Bassschlag und verschwiegene Türen – erotische Sexgeschichte

Zwei Männer begegnen sich auf einer Party wieder und erkunden ihre verborgene Lust

Ich wusste schon nach den ersten zehn Minuten, dass diese Party ein Fehler war. Zu laut, zu voll, zu viele Leute, die ich nicht kannte. Mein Kumpel Timo hatte mich hierher geschleppt, dann aber sofort eine Blondine aufgerissen und war verschwunden. Typisch. Ich stand also allein in dieser Altbauwohnung in Friedrichshain, hielt ein lauwarmes Bier in der Hand und überlegte gerade, ob ich mich einfach verdrücken sollte, als ich ihn sah.

Florian.

Mein Herz machte diesen einen dumpfen Schlag, den es immer macht, wenn etwas Unerwartetes passiert. Wir hatten uns seit fast drei Jahren nicht gesehen. Damals, nach dem Abi, hatten wir ein paar Wochen lang etwas miteinander gehabt – nichts Ernstes, zumindest hatte ich mir das eingeredet. Ein paar verschwiegene Nächte, heimliche Treffen, Küsse im Dunkeln. Dann war er nach München gezogen, und wir hatten den Kontakt verloren. Ich hatte nie jemandem davon erzählt.

Er stand am anderen Ende des Raums, lehnte lässig gegen den Türrahmen zur Küche, ein Glas Rotwein in der Hand. Er hatte sich kaum verändert – immer noch diese dunklen, leicht zerzausten Haare, die schmalen Schultern unter einem schwarzen Hemd, das ihm verdammt gut stand. Als sein Blick durch den Raum wanderte und auf mir hängen blieb, zuckte ein Lächeln um seine Lippen. Ein Lächeln, das ich noch verdammt gut kannte.

Er setzte sich in Bewegung. Ich blieb wie angewurzelt stehen.

„Leon“, sagte er, als er vor mir stand. Seine Stimme war tiefer geworden. „Krass. Hätte nicht gedacht, dich hier zu sehen.“

„Geht mir genauso.“

Wir sahen uns an. Die Musik dröhnte um uns herum, Bässe vibrierten durch die Wände, aber in diesem Moment existierte nur er. Diese dunkelgrünen Augen, die Art, wie er mich musterte – neugierig, aber auch mit etwas anderem, das ich nicht einordnen konnte.

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„Du siehst gut aus“, sagte er.

„Du auch.“

„Kommst du mit auf den Balkon? Hier drin wird’s mir zu eng.“

Ich nickte. Was sollte ich auch sonst tun? Ihm folgen fühlte sich an wie in eine Falle zu laufen, aber ich ging trotzdem.

Draußen war es kühler, die Nachtluft frisch und klar. Wir standen nebeneinander, schauten über die Dächer von Berlin, und für eine Weile sagte keiner von uns etwas. Dann drehte er sich zu mir.

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„Ich hab manchmal an dich gedacht“, sagte Florian leise.

„Ach ja?“

„Klar. Damals war’s… kompliziert, oder?“

„Ja. War es.“

Er trank einen Schluck Wein, und ich beobachtete, wie seine Lippen das Glas berührten. Scheiße, ich war so durcheinander, dass mir fast schwindelig wurde.

„Und jetzt?“, fragte er.

„Jetzt?“

„Ist es immer noch kompliziert?“

Ich wusste nicht, was ich antworten sollte. Sein Blick brannte sich in meinen, und plötzlich stand er so nah, dass ich seinen Atem riechen konnte – Rotwein und etwas Herbes, vielleicht Aftershave. Mein Puls raste.

„Florian…“

„Ich will dich küssen“, sagte er. Einfach so. Ohne Umschweife.

Und dann tat er es.

Seine Lippen waren warm und weich, und alles in mir explodierte. Ich küsste ihn zurück, heftiger als gewollt, meine Hand fuhr in sein Haar, und er stöhnte leise gegen meinen Mund. Es fühlte sich an wie früher – nur intensiver, hungriger. Seine Zunge spielte mit meiner, und ich schmeckte den Wein, spürte, wie sein Körper sich gegen meinen presste.

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„Fuck“, murmelte ich, als wir uns kurz voneinander lösten.

„Komm mit“, sagte er atemlos.

„Wohin?“

„Irgendwohin. Weg von hier.“

Er nahm meine Hand und zog mich zurück durch die Wohnung. Niemand beachtete uns. Die Leute waren zu betrunken, zu beschäftigt mit sich selbst. Wir liefen den Flur entlang, und er öffnete eine Tür – ein Gästezimmer, dunkel und still. Kaum war die Tür hinter uns zu, drückte er mich dagegen, küsste mich wieder, diesmal härter, fordernder. Seine Hände waren überall – in meinen Haaren, an meinem Nacken, unter meinem Shirt.

„Wir sollten…“, begann ich, aber er unterbrach mich mit einem weiteren Kuss.

„Sollten was? Nachdenken? Vergiss es.“

Er hatte recht. Nachdenken war das Letzte, was ich jetzt wollte. Ich wollte ihn, wollte das Gefühl seiner Haut auf meiner, wollte vergessen, wie lange ich mich nach genau diesem Moment gesehnt hatte. Ähnlich unkontrolliert wie bei anderen schwulen Begegnungen ging alles wahnsinnig schnell.

Meine Hände glitten unter sein Hemd, fühlten die Wärme seiner Haut, die harten Muskeln seines Rückens. Er keuchte, als ich ihn berührte, und sein Atem ging schneller. Wir zogen uns gegenseitig aus, hastig, ungeschickt, als hätten wir Angst, dass jemand uns unterbrechen könnte. Sein Hemd landete auf dem Boden, dann meines, dann seine Hose.

„Aufs Bett“, flüsterte er.

Ich ließ mich rückwärts fallen, und er folgte mir, sein Körper über meinem. Sein Gewicht auf mir war berauschend. Ich liebte es, ihn so nah zu spüren, die Hitze seiner Haut, die Art, wie er sich bewegte. Seine Lippen wanderten meinen Hals hinab, über meine Brust, tiefer. Jede Berührung war wie ein Stromstoß.

„Ich hab dich vermisst“, murmelte er gegen meine Haut.

„Zeig’s mir.“

Er lachte leise, und dann nahm er sich Zeit – mehr Zeit, als ich erwartet hatte. Seine Hände glitten über meinen Körper, erkundeten jede Stelle, als wollte er sich alles merken. Ich war schon längst hart, mein Schwanz pochte vor Verlangen, aber er ließ sich nicht hetzen. Seine Finger umfassten mich, streichelten langsam, quälend langsam.

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„Florian…“

„Geduld.“

„Ich will keine Geduld.“

„Das weiß ich.“

Er grinste, und dann beugte er sich hinunter. Ich spürte seine Zunge, und mir entfuhr ein Stöhnen, das ich nicht unterdrücken konnte. Er wusste genau, was er tat – kannte meinen Körper noch immer. Jede Bewegung war perfekt, jede Berührung brachte mich näher an den Rand.

„Fuck, hör auf“, keuchte ich schließlich. „Ich will… mehr.“

Er hob den Kopf, sah mich an. „Was willst du?“

„Dich. In mir.“

Seine Augen wurden dunkler. „Sicher?“

„Ja.“

Er küsste mich wieder, tief und hungrig, während seine Hand in seine Hosentasche griff – er hatte tatsächlich Gleitgel dabei. Ich musste fast lachen. Typisch.

„Vorbereitet?“, fragte ich.

„Immer.“

Seine Finger waren vorsichtig, erst einer, dann zwei. Ich atmete tief durch, entspannte mich, ließ ihn gewähren. Es war lange her, dass ich das gemacht hatte – zu lange. Aber mit jedem Moment gewöhnte ich mich daran, wollte mehr.

„Jetzt“, sagte ich schließlich.

Er positionierte sich, und dann spürte ich ihn – langsam, behutsam, aber unerbittlich. Der erste Druck war intensiv, fast zu viel, aber dann gab mein Körper nach, und er glitt tiefer. Ich klammerte mich an seine Schultern, meine Nägel gruben sich in seine Haut.

„Alles okay?“, flüsterte er.

„Ja. Beweg dich.“

Er tat es. Langsam zuerst, dann schneller. Jeder Stoß trieb mich höher, raubte mir den Atem. Ich verlor mich in den Empfindungen – in der Hitze, dem Rhythmus, dem Gefühl, ihn so tief in mir zu spüren. Seine Hand umfasste meinen Schwanz, strich im Takt seiner Bewegungen, und ich wusste, dass ich nicht mehr lange durchhalten würde.

„Florian… ich…“

„Ich auch.“

Er stieß härter zu, und ich kam – so heftig, dass mir kurz schwarz vor Augen wurde. Mein ganzer Körper spannte sich an, und ich spürte, wie er in mir pulsierte, kurz darauf selbst kam. Wir hielten uns aneinander fest, keuchten, zitterten.

Danach lagen wir nebeneinander, verschwitzt und erschöpft. Die Musik aus dem Wohnzimmer drang gedämpft zu uns herüber, aber sie fühlte sich weit weg an. Florian strich mir eine Haarsträhne aus der Stirn.

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„Das war…“, begann er.

„Ja.“

„Bleibst du?“

Ich drehte mich zu ihm. „Was meinst du?“

„Hier. Bei mir. Heute Nacht.“

Ich dachte an all die Gründe, warum das keine gute Idee war. Aber in diesem Moment waren sie mir egal. Manche versauten Momente sollte man einfach genießen, ohne zu viel nachzudenken.

„Okay“, sagte ich.

Er lächelte, und wir küssten uns wieder – sanfter diesmal, ohne die Hektik von vorhin. Draußen ging die Party weiter. Bassschläge durchdrangen die Wände, Stimmen mischten sich mit Gelächter. Aber hinter dieser verschwiegenen Tür existierte nur wir beide, und für diese eine Nacht war das genug.

Florian zog mich näher an sich, und ich schloss die Augen. Morgen würden wir reden müssen, über alles, was zwischen uns stand. Aber jetzt, in diesem Moment, zählte nur die Wärme seines Körpers neben meinem, das leise Pochen unserer Herzen, und die Gewissheit, dass manche Begegnungen einen für immer verändern. Wie jene intensiven analen Erfahrungen, die man nie vergisst.

Irgendwann schlief ich ein, seine Hand in meiner, und träumte von weiteren verschwiegenen Nächten, die noch kommen würden.

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