Hologramm und sein Blick in meiner Wohnung – erotische Sexgeschichte

Mann betrachtet holografische Projektion seines Chefs in moderner Wohnung bei Nacht

Das erste Mal, dass ich Levent als Hologramm sah, stand ich im Wohnzimmer in Boxershorts. Mein Chef. Zwei Meter von mir entfernt, gestochen scharf, und doch ein bisschen durchscheinend, wenn das Sonnenlicht aus dem richtigen Winkel durch ihn hindurchfiel.

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„Timo, hörst du mich?“ Seine Stimme kam aus dem Lautsprecher meines Laptops, klar und direkt. „Die Verbindung ist stabil. Kannst du mich sehen?“

Ich nickte. Mein Mund war trocken. Das Projektionssystem war neu – eine Testphase für Remote Work, hatte die IT-Abteilung erklärt. Irgendeine High-Tech-Spielerei, damit Meetings persönlicher werden. Aber niemand hatte erwähnt, dass es so echt aussehen würde. Dass ich seine Körpersprache sehen würde. Die Art, wie er den Kopf schräg legte. Seine Schultern, die sich unter dem weißen Hemd bewegten.

„Gut“, sagte Levent. „Dann können wir anfangen. Ich schicke dir die Dateien für das Pitch-Deck.“

Er machte eine Geste, als würde er auf seinem eigenen Bildschirm etwas wegwischen. Seine Hände waren schmal, die Finger lang. Ich hatte sie schon oft gesehen – wenn er im Büro Notizen machte, wenn er beim Brainstorming den Stift drehte. Aber hier, in meinem Wohnzimmer, wirkten sie anders. Intimer.

Ich setzte mich auf die Couch, zog den Laptop näher. „Klar. Gib mir eine Sekunde.“

„Du siehst müde aus.“ Seine Stimme hatte diesen leichten Akzent, den ich nie genau zuordnen konnte. Türkisch, vermutlich, aber er war in Berlin aufgewachsen. „Hast du schlecht geschlaf?“

„Nacht war kurz“, murmelte ich. Die Wahrheit war: Ich hatte bis drei Uhr morgens an den Charts gearbeitet, weil ich Levent beeindrucken wollte. Weil ich seit Monaten darauf wartete, dass er mich nicht mehr nur als den stillen Typen aus dem Marketing ansah.

„Dann machen wir es kurz.“ Er lächelte. Dieses scheue, fast entschuldigende Lächeln, das er nur zeigte, wenn niemand sonst im Raum war. „Ich will dich nicht aufhalten.“

Das Hologramm bewegte sich, als er einen Schritt zur Seite machte. Er schaute sich um, als könnte er meine Wohnung wirklich sehen. „Wo bist du eigentlich? Sieht gemütlich aus.“

„Mitte. Altbau, nichts Besonderes.“

„Besser als mein Büro.“ Er zog das Sakko aus, warf es irgendwohin – bei ihm, in seiner Realität. Hier sah ich nur, wie sich sein Körper streckte, wie das Hemd sich spannte. „Ich hasse diese sterilen Glaskästen.“

Ich versuchte, mich auf die Zahlen zu konzentrieren. Auf die Excel-Tabelle, die er mir geschickt hatte. Aber mein Blick wanderte immer wieder zu ihm. Zu den Linien seines Halses. Zu der Art, wie er mit der Hand durch die kurzen schwarzen Haare fuhr.

„Timo, alles okay?“ Er war näher gekommen. Nicht physisch – er stand noch am selben Fleck. Aber er hatte sich vorgebeugt, schaute mich direkt an. „Du wirkst abgelenkt.“

„Ja. Nein. Ich meine…“ Ich brach ab. Was sollte ich sagen? Dass ich ihn seit einem Jahr anstarrte, wann immer er den Raum betrat? Dass ich mir vorstellte, wie seine Stimme klingen würde, wenn er meinen Namen nicht im Konferenzraum sagte, sondern in einem Bett?

„Timo.“ Diesmal klang sein Ton weicher. „Wir müssen nicht über Arbeit reden, wenn du nicht willst.“

„Warum tun wir es dann?“

Die Frage kam raus, bevor ich sie stoppen konnte. Seine Augen weiteten sich – nur minimal, aber ich sah es. Das Hologramm flackerte für eine Sekunde, als hätte die Verbindung gewackelt.

„Weil ich einen Vorwand brauchte.“ Seine Stimme war jetzt leise, fast ein Flüstern. „Um dich zu sehen.“

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Mein Herz hämmerte. „Levent…“

„Ich weiß.“ Er rieb sich das Gesicht. „Chef und Angestellter, bla bla. Scheißegal. Ich sitze hier seit Wochen und überlege, wie ich es ansprechen soll. Und dann kam dieses Hologramm-Ding, und ich dachte – vielleicht ist es einfacher, wenn wir uns nicht wirklich gegenübersitzen.“

„Einfacher?“

„Ich kann dein Gesicht nicht berühren.“ Er lachte bitter. „Ich kann nichts tun, was ich bereuen würde. Also kann ich wenigstens ehrlich sein.“

Ich stand auf. Meine Beine fühlten sich wackelig an. „Was würdest du tun? Wenn du hier wärst?“

Er starrte mich an. Lange. Die Projektion zeigte jede Nuance seines Ausdrucks – die angespannten Kiefermuskeln, die leicht geöffneten Lippen. „Ich würde dich küssen. Sofort.“

„Und dann?“

„Dann…“ Er schluckte. „Dann würde ich dein Shirt ausziehen. Langsam. Weil ich dich schon viel zu lange nur in Anzügen gesehen habe und wissen will, wie du darunter aussiehst.“

Ich zog mein Shirt über den Kopf. Ließ es fallen. „So?“

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Sein Atem stockte – ich hörte es durch die Lautsprecher. „Fuck, Timo.“

„Sag mir, was du siehst.“

„Deine Schultern.“ Seine Stimme war rau geworden. „Breiter, als ich dachte. Und deine Brust – Gott, ich will sie berühren. Ich will meine Hände darauf legen und spüren, wie dein Herz schlägt.“

Ich trat näher an die Projektion heran. So nah, dass ich die Pixel sehen konnte, die winzigen Lichtpunkte, aus denen er bestand. „Und dann?“

„Dann würde ich dich aufs Sofa drücken.“ Er machte eine Bewegung, als würde er tatsächlich nach mir greifen. Seine Hand schwebte in der Luft, zehn Zentimeter von meiner Brust entfernt. „Ich würde über dir knien und dir in die Augen schauen, während ich deinen Gürtel öffne.“

Meine Finger gingen zu meinem Hosenbund. „So?“

„Ja.“ Ein Stöhnen. „Genau so.“

Ich öffnete den Knopf. Zog den Reißverschluss herunter. Die Jeans rutschte über meine Hüften, und ich trat heraus. Stand jetzt nur noch in der Boxershorts vor ihm. Vor seinem Abbild.

„Ich sehe, wie hart du bist.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Ich will dich schmecken, Timo. Ich will auf den Knien vor dir liegen und dich in meinen Mund nehmen, bis du meinen Namen schreist.“

„Levent…“ Meine Hand glitt über den Stoff, drückte gegen die Härte darunter.

„Zieh sie aus.“

Ich gehorchte. Die Boxershorts fiel zu Boden, und ich stand nackt vor ihm. Sein Blick brannte, auch durch die Distanz, durch die Technologie, die uns trennte.

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„Du bist so schön.“ Seine Hand ging zu seinem eigenen Gürtel. „Ich mache es mit dir. Hier, bei mir. Ist das okay?“

„Ja.“

Ich hörte das Rascheln von Stoff, sah, wie sich das Hologramm bewegte. Wie seine Hände verschwanden und dann wieder auftauchten, jetzt rhythmisch. Sein Kopf fiel zurück, und ein leises Stöhnen kam durch die Lautsprecher.

„Berühr dich“, sagte er. „Zeig mir, wie du es machst.“

Meine Hand schloss sich um meinen Schwanz. Langsam, wie er es verlangt hatte. Ich bewegte mich im Takt mit ihm, mit seinen unsichtbaren Gesten, mit dem Rhythmus seines Atems.

„Ich stelle mir vor, dass es meine Hand ist“, flüsterte er. „Dass ich dich halte. Dass ich spüre, wie heiß du bist, wie hart.“

„Erzähl mir mehr.“ Meine Stimme zitterte.

„Ich würde mit meinem Daumen über deine Spitze streichen. Ganz leicht. Nur genug, um dich verrückt zu machen.“ Er keuchte. „Und dann würde ich schneller werden. Fester. Bis du kurz davor bist.“

Meine Bewegungen wurden hastiger. Ich war nah dran, so verdammt nah. „Levent, ich kann nicht mehr—“

„Dann komm für mich.“ Seine Worte waren ein Befehl. „Ich will sehen, wie du kommst. Ich will es hören.“

Die Welt explodierte. Mein Körper spannte sich an, und ich stöhnte seinen Namen, laut und verzweifelt, während ich über meine Hand kam. Sekunden später hörte ich sein eigenes Stöhnen, tief und guttural, und ich wusste, dass er es auch getan hatte.

Wir standen beide atemlos da. Das Hologramm flackerte wieder, aber diesmal blieb es stabil. Levent schaute mich an, sein Gesicht gerötet, die Haare zerwühlt.

„Das war…“ Er lachte atemlos. „Scheiße, Timo.“

„Ja.“

„Morgen komme ich vorbei.“ Es war keine Frage. „Richtig. In echt. Wenn du willst.“

Ich nickte, immer noch unfähig, klar zu denken. „Ich will.“

„Gut.“ Er lächelte, und diesmal war es kein scheues Lächeln mehr. Es war voller Versprechen. „Dann bis morgen.“

Die Projektion erlosch. Ich stand allein in meiner Wohnung, nackt und zitternd, mit dem Echo seiner Stimme in meinen Ohren. Und zum ersten Mal seit Monaten fühlte ich mich lebendig.

Am nächsten Abend klingelte es an meiner Tür. Ich öffnete, und da stand er – nicht als Hologramm, sondern aus Fleisch und Blut. Seine Hand hob sich, berührte mein Gesicht, und ich lehnte mich in die Wärme seiner Handfläche.

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„Hi“, sagte er leise.

„Hi.“

Dann küsste er mich, genau wie er es versprochen hatte. Und alles andere – die Arbeit, die Hierarchie, die Vernunft – verschwand in diesem Moment. Es gab nur noch uns, und die Gewissheit, dass manche Grenzen überschritten werden müssen, um endlich anzukommen.

Später, als wir auf meiner Couch lagen, verschwitzt und zufrieden, erzählte er mir von seiner eigenen Unsicherheit. Wie er sich Wochen lang nicht getraut hatte, etwas zu sagen. Wie er nachts andere Geschichten gelesen hatte, nur um sich vorzustellen, dass ich derjenige war, über den er las.

„Ich dachte, ich bin verrückt“, gestand er. „Mein Angestellter. Wie klischeehaft ist das?“

„Ziemlich.“ Ich küsste seine Schulter. „Aber ich bin froh, dass du verrückt bist.“

„Ich auch.“ Seine Finger zeichneten Muster auf meiner Brust. „Auch wenn die IT sich wundern wird, warum die Hologramm-Tests plötzlich so oft zwischen uns stattfinden.“

Ich lachte. „Sag ihnen einfach, dass du die Technologie gründlich testest.“

„Sehr gründlich.“ Er grinste, und dann zog er mich erneut an sich, und wir vergaßen die Welt da draußen noch einmal. Diesmal ohne Technologie. Nur wir zwei, jenseits aller digitalen Grenzen, endlich real.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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