Ich wusste, dass ich nicht hätte mitkommen sollen. Nicht an diesem Abend, nicht mit Jorvik, nicht zu den Weinbergen seiner Familie.
Aber er hatte mich so beiläufig gefragt, nach der Schichtübergabe, als würde es nichts bedeuten. „Kommst du mit? Mein Vater braucht Hilfe bei der Weinlese. Zahlt gut.“ Und ich hatte ja gesagt, weil ich das Geld brauchte. Weil die Kellnerei im Restaurant nicht genug abwarf. Nicht weil seine Augen so intensiv waren, als er fragte. Nicht deswegen.
Der Weinberg lag eine halbe Stunde außerhalb der Stadt, die Reben zogen sich in perfekten Reihen den Hang hinauf. Die Abendsonne tauchte alles in ein warmes Orange, als wir ankamen. Jorviks Vater – ein wortkarger Mann mit Händen wie Leder – nickte uns nur zu und verschwand dann mit seinem Traktor am anderen Ende des Feldes.

Wir waren allein.
„Hier entlang“, sagte Jorvik und führte mich zwischen die Rebstöcke. Er trug ein ausgewaschenes T-Shirt, das sich über seinen Schultern spannte. Wir kannten uns seit drei Monaten, arbeiteten an den gleichen Tagen, wechselten die gleichen belanglosen Sätze. Aber hier, zwischen den Reben, fühlte sich alles anders an.
„Ist das nicht zu spät für die Ernte?“ Meine Stimme klang dünner als beabsichtigt.
„Nachlese“, erklärte er, ohne sich umzudrehen. „Die süßesten Trauben holen wir zuletzt.“
Ich folgte ihm tiefer in den Weinberg hinein. Die Luft war schwer vom Duft reifer Früchte und warmer Erde. Das Laub raschelte bei jedem Schritt. Die Stadt mit ihren Lichtern lag weit unten im Tal, unwirklich fern.
Jorvik blieb stehen, drehte sich um. Sein Blick war dunkel, undurchdringlich. „Danke, dass du gekommen bist.“
„Kein Problem.“
„Ich meine es ernst.“ Er trat näher. Zu nah. Ich konnte die Wärme seiner Haut spüren, roch sein Aftershave gemischt mit Schweiß und Sommer. „Ich wollte dich dabeihaben.“

Mein Herz hämmerte. Das hier war falsch – ich hatte eine Freundin, er hatte jemanden. Wir waren Kollegen, mehr nicht. Aber seine Nähe machte mein Denken langsam, schwerfällig wie Honig.
„Jorvik…“
„Ich weiß.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Ich weiß, dass wir das nicht sollten.“
Dann küsste er mich.
Sanft zuerst, fragend, als wartete er darauf, dass ich ihn wegstieß. Aber ich tat es nicht. Stattdessen öffnete ich die Lippen, ließ ihn herein, und plötzlich war da nur noch Hitze und Begehren und seine Hände in meinem Haar.
Wir stolperten gegen einen Rebstock, das Holz grub sich in meinen Rücken. Jorviks Körper presste sich gegen meinen, hart und fordernd. Seine Zunge spielte mit meiner, seine Finger wanderten unter mein Shirt, tasteten über nackte Haut.

„Hier?“, keuchte ich, als er sich von meinen Lippen löste und seinen Mund an meinem Hals entlangführte.
„Hier“, bestätigte er und biss sanft in meine Schulter. „Niemand kommt hierher.“
Es fühlte sich an wie in jenen spontanen Momenten draußen unter freiem Himmel, von denen man nur liest – verboten, aufregend, unwirklich. Meine Hände fanden den Saum seines Shirts, zogen es nach oben. Seine Haut war warm, glatt, gespannt über Muskeln, die sich unter meinen Fingern anspannten.
Er half mir, das Shirt über seinen Kopf zu ziehen, dann griff er nach meinem. Wir standen zwischen den Reben, umgeben von Blättern und Trauben, und entkleideten uns gegenseitig mit einer Dringlichkeit, die ich so noch nie erlebt hatte.
Die Abendbrise strich über meine nackte Haut, ließ mich frösteln, obwohl mir glühend heiß war. Jorvik zog mich wieder an sich, Haut auf Haut, und ich stöhnte unwillkürlich auf.
„Gott, du bist so schön“, murmelte er an meinem Ohr, während seine Hände über meinen Rücken, meinen Hintern, meine Schenkel wanderten. Jede Berührung hinterließ eine Spur aus Feuer.
Ich griff nach seinem Gürtel, öffnete ihn mit zitternden Fingern. Er half mir, schob seine Hose hinunter, trat heraus. Dann war er an der Reihe, und als er meine Jeans nach unten zog, langsam, die Augen fest auf meine gerichtet, dachte ich, ich würde vor Verlangen vergehen.
Die Erde unter meinen nackten Füßen war warm und weich. Jorvik legte seine Jacke auf den Boden, zwischen zwei Rebstöcke, und zog mich mit sich hinunter. Wir lagen da, umschlungen, küssend, tastend, und die Welt ringsum verschwamm zu einem unwichtigen Hintergrundrauschen.
Seine Hand glitt zwischen meine Beine, fand mich feucht und bereit. Ich keuchte auf, sprezte die Schenkel, ließ ihn machen. Seine Finger bewegten sich geschickt, kreisten, drückten, drangen ein. Ich krallte mich an seinen Schultern fest, presste mich gegen seine Hand.
„Jorvik… bitte…“
„Was willst du?“ Seine Stimme war heiser, gebrochen vor Begierde.
„Dich. Jetzt. Bitte.“
Er brauchte keine weitere Einladung. Er positionierte sich über mir, zwischen meinen gespreizten Beinen, und ich spürte ihn, hart und heiß, gegen meine Öffnung drücken. Einen Moment lang hielt er inne, sah mir in die Augen, und in diesem Blick lag alles – Verlangen, Zweifel, Versprechen.
Dann glitt er in mich hinein.
Langsam, zentimeterweise, füllte er mich aus, und ich schloss die Augen, überwältigt von der Intensität. Er war größer, als ich gedacht hatte, dehnte mich, bis es fast wehtat, und dann war er ganz drin, und wir beide stöhnten gleichzeitig auf.
„Alles okay?“, flüsterte er.
„Mehr als okay.“ Ich schlang meine Beine um seine Hüften, zog ihn noch tiefer. „Beweg dich.“
Er gehorchte. Zog sich zurück, stieß wieder vor, fand einen Rhythmus, der uns beide zum Keuchen brachte. Die Jacke unter mir verrutschte, ich spürte Erde und kleine Steinchen gegen meine Haut, aber es war mir egal. Nichts war wichtig außer diesem Moment, diesem Mann, dieser überwältigenden Lust.
Seine Stöße wurden härter, dringlicher. Ich hob mein Becken ihm entgegen, traf ihn bei jedem Stoß. Meine Finger krallten sich in seinen Rücken, hinterließen wahrscheinlich Kratzer, aber auch das war mir egal. Ich wollte ihn spüren, wollte, dass er mich spürte, wollte nichts als diese perfekte Vereinigung.
Der Druck in mir baute sich auf, Welle um Welle, höher und höher. Jorvik schob eine Hand zwischen uns, fand meine empfindlichste Stelle, rieb mit dem Daumen. Das war zu viel. Ich schrie auf, zu laut, und dann brach es aus mir heraus, ein Orgasmus so intensiv, dass ich vor Lust beinah ohnmächtig wurde.
Meine inneren Muskeln zogen sich zusammen, pulsierten um ihn herum, und ich spürte, wie er sich versteifte, wie sein Rhythmus ins Stocken geriet. Mit einem gutturalen Laut kam er in mir, zuckend, pochend, während ich ihn mit meinen Beinen festhielt und nicht loslassen wollte.
Wir lagen da, verschwitzt und atemlos, ineinander verschlungen. Über uns rauschten die Blätter im Wind. Die Sonne war jetzt fast untergegangen, der Himmel ein dunkles Violett. Irgendwo in der Ferne hörte ich den Traktor von Jorviks Vater.
„Scheiße“, murmelte Jorvik schließlich. Er löste sich von mir, rollte zur Seite. „Was haben wir getan?“
Die Realität kehrte zurück wie ein Schlag. Die Schuld, die Konsequenzen, die Menschen, die wir verletzt hatten. Aber als ich ihn ansah, sein Gesicht im schwindenden Licht, seine zerzausten Haare, die Zufriedenheit in seinen Augen, konnte ich es nicht bereuen.
„Ich weiß es nicht“, sagte ich ehrlich. „Aber es war… es war verdammt gut.“
Er lachte leise, eine Mischung aus Erleichterung und Nervosität. „Ja. Das war es.“
Wir zogen uns an, schweigend, beide in Gedanken versunken. Die Intimität zwischen uns war jetzt anders – intensiver, komplizierter. Als wir zurück zum Parkplatz gingen, berührten sich unsere Hände kurz, fast zufällig.
Im Auto saßen wir still nebeneinander. Die Fahrt zurück in die Stadt fühlte sich an wie eine Reise zwischen zwei Welten – der Welt, in der wir uns gerade hingegeben hatten, und der Realität, die uns erwartete.
„Was jetzt?“, fragte ich schließlich.
Jorvik sah geradeaus, seine Hände fest ums Lenkrad geklammert. „Ich weiß es nicht. Aber ich kann so nicht weitermachen. Nicht nach heute.“
„Ich auch nicht.“
Er nickte langsam. „Dann müssen wir Entscheidungen treffen.“
Wir sprachen nicht mehr bis zur Stadt. Als er vor meiner Wohnung hielt, beugte er sich zu mir herüber, küsste mich noch einmal – sanft, zärtlich, voller unausgesprochener Versprechen.

„Wir sehen uns morgen“, sagte er.
„Morgen“, bestätigte ich und stieg aus.
In meiner Wohnung stand ich lange unter der Dusche, ließ das heiße Wasser über mich laufen, versuchte die Erde aus meinen Haaren zu waschen, den Duft der Reben von meiner Haut. Aber ich konnte ihn nicht loswerden – oder vielleicht wollte ich es auch nicht.
Mein Handy leuchtete auf. Eine Nachricht von meiner Freundin. „Wie war die Arbeit?“
Ich starrte auf die Worte, unfähig zu antworten. Wie sollte ich das erklären? Dieses Gefühl, diese Intensität, diese Veränderung, die sich wie ein Erdbeben durch mein Leben zog?
Stattdessen schrieb ich: „Anstrengend. Reden wir morgen?“
Dann legte ich das Handy weg und sah aus dem Fenster. Irgendwo da draußen, zwischen den Weinbergen, lag ein Teil von mir, den ich nicht zurückholen konnte. Und ehrlich gesagt wollte ich es auch nicht.
Die nächsten Tage würden schwer werden. Gespräche müssten geführt werden, Entscheidungen getroffen. Aber in diesem Moment, mit dem Nachgeschmack von Trauben auf meinen Lippen und Jorviks Berührung noch immer auf meiner Haut, bereute ich nichts.
Manchmal passieren Dinge, die man nicht plant. Momente, die sich nicht kontrollieren lassen, versaute Begegnungen, die alles verändern. Und manchmal ist das genau das, was man braucht – auch wenn man es nicht wusste.
Ich schlief in dieser Nacht kaum. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich Jorvik über mir, spürte seine Hände, seinen Mund, seinen Körper. Und jedes Mal wurde mir klarer, dass nach heute nichts mehr so sein würde wie vorher.
Am nächsten Tag trafen wir uns vor der Arbeit. Nicht im Restaurant, sondern in einem kleinen Café am Stadtrand. Wir tranken Kaffee und redeten – wirklich redeten, zum ersten Mal seit Monaten. Über das, was zwischen uns war. Über das, was wir fühlten. Über die Menschen, die wir verlassen mussten.
Es war nicht einfach. Es war schmerzhaft und kompliziert und voller Tränen. Aber es war ehrlich. Und als wir das Café verließen, Hand in Hand, wusste ich, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen hatten.
Manchmal muss man erst etwas Verbotenes tun, um zu erkennen, was man wirklich will. Manchmal braucht es die Hitze eines Weinbergs, um die Wahrheit zu sehen, die man so lange ignoriert hat.
Und manchmal – nur manchmal – führt ein Moment der Schwäche zum stärksten Gefühl, das man je erlebt hat.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.