehr denken. Die Welt reduzierte sich auf diese Berührungen, diese Bewegungen, seinen Atem an meinem Nacken.

„Stell dir vor, es wäre Kolja hier“, flüsterte er. „Würdest du wollen, dass er dich berührt?“

„Gott…“ Ich konnte nicht glauben, dass wir dieses Gespräch führten. Nicht hier, nicht jetzt. Aber es machte mich noch verrückter.

„Würdest du?“

„Ich weiß nicht—“

„Doch. Du weißt es.“

Ich schloss die Augen, mein Körper spannte sich an. Die Fantasie, die wir immer nur angedeutet hatten, wurde plötzlich real in meinem Kopf. Nicht nur Silas. Noch jemand. Noch Hände. Noch ein Mund. Das Wissen, dass er zuschaut, dass er es will.

„Sag es“, forderte Silas.

„Ja.“ Das Wort kam heraus wie ein Schrei. „Ja, verdammt.“

Er bewegte sich schneller, härter. Seine Finger auf mir wurden fordernder. Ich spürte, wie alles in mir sich zusammenzog, wie die Spannung unerträglich wurde.

„Komm für mich“, sagte er. „Stell dir vor, wir sind nicht allein. Stell dir vor, jemand sieht dich genau so.“

Und ich kam. Heftig, unkontrolliert, mein ganzer Körper bebte. Ich schrie in meinen Arm, um leiser zu sein, aber es half kaum. Die Wellen rollten durch mich hindurch, wieder und wieder, während Silas weitermachte, bis auch er sich in mir ergoss.

Wir blieben so, keuchend, schweißnass, gegen die Rückenlehne gelehnt. Draußen fuhr ein Auto vorbei, die Scheinwerfer strichen kurz über unsere beschlagenen Fenster. Mein Herz machte noch einen letzten Sprung, aber es war schon weg.

„Scheiße“, murmelte ich.

„Ja.“ Silas zog sich aus mir zurück, ließ sich auf den Sitz fallen. „Das war…“

„Verrückt.“

„Geil.“

Ich drehte mich zu ihm, noch immer atemlos. Seine Augen glänzten im Halbdunkel, und auf seinen Lippen lag dieses Lächeln. Dieses verdammte Lächeln, das mich jedes Mal erwischte.

„Hast du das ernst gemeint?“, fragte ich leise. „Mit Kolja. Oder mit… generell.“

Er strich mir eine verschwitzte Strähne aus dem Gesicht. „Ich weiß es nicht. Vielleicht. Aber nur, wenn du es willst. Nur, wenn wir es zusammen entscheiden.“

Ich nickte. Die Idee hatte sich in meinem Kopf festgesetzt, wie ein Samenkorn. Es war zu früh, um zu wissen, ob daraus etwas wachsen würde. Aber die Tatsache, dass wir darüber gesprochen hatten, hier, jetzt – das veränderte etwas.

„Wir sollten weiterfahren“, sagte ich schließlich, obwohl ich mich nicht bewegen wollte.

„Oder wir bleiben noch ein bisschen.“ Er zog mich zu sich, küsste mich sanft. „Noch ein paar Minuten.“

Ich schmiegte mich an ihn, spürte seinen Herzschlag gegen meinen Rücken. Durch das beschlagene Fenster sah ich verschwommen die Lichter der Autobahn. Irgendwo da draußen fuhren Menschen nach Hause, ahnungslos, was für Momente sich direkt neben ihnen abspielten.

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„Das mit Yara und Kolja“, begann ich vorsichtig. „Glaubst du, die haben das ernst gemeint? Als sie von dem Club erzählten?“

„Definitiv.“ Silas‘ Finger malten Kreise auf meinem Arm. „Warum?“

„Nur so.“

Aber es war nicht nur so. Und wir beide wussten das.

Die Rückfahrt nach Hamburg würde noch vier Stunden dauern. Vier Stunden, um nachzudenken. Um uns vorzustellen. Um vielleicht zu planen.

Ich wusste nicht, ob wir je den Schritt wagen würden. Aber hier, auf diesem Parkplatz, mit meinem Atem noch immer unregelmäßig und seinem Herzschlag unter meiner Wange – hier fühlte es sich möglich an. Nicht mehr nur Fantasie. Sondern etwas, das real werden könnte.

Wenn wir es wollten.

„Lass uns fahren“, sagte ich schließlich.

Wir zogen uns an, langsam, noch immer berührten wir uns dabei. Die Intimität des Danach war fast genauso intensiv wie das Davor. Als wir wieder vorne saßen und Silas den Motor startete, griff er nach meiner Hand.

„Wir reden darüber“, sagte er. „Bald. Richtig.“

„Okay.“

Die Autobahn zog sich vor uns in die Dunkelheit. Ich lehnte meinen Kopf gegen das beschlagene Fenster und schloss die Augen. In meinem Kopf spielten sich Bilder ab – von uns, von anderen, von Möglichkeiten. Die Rückenlehne hatte alles getragen: mein Gewicht, meine Lust, unsere Geheimnisse.

Und ihren Atem – so nah, so real – würde ich nicht vergessen.

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