Kaffeemaschine und sein Grinsen nach dem Umzug – erotische Sexgeschichte

Mann und Frau in fremder Wohnung beim intensiven Flirt nach dem Umzug

Die Kaffeemaschine in Jonathans neuer Wohnung war kaputt. Das war das Erste, was er mir sagte, als ich ihm beim Umzug geholfen hatte. Verschwitzt, Kartons noch überall, und er grinste dabei so schief, als hätte er genau das geplant.

„Kommst du morgen früh kurz vorbei? Meinen ersten Kaffee im neuen Heim kann ich doch nicht aus einer Thermoskanne trinken.“ Seine Stimme hatte diesen leichten Unterton, den ich seit Monaten zu ignorieren versuchte.

Jonathan war neu in der Marketingabteilung gewesen, erst seit einem halben Jahr im Team. Dunkle Locken, die immer aussahen, als hätte er gerade jemanden gevögelt, und dieser verdammte Blick, der einen beim Reden auszog. Wir waren Kollegen. Nur Kollegen. Ich hatte eine Freundin. Er wusste das.

Mann mit dunklen Locken und leichtem Lächeln sitzt am Schreibtisch in einem sonnendurchfluteten Büro

„Klar“, sagte ich. „Gegen acht?“

Sein Grinsen wurde breiter.

Am nächsten Morgen stand ich mit zwei Bechern Kaffee vor seiner Tür. Die Wohnung lag im vierten Stock, Altbau, hohe Decken. Als er öffnete, trug er nur eine graue Jogginghose. Sein Oberkörper war nackt, Haare noch feucht von der Dusche.

„Du bist pünktlich.“ Er nahm mir einen Becher ab und trat zur Seite. „Komm rein.“

Die Wohnung roch nach frischer Farbe und nach ihm – eine Mischung aus Rasierwasser und Schlaf. Kartons stapelten sich an den Wänden, aber das Sofa war schon aufgebaut. Dunkelblau, Samt, absurd elegant für jemanden, der sonst in Sneakers ins Büro kam.

„Schöner Couch“, sagte ich.

„Probier sie aus.“

Ich setzte mich. Er ließ sich neben mich fallen, so nah, dass sein Knie meins berührte. Wir tranken schweigend. Draußen hupte jemand. Irgendwo lief ein Radio.

Zwei Männer sitzen dicht nebeneinander auf einem Sofa, ihre Knie berühren sich, intensive Blicke

„Danke, dass du gestern geholfen hast“, sagte er dann. Seine Stimme war leiser als sonst. „Ich hätte das allein nicht geschafft.“

„Kein Problem. Dafür sind Kollegen doch da.“

Er lachte kurz, ohne Humor. „Kollegen. Ja.“

Dann drehte er sich zu mir. Sein Blick war anders. Direkter. „Lennart, ich muss dir was sagen.“

Mein Herz rutschte mir in die Hose. „Was denn?“

„Ich hab dich gestern beobachtet. Wie du die Kisten geschleppt hast, wie du dich bewegt hast. Und ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen, weil ich—“ Er brach ab. Biss sich auf die Lippe. „Scheiße, das klingt creepy.“

„Sag’s einfach.“

„Ich will dich küssen. Seit Monaten schon. Und ich weiß, dass du eine Freundin hast, und ich bin ein Arschloch, dass ich das überhaupt sage, aber—“

Ich stellte meinen Becher auf dem Boden ab. Meine Hand zitterte leicht.

„Jonathan…“

„Du musst nichts sagen.“ Er lehnte sich zurück, fuhr sich durchs Haar. „Vergiss es einfach. Ich bin müde, ich rede Scheiße—“

Ich küsste ihn.

Mann mit geschlossenen Augen lehnt sich leidenschaftlich vor, seine Hand berührt sanft ein Gesicht

Einfach so. Ohne nachzudenken. Seine Lippen waren warm vom Kaffee, weich, und er machte diesen kleinen überraschten Laut, bevor er zurückküsste. Seine Hand legte sich in meinen Nacken, Finger in mein Haar, und er zog mich näher. Der Kuss war nicht sanft. Er war hungrig, fast verzweifelt, als hätte er monatelang darauf gewartet.

Ich spürte, wie mein Verstand ausschaltete. Meine Freundin existierte nicht mehr. Die Arbeit existierte nicht mehr. Nur noch seine Zunge an meiner, sein Atem, das leise Stöhnen, das ihm entkam.

Er schob mich zurück aufs Sofa, seine Hüften pressten sich gegen meine. Ich spürte ihn hart durch die dünne Jogginghose, und mir entfuhr ein Keuchen.

„Scheiße“, murmelte er gegen meinen Mund. „Du bist so…“

„Was?“

„Perfekt.“

Seine Hände glitten unter mein T-Shirt, Finger warm auf meiner Haut. Ich wölbte mich ihm entgegen, jede Berührung ein Funke, der durch meinen Körper jagte. Er küsste meinen Hals, biss leicht zu, und ich grub meine Finger in seine Schultern.

„Jonathan…“ Meine Stimme klang fremd. Heiser.

„Sag mir, dass ich aufhören soll.“ Seine Lippen bewegten sich an meinem Ohr. „Sag’s, und ich hör auf.“

Ich sagte nichts.

Er zog mir das Shirt über den Kopf. Seine Augen wurden dunkel, als er mich ansah, und dann beugte er sich runter, küsste meine Brust, seine Zunge kreiste um meine Brustwarze. Ich stöhnte auf, lauter als beabsichtigt, und er lächelte gegen meine Haut.

„Gefällt dir das?“

„Ja… verdammt, ja.“

Seine Hand wanderte tiefer, öffnete meine Jeans, glitt hinein. Ich keuchte, als seine Finger mich umschlossen, und er fing an, mich zu streicheln. Langsam erst, fast vorsichtig, dann fester.

„Daran denk ich schon seit Wochen“, flüsterte er. „Wie du dich anfühlst. Wie du klingst.“

Ich konnte nicht antworten. Mein Kopf war leer, nur noch Empfindung. Seine Hand bewegte sich in einem perfekten Rhythmus, und ich spürte, wie sich alles in mir zusammenzog.

„Warte“, presste ich hervor. „Ich… ich komm gleich—“

„Dann komm.“

Sein Mund war wieder auf meinem, verschluckte mein Stöhnen, als ich mich in seine Hand ergoss. Wellen von Lust rollten durch mich, und er hielt mich fest, bis es vorbei war.

Mann mit nacktem Oberkörper liegt zufrieden lächelnd auf Sofa, seine Hand ruht auf einer Hüfte

Ich lehnte mich zurück, atmete schwer. Mein Herz hämmerte. Er sah mich an mit diesem Grinsen – zufrieden, ein bisschen triumphierend.

„Und jetzt?“, fragte ich.

Er zuckte die Schultern. „Jetzt trinken wir den Kaffee, bevor er kalt wird.“

Aber seine Hand lag noch auf meiner Hüfte, Daumen streichelnd über meine Haut, und ich wusste, dass das nicht das Ende war.

Wir verbrachten den Rest des Morgens auf seiner Couch. Sprachen über alles und nichts. Ich erzählte ihm von meiner Freundin – Vivienne, die ich seit drei Jahren kannte, die schön und klug war und mit der ich eigentlich glücklich sein sollte. Er hörte zu, ohne zu urteilen.

„Liebst du sie?“, fragte er irgendwann.

Ich zögerte. „Ich weiß nicht mehr.“

„Dann ist das deine Antwort.“

Gegen Mittag ging ich. An der Tür drehte ich mich noch mal um.

„Was passiert jetzt?“

Jonathan lehnte gegen den Türrahmen, wieder dieses Grinsen. „Was soll schon passieren? Wir sind Kollegen. Du kommst morgen wieder zum Kaffee vorbei.“

„Ist deine Kaffeemaschine immer noch kaputt?“

„Nein. War sie nie.“

Ich starrte ihn an. „Du Arschloch.“

Er lachte. „Bis morgen, Lennart.“

Auf dem Heimweg versuchte ich, Schuldgefühle zu empfinden. Versuchte, an Vivienne zu denken, an die drei Jahre, die wir hinter uns hatten. Aber alles, was ich spürte, war diese pulsierende Vorfreude auf morgen.

Am Abend kam sie nach Hause – Vivienne mit ihrem perfekten Lächeln und ihrer Frage, wie mein Tag war. Ich log. Sagte, ich hätte Jonathan beim Auspacken geholfen. Was ja stimmte, irgendwie.

Beim Abendessen erzählte sie von ihrer Arbeit, von einem Projekt, das sie leitete. Ich nickte an den richtigen Stellen, aber ich war nicht wirklich da. Mein Kopf war noch in Jonathans Wohnung, auf seinem Sofa, seine Hand auf meiner Haut.

„Lennart? Hörst du mir zu?“

„Sorry. Ja. Natürlich.“

Sie sah mich prüfend an. „Du bist komisch heute.“

„Nur müde.“

In der Nacht lag ich wach neben ihr. Sie schlief, eine Hand auf meiner Brust, und ich starrte an die Decke. Was zum Teufel hatte ich getan? Aber selbst jetzt, in der Dunkelheit, mit meiner Freundin neben mir, spürte ich nur diese Sehnsucht nach mehr.

Am nächsten Morgen stand ich wieder vor Jonathans Tür. Ohne Kaffee diesmal. Er öffnete in Boxershorts, Haare zerzaust, und zog mich sofort rein.

„Ich hab dich vermisst“, murmelte er gegen meinen Mund.

„Es waren nicht mal 24 Stunden.“

„Trotzdem.“

Diesmal waren wir langsamer. Er zog mich ins Schlafzimmer – das Bett war frisch bezogen, und es roch nach Waschmittel. Wir fielen aufs Laken, ein Gewirr aus Gliedmaßen und Küssen, und er nahm sich Zeit. Küsste jeden Zentimeter von mir, als wollte er mich auswendig lernen.

„Du bist so verdammt schön“, flüsterte er zwischen Küssen.

Niemand hatte das jemals zu mir gesagt. Nicht so. Nicht mit dieser Intensität.

Als er in mich eindrang – vorsichtig erst, dann tiefer – schloss ich die Augen und ließ alles los. Die Schuldgefühle, die Zweifel, die Angst. Es gab nur noch uns, diesen Moment, seine Hände in meinen, unsere Körper im perfekten Einklang.

„Schau mich an“, sagte er, und ich öffnete die Augen. Sein Blick war so intensiv, dass mir fast die Luft wegblieb. „Ich will dich sehen.“

Er bewegte sich in mir, langsam, jeder Stoß genau richtig, und ich spürte, wie ich mich wieder diesem Abgrund näherte. Meine Nägel gruben sich in seinen Rücken, und er stöhnte leise.

„Lennart… ich…“

Wir kamen fast gleichzeitig, und diesmal war es anders. Nicht nur körperlich. Es war, als hätte sich etwas zwischen uns verschoben, eine unsichtbare Linie überquert.

Danach lagen wir nebeneinander, verschwitzt und außer Atem. Seine Finger spielten mit meinen, und er lächelte diese zufriedene, leicht verschlafene Art.

Zwei Männer liegen eng umschlungen im Bett, ihre Finger ineinander verschränkt, sanftes Morgenlicht

„Du weißt schon, dass das alles verändert“, sagte ich leise.

„Ich weiß.“

„Ich muss mit ihr reden.“

„Wann?“

„Bald.“

Er drehte sich zu mir, küsste meine Schulter. „Ich warte.“

Die Wochen danach waren ein Taumel. Tagsüber spielten wir die professionellen Kollegen, lächelten uns über Konferenzräume hinweg zu. Abends traf ich mich mit ihm – in seiner Wohnung, manchmal auch in Hotels, wenn wir das Risiko nicht eingehen wollten. Ich log Vivienne immer öfter an, erfand Meetings und Überstunden, und jedes Mal wurde es einfacher.

Bis zu dem Abend, an dem sie mich zur Rede stellte.

„Du schläfst mit jemandem.“ Keine Frage. Eine Feststellung.

Ich erstarrte. „Was?“

„Lüg mich nicht an, Lennart. Ich bin nicht dumm. Du riechst anders. Du bist anders. Wer ist es?“

Ich hätte leugnen können. Hätte eine Geschichte erfinden können. Aber ich war müde. Müde vom Lügen, vom Verstecken.

„Jonathan“, sagte ich leise. „Sein Name ist Jonathan.“

Ihr Gesicht wurde blass. „Ein Mann?“

„Ja.“

Stille. Sie setzte sich aufs Sofa, Hände im Schoß, und starrte mich an, als sähe sie mich zum ersten Mal.

„Wie lange?“

„Seit seinem Umzug. Sechs Wochen.“

„Sechs Wochen.“ Sie lachte bitter. „Und wann wolltest du es mir sagen?“

„Ich… ich weiß nicht.“

Sie stand auf. „Ich will, dass du gehst. Heute noch. Pack deine Sachen und geh zu ihm.“

„Vivienne—“

„Geh!“

Also ging ich. Packte eine Tasche, die wichtigsten Sachen, und fuhr zu Jonathan. Als er die Tür öffnete und mein Gesicht sah, zog er mich wortlos rein.

„Sie weiß es“, sagte ich.

„Und?“

„Sie hat mich rausgeworfen.“

Er küsste mich. Lang und tief. „Dann bleib hier.“

Und das tat ich.

Die nächsten Monate waren chaotisch. Vivienne wollte nichts mehr mit mir zu tun haben, schickte eine Freundin, um meine restlichen Sachen abzuholen. Im Büro sprach sich schnell herum, dass Jonathan und ich zusammen waren – manche tuschelten, andere waren gleichgültig. Uns war es egal.

Abends lagen wir auf seiner Couch, tranken Wein, redeten bis spät in die Nacht. Ich lernte ihn richtig kennen – seine Ängste, seine Träume, die Art, wie er lachte, wenn er betrunken war. Und jeden Morgen, wenn ich aufwachte und ihn neben mir sah, dieses schiefe Grinsen auf seinem Gesicht, wusste ich, dass es die richtige Entscheidung gewesen war.

„Bereust du es?“, fragte er einmal.

„Was?“

„Alles. Vivienne. Die Lügen. Dass du nach dem Umzug hierhergekommen bist.“

Ich dachte nach. Lange. Dann schüttelte ich den Kopf.

„Nein. Kein bisschen.“

Er lächelte und zog mich näher. „Gut. Denn ich hatte nie vor, dich wieder gehen zu lassen.“

Und während ich dort lag, in seinen Armen, die Kaffeemaschine summend in der Küche – ja, er hatte sich inzwischen wirklich eine gekauft – spürte ich zum ersten Mal seit Jahren so etwas wie Frieden.

Dieses Grinsen nach dem Umzug. Es hatte alles verändert. Und ich würde nie wieder zurückgehen wollen.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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