Rotweinglas und seine Fesseln auf der Dachterrasse – erotische Sexgeschichte

Paar auf Dachterrasse bei Party, romantische BDSM-Begegnung unter Lichterketten

Das Rotweinglas in meiner Hand war noch halb voll, als Miron durch die Dachterrassentür trat. Ich kannte ihn vom Sehen – der Typ aus dem vierten Stock, immer ein bisschen zu ernst, immer diese dunklen Hemden. Wir hatten vielleicht fünf Worte gewechselt, seit ich vor einem halben Jahr eingezogen war. Jetzt stand er da, schaute sich suchend um, und sein Blick blieb an mir hängen.

„Hey“, sagte er. Seine Stimme war tiefer, als ich sie in Erinnerung hatte.

„Hey.“ Ich nickte ihm zu. Die Party um uns herum war laut geworden – Sophies Einweihungsfeier für ihr neues Penthouse. Irgendwer hatte Techno aufgelegt, zu viele Leute drängten sich in zu wenig Raum. Ich war nach draußen geflüchtet, weil mir die Luft ausgegangen war.

Miron kam näher. „Kann ich?“ Er deutete auf den Platz neben mir an der Brüstung.

„Klar.“

Wir standen schweigend nebeneinander. Die Stadt leuchtete unter uns, ein Meer aus gelben und weißen Lichtern. Der Wind war kühl, spielte mit meinem Kleid. Ich spürte seinen Blick, bevor ich ihn sah – wie er mich musterte, langsam, genau.

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„Du siehst gelangweilt aus“, sagte er.

„Bin ich auch.“

„Warum bleibst du dann?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Höflichkeit? Hoffnung, dass es noch besser wird?“

Er lachte leise. „Wird es nicht.“

„Pessimist.“

„Realist.“ Er nahm mir das Weinglas aus der Hand, so selbstverständlich, dass ich nicht protestierte. Trank einen Schluck, gab es zurück. „Schlechter Wein.“

„Ich weiß.“

Wieder dieses Schweigen. Aber diesmal fühlte es sich anders an – aufgeladen, irgendwie. Als würde die Luft zwischen uns knistern.

„Darf ich dich was fragen?“ Seine Stimme war jetzt leiser, direkter.

„Kommt drauf an.“

„Warst du schon mal gefesselt?“

Mein Herz stolperte. Ich starrte ihn an, versuchte zu erkennen, ob er scherzte. Aber seine Augen waren ernst, dunkel, und darin lag etwas, das mir den Atem stocken ließ.

„Was?“

„Du hast mich gehört.“ Er lehnte sich gegen die Brüstung, den Blick nicht von mir abwendend. „Es ist eine einfache Frage.“

„Eine ziemlich persönliche.“

„Ja.“ Er lächelte nicht. „Aber du wirst sie trotzdem beantworten.“

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Ich hätte beleidigt sein sollen. Hätte gehen sollen. Stattdessen hörte ich mich sagen: „Nein. Noch nie.“

„Würdest du es wollen?“

Die Frage hing zwischen uns. Drinnen lachte jemand laut, Gläser klirrten. Hier draußen war es nur er und ich und diese verrückte Spannung, die meine Knie weich machte.

„Vielleicht“, flüsterte ich.

„Nicht gut genug.“ Er trat näher, so nah, dass ich die Wärme seines Körpers spürte. „Ja oder nein?“

„Ja.“

Das Wort war kaum mehr als ein Hauch, aber es genügte. Seine Hand legte sich um mein Handgelenk, fest, aber nicht brutal. „Komm mit.“

„Wohin?“

„Vertrau mir.“

Er führte mich zur Seite der Dachterrasse, wo eine kleine Nische war – verborgen hinter einer hohen Pflanzenwand, nicht einsehbar von der Party. Dort war ein Liegestuhl, ein kleiner Tisch. Und an einem der Metallpfosten, die das Geländer stützten, hing ein zusammengelegtes Seil.

„Du hattest das geplant“, sagte ich.

„Gehofft.“ Seine Finger strichen über meinen Arm, langsam, wie eine Frage. „Ich habe dich beobachtet. Wie du dich bewegst, wie du sprichst. Ich dachte mir… vielleicht.“

„Das ist verrückt.“

„Ich weiß.“ Er nahm das Seil, ließ es durch seine Hände gleiten. „Sag nein, und ich verschwinde. Sag ja, und ich zeige dir etwas, das du nicht vergessen wirst.“

Ich hätte nein sagen sollen. Jeder vernünftige Mensch hätte nein gesagt. Aber da war diese Hitze in meinem Bauch, dieses Kribbeln auf meiner Haut. Und seine Augen – verdammt, die Art, wie er mich ansah, als wäre ich das Einzige auf der Welt, das zählte.

„Ja.“

Er lächelte. Endlich. Und es war ein Lächeln, das mir noch mehr Angst machte als seine ernste Miene. „Hände nach hinten.“

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Ich gehorchte. Mein Herz hämmerte so laut, dass ich sicher war, er musste es hören. Er trat hinter mich, und seine Hände waren warm, als sie meine Handgelenke fassten. Das Seil war weich – nicht kratzig, wie ich erwartet hätte. Es wickelte sich um meine Haut, fest, präzise.

„Zu eng?“

„Nein.“

„Gut.“ Er zog die Schlinge zu, verknotete das Ende. Meine Hände waren jetzt auf meinem Rücken gefangen, hilflos. Ich zog testend – das Seil gab nicht nach. Ein Schauer lief durch meinen Körper, eine Mischung aus Angst und etwas anderem, etwas Dunklerem.

„Siehst du“, flüsterte er in mein Ohr, „so viel schöner.“

Seine Hände glitten über meine Schultern, meinen Hals. Ich zitterte. Er drehte mich herum, sodass ich ihm gegenüberstand, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Ich fühlte mich nackt, obwohl ich noch vollständig angezogen war.

„Du bist wunderschön, wenn du ausgeliefert bist“, sagte er. Seine Finger strichen über meine Wange, meinen Hals, verharrten an der Stelle, wo mein Puls rasend hämmerte. „Spürst du das? Wie dein Herz schlägt?“

„Ja.“

„Das ist Aufregung. Echte Aufregung. Nicht das fade Zeug da drinnen.“ Er nickte in Richtung der Party. „Das hier ist echt.“

Er küsste mich. Hart, fordernd, und ich konnte nichts tun, als es zu empfangen. Meine Arme zuckten instinktiv, wollten ihn berühren, aber das Seil hielt mich zurück. Die Hilflosigkeit war berauschend. Sein Mund war heiß, seine Zunge geschickt, und ich stöhnte gegen seine Lippen.

„Leise“, murmelte er. „Außer du willst, dass jemand uns findet.“

Die Vorstellung – jemand könnte uns hier entdecken, mich gefesselt, ihm ausgeliefert – ließ mich fast ohnmächtig werden vor Erregung.

Seine Hände wanderten tiefer, schoben mein Kleid hoch. Die kühle Nachtluft küsste meine Oberschenkel. „Schön“, murmelte er. „So schön.“

„Miron…“ Sein Name kam mühsam über meine Lippen.

„Ich weiß.“ Seine Finger strichen über den Stoff meines Slips, so leicht, dass es fast wehtat. „Du bist schon nass, oder?“

Ich biss mir auf die Lippe. Er lachte leise, schob den Stoff beiseite. Sein Finger glitt durch meine Feuchtigkeit, langsam, prüfend. Ich keuchte.

„So nass“, wiederholte er. „Das gefällt dir, gefesselt zu sein. Dir gefällt es, dass du nichts tun kannst, außer zu nehmen, was ich dir gebe.“

„Ja“, flüsterte ich verzweifelt.

Er schob einen Finger in mich, dann zwei. Meine Knie gaben nach, aber seine andere Hand hielt mich aufrecht, fest gegen ihn gepresst. Der Rhythmus, den er fand, war perfekt – nicht zu schnell, nicht zu langsam, genau richtig, um mich verrückt zu machen.

„Ich will dich kommen sehen“, sagte er gegen meinen Hals. „Hier draußen, unter dem Sternenhimmel, während zwanzig Meter weiter die Party weitergeht. Ich will sehen, wie du dich zusammenreißt, um nicht zu schreien.“

Seine Worte waren mein Untergang. Die Lust baute sich auf, heiß und gnadenlos, und ich war ihr ausgeliefert – ihm ausgeliefert. Meine Hände ballten sich hinter meinem Rücken zu Fäusten, das Seil schnitt sanft in meine Haut. Sein Daumen fand meinen Kitzler, kreiste, und ich explodierte.

Ich biss mir so fest auf die Lippe, dass ich Blut schmeckte, um nicht zu schreien. Mein ganzer Körper bebte, Wellen der Lust durchfluteten mich, und er hielt mich fest, ließ nicht nach, trieb mich höher und höher, bis ich glaubte, ich würde vergehen.

Als es vorbei war, sank ich gegen ihn. Meine Beine trugen mich nicht mehr. Er stützte mich, streichelte meinen Rücken, mein Haar.

„Gut gemacht“, murmelte er. „So gut.“

Er löste das Seil. Meine Handgelenke waren rot, aber nicht verletzt. Er massierte sie sanft, küsste jeden einzelnen Finger. Die Zärtlichkeit nach der Intensität brachte mir fast die Tränen.

„Geht’s?“

Ich nickte. Konnte nicht sprechen.

„Das war erst der Anfang“, sagte er leise. Seine Hand legte sich unter mein Kinn, hob meinen Kopf. „Wenn du mehr willst… ich wohne im vierten Stock. Du weißt, wo.“

Dann war er weg. Einfach so. Verschwunden durch die Terrassentür, zurück in die Party, als wäre nichts gewesen. Ich stand da, allein in der Nische, mein Kleid zerknittert, meine Haut noch glühend. Das Seil lag ordentlich zusammengerollt auf dem Tisch.

Ich nahm es. Steckte es in meine Tasche.

Zwei Tage später stand ich vor seiner Tür. Er öffnete, als hätte er mich erwartet. Sein Lächeln sagte alles.

„Komm rein.“

Und ich ging. Natürlich ging ich. Denn manchmal, wenn man erst einmal die Fesseln gespürt hat, gibt es kein Zurück mehr. Manchmal ist das Aufgeben der Kontrolle die größte Freiheit von allen.

Die Tür schloss sich hinter mir, und ich wusste: Das war nicht das Ende. Das war erst der Anfang von etwas, das ich nie für möglich gehalten hätte – eine Nachbarschaft, die plötzlich sehr viel interessanter geworden war. Eine Verbindung, die weder romantisch noch unverbindlich war, sondern etwas ganz Eigenes. Etwas Dunkles, Intensives, Süchtiges.

In seiner Wohnung brannten Kerzen. Auf dem Bett lag mehr Seil. Und als er mich ansah – dieser Blick, der mich durchdrang, der alles sah, was ich war und sein wollte – da wusste ich, dass ich verloren war.

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„Zieh dich aus“, sagte er.

Und ich gehorchte.

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