Die Sitzheizung brummte leise unter meinem Hintern, während ich durch die beschlagene Scheibe auf den fast leeren Firmenparkplatz starrte. Es war kurz nach acht, Feierabend für die meisten, aber wir drei saßen noch hier in Jakobs neuem Wagen und taten so, als würden wir über die Quartalszahlen reden.
„Ehrlich, diese Ledersitze sind der Hammer“, sagte Mila von der Rückbank und fuhr mit der Hand über die Polsterung. „So viel besser als mein alter Skoda.“
„Kannst du gerne öfter testen“, grinste Jakob vom Fahrersitz und drehte sich zu ihr um. „Wenn du nett fragst.“
Ich saß auf dem Beifahrersitz und spürte die Wärme durch meine Hose kribbeln. Eigentlich wollte ich längst zu Hause sein, aber irgendetwas hatte mich hiergehalten. Vielleicht die Art, wie Jakob mich nach dem Meeting gefragt hatte, ob ich seinen neuen Firmenwagen sehen wollte. Vielleicht Milas Blick, als sie wie zufällig mitkam.
„Hast du eigentlich schon alle Features ausprobiert?“, fragte Mila und lehnte sich zwischen unsere Sitze nach vorn. Ihr Parfüm strömte mir entgegen, süß und ein bisschen zu intensiv. „So ein Auto schreit doch nach Abenteuern.“
„Was für Abenteuer meinst du denn?“, fragte Jakob und sein Grinsen wurde breiter.
„Na, du weißt schon.“ Milas Stimme wurde leiser, verschwörerischer. „Die Sorte Abenteuer, über die man montags nicht am Kaffeeautomaten redet.“
Mein Herz schlug schneller. Die Luft im Wagen fühlte sich plötzlich dicker an, trotz der laufenden Heizung. Oder gerade deshalb.
„Ich hab gehört“, sagte Jakob und seine Stimme hatte jetzt einen anderen Ton, „dass man die Sitzverstellung nicht nur für die Rückenlehne nutzen kann.“
„Ach ja?“ Mila lachte leise. „Zeig mal.“
Jakob drückte auf einen Knopf und mein Sitz fuhr ruckartig zurück. Ich quietschte überrascht auf.
„Siehst du“, sagte er und legte seine Hand auf meinen Oberschenkel, „viel mehr Platz für… verschiedene Positionen.“
Ich hätte irgendwas Schlaues sagen sollen, irgendwas Witziges, aber stattdessen starrte ich nur auf seine Hand. Seine Finger bewegten sich ganz leicht, fast unmerklich, aber ich spürte jede Berührung durch den dünnen Stoff meiner Hose.
„Du bist so still geworden“, flüsterte Mila direkt an meinem Ohr. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie nah sie gekommen war. „Ist das okay für dich?“
Ich nickte. Mehr brachte ich nicht raus.
„Gut“, sagte sie und ihre Hand erschien auf meiner anderen Seite, glitt über meinen Arm. „Weil wir hatten nämlich eine Idee, Jakob und ich.“
„Eine Idee?“, presste ich hervor.
„Mhm.“ Jakobs Hand wanderte höher. „Wir dachten, jemand sollte mal testen, wie viel Spaß man in diesem Wagen wirklich haben kann.“
„Und du sahst so angespannt aus die ganze Woche“, ergänzte Mila. „Wir dachten, wir könnten dir helfen, dich zu entspannen.“
Die Situation war absurd. Wir waren Kollegen, seit drei Jahren arbeiteten wir im selben Team. Wir hatten zusammen Präsentationen vorbereitet, in der Kantine zu Mittag gegessen, über Vorgesetzte gelästert. Und jetzt saßen wir hier auf dem Parkplatz, die Fenster beschlagen, und irgendetwas Neues, Aufregendes hing in der Luft.
„Was… was genau habt ihr euch vorgestellt?“, fragte ich.
Jakob und Mila tauschten einen Blick. Dann sagte er: „Wie wär’s, wenn wir einfach mal schauen, was sich gut anfühlt?“
Seine Hand war jetzt fast an meinem Schritt angelangt und ich spürte, wie mein Körper darauf reagierte. Es war wie in diesen Momenten auf der Landstraße, wenn man weiß, dass man eigentlich anhalten sollte, aber gleichzeitig genau diesen Nervenkitzel sucht.
„Entspann dich“, murmelte Mila und ihre Lippen streiften mein Ohr. „Wir passen auf dich auf.“
Jakobs Finger öffneten geschickt meinen Gürtel. Ich hätte protestieren können, hätte sagen können, dass das keine gute Idee war, dass wir am nächsten Tag wieder nebeneinander im Meeting sitzen würden. Aber stattdessen hob ich die Hüften, machte es ihm leichter.
„So ist brav“, sagte er und das Wort sandte einen Schauer durch meinen ganzen Körper.
Mila küsste meinen Hals, langsam, genüsslich, während ihre Hände über meine Brust strichen. Jakob zog meine Hose und Unterwäse nach unten, gerade genug, dass die kalte Luft meine Haut streifte.
„Sieh mal einer an“, sagte er anerkennend. „Jemand gefällt unsere Idee.“
Seine Hand umfasste mich, warm und fest, und ich stöhnte unwillkürlich auf. Die Sitzheizung brummte weiter unter mir, eine konstante Wärme, die im Kontrast zu Milas kühlen Fingern stand, die jetzt meinen Nacken massierten.
„Gefällt dir das?“, fragte sie.
„Ja“, keuchte ich. „Fuck, ja.“
Jakob begann sich zu bewegen, langsam zuerst, in einem Rhythmus, der mich verrückt machte. Mila knöpfte mein Hemd auf, küsste meine Schulter, biss sanft in meine Haut.
„Wir wollten das schon so lange“, gestand sie. „Diese ganze Woche haben wir darüber geredet, wie wir dich hierher kriegen.“
„Ihr… ihr habt das geplant?“
„Mhm.“ Jakob beschleunigte seine Bewegungen. „Du warst die ganze Zeit so süß, so ahnungslos.“
Die Vorstellung, dass die beiden über mich geredet hatten, Pläne geschmiedet hatten, machte alles noch intensiver. Ich stellte mir vor, wie sie in der Mittagspause die Köpfe zusammengesteckt hatten, wie sie sich vorgestellt hatten, was sie mit mir anstellen würden.
„Du kannst laut sein“, sagte Mila. „Die Parkplätze sind leer. Niemand hört uns.“
Als ob ich darauf gewartet hätte, stöhnte ich lauter. Jakobs Hand war perfekt, wusste genau, was sie tat, wo sie zupacken musste, wie fest. Mila hatte jetzt ihre Hand unter mein Hemd geschoben, spielte mit meiner Brust, zwirbelte und kniff gerade so, dass es an der Grenze zu Schmerz war.
„Schau mich an“, befahl Jakob und ich tat es. Seine Augen waren dunkel, konzentriert. „Ja, genau so. Ich will sehen, wie sehr du das genießt.“
„Es ist so heiß hier drin“, keuchte ich.
„Dann zieh das Hemd aus“, sagte Mila und half mir schon dabei. Sekunden später war ich oberkörperfrei, meine Haut glühte in der warmen Wagenluft.
Jakob ließ kurz los, nur um seine Hand anzufeuchten, dann machte er weiter, noch geschickter als vorher. Mila war jetzt direkt neben mir, hatte sich zwischen die Sitze gezwängt, küsste meine Brust, meinen Bauch, während ihre Hände überall waren.
„Ich glaube, jemand ist kurz davor“, stellte Jakob fest und grinste. „Sieh dir an, wie du zitterst.“
„Bitte“, presste ich hervor.
„Bitte was?“, neckte Mila.
„Hört nicht auf.“
„Hatten wir auch nicht vor.“ Jakob beugte sich zu mir rüber, küsste mich hart, fordernd, während seine Hand weiterarbeitete. Es war alles zu viel, zu intensiv, die Hitze, die Berührungen, das Wissen, dass wir hier auf dem Firmenparkplatz waren, dass jeder vorbeikommen könnte.
Das machte es nur noch geiler.
Mila hatte ihre Hand jetzt auch unten, streichelte meine Oberschenkel, kratzte leicht mit ihren Nägeln über meine Haut. „Du bist so wunderschön“, murmelte sie. „Wir haben uns schon so oft vorgestellt, wie du aussiehst, wenn du kommst.“
Diese Worte waren es, die mich über die Kante stießen. Ich kam mit einem lauten Stöhnen, mein ganzer Körper spannte sich an, und Jakob fing alles geschickt mit einem Taschentuch auf, das er wie durch Magie zur Hand hatte.
Für einen Moment war alles still, nur mein keuchender Atem und das Brummen der Heizung. Dann lachte Mila leise.
„Das war noch besser als ich dachte“, sagte sie.
„Definitiv“, stimmte Jakob zu und küsste mich noch einmal, sanfter diesmal. „Und das war erst der Anfang.“
„Der Anfang?“, wiederholte ich verwirrt, während ich versuchte, wieder zu Atem zu kommen.
„Klar.“ Mila grinste. „Du dachtest doch nicht, wir sind schon fertig? Wir haben einen ganzen Abend Zeit. Und so viele Ideen.“
Jakob nickte. „Die Rückbank ist übrigens noch viel bequemer. Kann man komplett flach stellen.“
„Und ich“, sagte Mila und ihre Hand wanderte wieder zu meiner Brust, „bin noch gar nicht richtig dran gekommen.“
Ich schluckte. Mein Herz, das gerade erst wieder normal zu schlagen begonnen hatte, beschleunigte sich erneut. Die Art, wie die beiden mich ansahen, hungrig und verspielt zugleich, ließ keinen Zweifel daran, dass sie es ernst meinten.
„Außerdem“, fügte Jakob hinzu und seine Hand glitt wieder über meine Haut, „bist du viel zu angezogen für das, was wir als Nächstes vorhaben.“
Draußen fuhr ein Auto vorbei, die Scheinwerfer glitten über unsere beschlagenen Fenster. Niemand konnte reinsehen, aber das Risiko war da, real und aufregend. Es erinnerte mich an diese versauten Geschichten, die man sich heimlich erzählte, die man sich nicht traute laut auszusprechen.
„Also“, sagte Mila und zog an meiner Hand, „kommst du mit nach hinten? Oder sollen wir dir noch mehr Zeit geben?“
Ich sah zwischen den beiden hin und her. Jakob mit seinem selbstsicheren Grinsen, Mila mit ihren leuchtenden Augen. Morgen würden wir wieder Kollegen sein, würden in Meetings sitzen und so tun, als wäre nichts gewesen. Aber jetzt, in diesem Moment, waren wir etwas anderes.
„Gebt mir eine Minute“, sagte ich und meine Stimme klang rauer als gewöhnlich. „Dann bin ich bereit für Runde zwei.“
„Das ist mein Lieblingsmensch“, lachte Jakob und drückte auf einen Knopf. Die Rückbank surrte, verwandelte sich in eine fast ebene Fläche. „Dann mal los. Der Abend ist noch jung, und wir haben noch so viel vor.“
Mila war schon hinten, zog ihre Bluse über den Kopf, und ich beobachtete fasziniert, wie sie sich räkelte, einladend und fordernd zugleich. Jakob stieg auch aus, öffnete die hintere Tür für mich wie ein Gentleman, auch wenn das, was wir vorhatten, alles andere als gentlemanlike war.
Die Sitzheizung würde heute Nacht noch viel zu tun haben, dachte ich, während ich zu ihnen nach hinten kletterte. Und ehrlich gesagt konnte ich es kaum erwarten, herauszufinden, welche anderen Spielchen die beiden sich noch ausgedacht hatten. Die Quartalszahlen konnten warten. Manche Dinge waren wichtiger.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.