Die Brandung war heute Morgen so laut, dass ich sie schon beim Aufwachen hörte. Genau deshalb hatte ich mir das kleine Strandhaus für den Sommer gemietet — keine Nachbarn außer Meeresrauschen und Möwengeschrei. Dachte ich zumindest, bis ich mit meinem Kaffee auf die Terrasse trat und die drei nebenan entdeckte.
Sie hatten ihre Handtücher direkt vor dem Nachbarhaus ausgebreitet. Zwei Mädchen und ein Typ, alle so um die zwanzig. Jung, sommerbräunt, lachend. Die eine hatte kurze, fast weiß-blonde Haare — Svea, wie ich später erfuhr. Die andere war dunkelhaarig mit Sommersprossen überall, selbst auf den Schultern: Romy. Und der Typ hieß Jari, was zu seinem schlaksigen Surfer-Look passte wie Sand zu Strand.
Ich bin sechsundzwanzig, und normalerweise hätte ich sie ignoriert. Aber Svea winkte mir zu, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, und rief: „Hey, willst du mit runter?“
Warum nicht, dachte ich. Urlaub bedeutet neue Menschen, keine Routine.
Zehn Minuten später saß ich mit ihnen im Sand. Sie waren Nachbarn aus Hamburg, hatten das Haus nebenan für zwei Wochen. Romy studierte Kunstgeschichte, Svea machte irgendwas mit Medien, und Jari — naja, Jari war einfach Jari. Charmant, ein bisschen frech, mit diesem Grinsen, das andeutete, dass er sich von wenig beeindrucken ließ.
„Wir spielen später Beachvolleyball“, sagte Romy und zog sich das Bikinioberteil zurecht. „Du machst mit, oder?“

„Klar.“
Es war einer dieser Tage, an denen die Hitze auf der Haut klebt, das Salz in den Haaren hängt und alles ein bisschen unwirklich wird. Wir spielten, lachten, tranken kaltes Bier aus einer mitgebrachten Kühltasche. Svea war unglaublich kompetitiv, Jari nutzte jede Gelegenheit, um Romy oder mich beim Aufschlag zu necken. Irgendwann landeten wir alle im Wasser, prustend, keuchend, albern wie Teenager.
„Komm“, sagte Svea plötzlich und zog mich am Handgelenk. „Wir schwimmen zur Sandbank.“
Die beiden anderen folgten. Die Sandbank lag vielleicht hundert Meter draußen, bei Ebbe konnte man dort stehen. Wir wateten durch das warme, türkisfarbene Wasser, bis wir festen Grund unter den Füßen hatten. Hier draußen war es stiller, nur das Rauschen der Wellen, die sich in der Ferne brachen.
Romy lehnte sich gegen Jari, ihre nasse Haut glänzte in der Sonne. „Weißt du, was ich gerade denke?“, fragte sie und sah mich an. Ihre Augen waren grün, fast durchsichtig im Licht.
„Keine Ahnung.“
„Dass wir hier komplett allein sind.“
Svea lachte leise. „Romy wird immer ein bisschen… mutig, wenn sie Sonne abkriegt.“
„Mutig?“, wiederholte ich.
„Mmh.“ Romy kam näher, das Wasser reichte ihr bis zur Hüfte. „Du siehst gut aus. Hat dir das heute schon jemand gesagt?“
Mein Herz machte einen kleinen Sprung. „Äh… nein.“
„Dann wird’s Zeit.“
Ihre Hand legte sich auf meine Brust, nur kurz, aber spürbar. Ich sah zu Jari, aber der grinste nur. Svea stand daneben, beobachtete uns mit diesem speziellen Blick, der irgendwo zwischen Neugier und Erwartung lag. Kein Protest, kein Unbehagen. Nur Offenheit.

„Ist das okay?“, fragte Romy leise.
Ich nickte.
Sie küsste mich. Langsam, prüfend, ihre Lippen schmeckten nach Salz und Sonnencreme. Svea kam von der Seite, ihre Finger glitten über meinen Rücken, Jari stand hinter Romy und zog sie sanft an sich. Es war ein Spiel, verspielt wie die ganze Stimmung dieses Tages, aber mit einer Intensität, die mir den Atem nahm.
„Wir machen das manchmal“, flüsterte Svea an meinem Ohr. „Einfach… spielen. Nur wenn alle Lust haben.“
Ich drehte mich zu ihr, sah in ihr Gesicht, suchte nach Ironie oder einem Trick. Aber da war nur dieses offene, warme Lächeln. Sie küsste mich ebenfalls, ihre Hände legten sich auf meine Hüften. Hinter mir spürte ich Jari, der näher kam, seine Brust gegen meinen Rücken, während Romy sich an ihn schmiegte.
Es war surreal. Die Sonne, das Wasser, die vier Körper, die sich langsam, fast tänzerisch umeinander bewegten. Keine Hektik, kein Druck — nur Hände, Lippen, Haut. Ich spürte, wie Sveas Finger unter meinen Badeanzug glitten, während Romy Jari küsste und gleichzeitig meine Schulter streichelte.
„Du bist nervös“, stellte Svea fest.
„Ein bisschen.“
„Müssen wir aufhören?“
„Nein.“
Sie lächelte. „Gut.“
Wir gingen zurück an den Strand, zu einer geschützten Stelle zwischen den Dünen, wo uns niemand sehen konnte. Die Handtücher lagen noch da, und wir ließen uns ins warme Sand fallen. Die Dynamik blieb spielerisch, fast zärtlich. Svea küsste meinen Hals, während ich Romys Körper erkundete, ihre weichen Kurven, die Sommersprosse zwischen ihren Brüsten. Jari beobachtete uns eine Weile, dann gesellte er sich dazu, seine Hände überall gleichzeitig.

Es war wie ein Tanz, bei dem jeder mal führte und dann wieder folgte. Romy stöhnte leise, als Sveas Finger zwischen ihre Schenkel wanderten. Ich spürte Jaris Lippen auf meinem Rücken, seine Hände, die meine Hüften festhielten. Alles verschwamm — die Grenzen zwischen uns, zwischen dem, was ich kannte und dem, was neu war.
„Komm her“, flüsterte Romy und zog mich zu sich. Wir küssten uns, während Svea sich um Jari kümmerte, und dann wechselten wir wieder. Es war ein ständiges Geben und Nehmen, ein Austausch von Berührungen, der sich anfühlte wie das natürlichste der Welt.
Irgendwann landete ich zwischen Romy und Svea, ihre Körper warm gegen meinen, während Jari sich über uns beugte, sein Atem schwer, seine Hände fest. Ich spürte Romy unter mir, ihre Beine um meine Hüfte geschlungen, während Svea meine Brüste küsste und Jari sich an meinem Rücken rieb.
„Ist das okay?“, fragte Jari wieder, und ich nickte, unfähig zu sprechen.
Er glitt langsam in mich, während Svea und Romy weitermachten, als wäre das alles Teil desselben Flusses. Es war sanft, fast zärtlich, trotz der Intensität. Ich schloss die Augen, spürte die Sonne auf meiner Haut, das Salz in der Luft, die Bewegungen unserer Körper, die sich im Rhythmus der Wellen bewegten.
Wir wechselten immer wieder, probierten aus, lachten sogar zwischendurch, wenn etwas nicht ganz funktionierte. Diese leichtfüßige Art des Zusammenseins war mir völlig neu — ohne Drama, ohne Eifersucht, nur Lust und Neugier.
Als Romy kam, zitterte ihr ganzer Körper, und Svea hielt sie fest, küsste sie auf die Stirn. Jari folgte kurz darauf, sein Stöhnen tief und kehlig. Ich selbst kam erst, als Svea sich zwischen meine Beine kniete und mit ihrer Zunge genau das tat, was ich brauchte. Die Wellen des Orgasmus rollten durch mich wie die Brandung, unaufhaltsam und überwältigend.
Danach lagen wir einfach da, verschwitzt, sandig, erschöpft. Keiner sagte etwas für eine lange Weile. Die Möwen kreisten über uns, die Sonne stand schon tiefer.
„Das war schön“, sagte Romy schließlich.
„Ja“, murmelte ich.
Svea richtete sich auf, strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Bleibst du noch zwei Wochen?“
„Ja.“
„Gut. Dann wird der Sommer interessant.“
Wir gingen zusammen ins Wasser, um uns abzukühlen. Die Sonne tauchte alles in goldenes Licht, und ich spürte, wie sich etwas in mir verändert hatte. Es war nicht nur der Sex — es war die Leichtigkeit, die Offenheit, das Gefühl, dass manchmal die besten Dinge passieren, wenn man einfach loslässt.
In den folgenden Tagen trafen wir uns immer wieder. Mal waren wir zu viert, mal nur zu zweit, mal saßen wir einfach nur zusammen und redeten. Die Nähe zu den Nachbarn wurde zu etwas, auf das ich mich jeden Morgen freute. Es fühlte sich an wie eine Blase außerhalb der Zeit, ein Sommer, der nur uns gehörte.
Eines Abends, als wir am Lagerfeuer saßen und Wein tranken, fragte mich Jari: „Bereust du irgendwas?“
Ich dachte nach. „Nein. Ehrlich nicht.“
„Gut“, sagte Svea. „Weil wir auch nicht.“
Romy lehnte ihren Kopf an meine Schulter. „Weißt du, das hier erinnert mich an die Geschichten, die man sich später erzählt, wenn man sich an den besten Sommer seines Lebens erinnert.“
„Vielleicht ist es das“, sagte ich leise. „Vielleicht ist es genau das.“
Die Flammen tanzten im Wind, und ich wusste, dass ich diesen Moment nie vergessen würde. Nicht die Details, nicht die Gesichter, nicht das Gefühl von Sand zwischen den Fingern und Salz auf der Haut. Es war einer dieser Momente, die sich in die Seele brennen, still und leuchtend wie ein Leuchtturm in der Nacht.

Als der Sommer zu Ende ging und wir uns verabschiedeten, umarmten wir uns lange. Keine Telefonnummern, keine Versprechen. Nur ein Lächeln, ein letzter Kuss und das stille Wissen, dass manche Begegnungen nicht für die Ewigkeit gedacht sind — aber genau deshalb perfekt.
Ich fuhr zurück nach Hause, die Haare noch voller Sand, die Haut sonnenverbrannt und glücklich. Und jedes Mal, wenn ich an diesem Sommer denke, spüre ich wieder die Wärme, die Leichtigkeit, das Gefühl von absoluter Freiheit. Wie Salz auf nasser Haut — ein bisschen rau, ein bisschen süß, und unvergesslich.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.