Salzige Haut unter der Stranddüne – erotische Sexgeschichte

Die Sandkörner brannten unter meinen nackten Füßen, als ich an diesem Nachmittag zum Strand runterlief. Drei Tage auf Gran Canaria, und ich hatte noch keine einzige Person kennengelernt. Meine Freundin hatte mich zwei Wochen vor dem Flug verlassen, aber die Reise war längst bezahlt. Also saß ich hier, allein zwischen Touristenfamilien und pensionierten Deutschen.

Ich breitete mein Handtuch irgendwo zwischen den Dünen aus, wo es ruhiger war. Weiter weg vom Trubel. Der Wind trug Salzgeschmack zu mir herüber, und die Sonne brannte auf meinen Schultern. Ich zog mein T-Shirt aus und lehnte mich zurück.

„Entschuldigung, ist hier noch frei?“

Ihre Stimme kam von links. Ich blinzelte gegen die Sonne und sah eine junge Frau mit einem knallgelben Bikini und wirren, dunklen Locken. Sie hielt ein zerknittertes Strandtuch in der Hand und lächelte schief.

„Klar“, sagte ich und rutschte ein Stück zur Seite.

Sie ließ sich neben mir fallen, und ich versuchte, nicht zu offensichtlich hinzusehen. Ihr Körper war schmal und gebräunt, die Haut schimmerte von Sonnencreme. Als sie sich nach vorn beugte, um ihre Tasche zu öffnen, fiel mir auf, wie perfekt die Rundung ihrer Hüften war.

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„Yael“, sagte sie plötzlich und streckte mir die Hand hin.

„Fabian.“

Ihr Händedruck war fest, fast herausfordernd. „Auch allein hier?“

„Ja. Eigentlich sollte meine Freundin mitkommen, aber…“ Ich zuckte mit den Schultern.

„Scheiße gelaufen?“

„So ungefähr.“

Sie nickte langsam, als würde sie genau verstehen, was ich meinte. „Ich bin freiwillig allein hier. Manchmal braucht man einfach Abstand.“

Wir redeten über Belangloses – wie das Wetter war, welches Hotel wir gebucht hatten, was wir schon gesehen hatten. Aber zwischen den Worten lag etwas anderes. Eine Spannung, die sich nicht greifen ließ. Ihre Blicke verweilten manchmal zu lange auf meiner Brust, und ich ertappte mich dabei, wie ich ihre Schenkel anstarrte, wenn sie sich bewegte.

„Hast du Lust, ein bisschen schwimmen zu gehen?“, fragte sie irgendwann.

Das Wasser war kälter, als ich erwartet hatte. Wir wateten bis zur Hüfte hinein, und die Wellen schlugen gegen unsere Körper. Yael tauchte plötzlich unter und kam prustend wieder hoch. Ihr Haar klebte an ihrem Gesicht, und sie lachte laut.

„Komm schon, du Feigling!“

Ich ließ mich fallen und tauchte ebenfalls unter. Als ich wieder auftauchte, stand sie direkt vor mir. Näher, als ich gedacht hatte. Ihr Atem ging schnell, und Wassertropfen rannen über ihre Schultern hinunter zu ihrem Ausschnitt.

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„Fabian“, sagte sie leise.

Ich wusste nicht, wer sich zuerst bewegte. Vielleicht waren wir es beide gleichzeitig. Ihre Lippen schmeckten nach Salz und Sonne, und als ich meine Hand in ihr nasses Haar legte, stöhnte sie leise in meinen Mund hinein. Ihre Hände fanden meinen Rücken, die Nägel kratzten leicht über meine Haut.

„Nicht hier“, flüsterte sie zwischen den Küssen. „Zu viele Leute.“

Wir ließen uns von einer Welle zurück an den Strand treiben und sammelten hastig unsere Sachen ein. Niemand schien uns zu beachten, aber mein Herz hämmerte trotzdem wie verrückt. Yael griff nach meiner Hand und zog mich hinter sich her, den Strand entlang, bis wir eine versteckte Düne erreichten. Das hohe Gras bot Sichtschutz, und das Rauschen der Wellen verschluckte alle anderen Geräusche.

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Wir ließen die Handtücher fallen. Sie drückte mich gegen den warmen Sand und küsste sich an meinem Hals entlang. Ihre Zunge hinterließ eine feuchte Spur, die von der Sonne sofort wieder getrocknet wurde. Ich schob die Träger ihres Bikinis zur Seite und ließ meine Lippen über ihre Schulter gleiten.

„Verdammt“, murmelte sie. „Das ist so falsch.“

„Willst du aufhören?“

„Auf keinen Fall.“

Ihre Hände wanderten zu meiner Badehose, und sie zog sie langsam nach unten. Die salzige Luft kühlte meine Haut, aber ihre Berührung war warm und fest. Ich öffnete den Verschluss ihres Bikinis, und er fiel in den Sand. Ihre Brüste waren klein und fest, die Brustwarzen hart von der Kälte des Wassers.

Ich küsste mich an ihrem Bauch entlang nach unten, und sie griff in mein Haar. „Ja“, flüsterte sie. „Genau da.“

Das erinnerte mich an diese andere Strandbegegnung, von der ich einmal gelesen hatte – nur dass das hier real war, dass ich ihren Geschmack auf meiner Zunge spürte, dass ihre Schenkel um meinen Kopf zitterten.

Sie zog mich wieder hoch, drehte uns um, bis sie oben war. Der Sand klebte an meinem Rücken, aber es war mir egal. Sie senkte sich auf mich hinab, und ich spürte, wie sie mich umschloss. Langsam zuerst, dann schneller. Ihre Hände stützten sich auf meiner Brust ab, und ihr Kopf fiel nach hinten.

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„Fuck, Fabian…“

Die Sonne brannte auf unsere Körper, und der Schweiß mischte sich mit dem Salzwasser, das noch auf unserer Haut war. Ich griff nach ihren Hüften und bewegte sie schneller, tiefer. Sie biss sich auf die Lippe, um nicht zu laut zu sein.

„Ich komm gleich“, keuchte sie.

Ich spürte, wie sich ihre Muskeln um mich zusammenzogen, wie ihr ganzer Körper sich anspannte. Sie stöhnte leise, und ihr Atem ging stoßweise. Ich war kurz davor, selbst den Verstand zu verlieren.

„Komm für mich“, flüsterte sie, und das reichte.

Danach lagen wir nebeneinander im Sand, keuchend und verschwitzt. Die Wellen rauschten weiter, und über uns kreiste eine Möwe. Yael drehte den Kopf zu mir und lächelte schief.

„Das war…“

„Ja.“

Sie stützte sich auf den Ellbogen und zeichnete mit dem Finger Muster auf meine Brust. „Normalerweise mache ich so was nicht.“

„Ich auch nicht.“

„Aber manchmal“, sagte sie nachdenklich, „manchmal braucht man genau das. Etwas, das nicht geplant ist. Etwas, das einfach passiert.“

Wir blieben noch eine Weile liegen, bis die Sonne tiefer stand und die Luft kühler wurde. Dann zogen wir uns schweigend wieder an. Sie küsste mich noch einmal, sanft diesmal, fast zärtlich.

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„Vielleicht sehen wir uns wieder“, sagte sie. „Oder auch nicht. Aber das hier war perfekt, genau so wie es war.“

Dann griff sie nach ihrer Tasche und ging davon, ohne sich umzudrehen. Ich sah ihr nach, bis sie zwischen den Dünen verschwand.

Am nächsten Tag ging ich zur gleichen Zeit zum Strand, aber sie war nicht da. Auch am Tag danach nicht. Ich hätte sie suchen können, ihr Hotel herausfinden, aber ich tat es nicht. Sie hatte recht gehabt. Manche Dinge sind perfekt, weil sie flüchtig sind.

Wenn ich heute an Gran Canaria denke, dann an diese eine Stunde hinter der Düne. An salzige Haut und den Geschmack ihrer Lippen. An das Gefühl, lebendig zu sein, auch wenn alles andere gerade zusammengebrochen war.

Und manchmal, wenn ich solche Geschichten lese oder an einem Strand stehe, rieche ich wieder diesen Mix aus Sonne und Salz und erinnere mich an Yael.

Sie hatte mir mehr gegeben als nur Sex. Sie hatte mir gezeigt, dass man weitermachen kann. Dass es nach dem Ende von etwas immer auch einen Neuanfang gibt. Dass das Leben voller unerwarteter Begegnungen steckt, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.

Ich flog drei Tage später zurück nach Deutschland. Allein, aber nicht mehr einsam. In meinem Rucksack trug ich Sand aus Gran Canaria mit mir, der sich in meine Schuhe geschlichen hatte. Und jedes Mal, wenn ich ein Korn davon fand, musste ich lächeln.

Manchmal bekomme ich noch Nachrichten von Freunden, die mich fragen, ob ich nicht langsam wieder bereit für eine Beziehung wäre. Ich antworte meistens ausweichend. Die Wahrheit ist, dass ich noch nicht bereit bin, mich wieder festzulegen. Nach Yael habe ich verstanden, dass es okay ist, einfach zu leben. Zu spüren. Zu genießen.

Vor ein paar Wochen war ich auf einer Party, und eine Frau sprach mich an. Sie hatte dunkle Locken und ein schiefes Lächeln. Für einen Moment dachte ich, es wäre Yael. Aber natürlich war sie es nicht.

Wir redeten trotzdem die ganze Nacht, und als sie mich fragte, ob ich mit zu ihr kommen wolle, sagte ich ja. Es war anders als damals am Strand, aber es war gut. Ich hatte aufgehört, mich an der Vergangenheit festzuhalten.

Vielleicht sehe ich Yael nie wieder. Vielleicht sitzt sie gerade in irgendeinem Café in Tel Aviv oder Berlin und denkt an den Typen, den sie mal hinter einer Düne auf Gran Canaria gevögelt hat. Oder vielleicht denkt sie überhaupt nicht mehr daran.

Aber ich denke daran. Jedes Mal, wenn ich Salz auf meiner Haut schmecke. Jedes Mal, wenn ich etwas Verbotenes tue und mich danach lebendiger fühle als zuvor.

Sie hat mich gelehrt, dass manche Momente nicht für die Ewigkeit gemacht sind. Dass sie gerade deshalb so intensiv sind, weil sie vergänglich sind. Wie Sand, der zwischen den Fingern zerrinnt. Wie eine Welle, die sich bricht und nie wieder genau gleich zurückkommt.

Und wenn ich ehrlich bin, war das die wichtigste Lektion, die ich je gelernt habe.

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