Als Vorstandsassistentin bin ich einiges gewohnt. Lange Arbeitstage, anspruchsvolle Kunden, kurzfristige Geschäftsreisen. Was ich nicht gewohnt bin: dass mein Chef Leonhard mir an einem Freitagabend seine Autoschlüssel in die Hand drückt und sagt: „Fahren Sie den Wagen übers Wochenende, Finja. Der Neue muss eingefahren werden, und Sie haben den besseren Fahrstil als ich.“
Ich stehe vor dem anthrazitfarbenen Boliden auf dem Firmenparkplatz und frage mich, ob das wirklich gerade passiert ist. Ein brandneuer Dienstwagen, Luxusklasse, Leder und glänzender Lack. Mein Golf würde dreimal in den Kofferraum passen.
„Problemchen?“, höre ich Leonhards Stimme hinter mir.
Ich drehe mich um. Er hat seinen Anzug gegen Jeans und ein lässiges Hemd getauscht, die Ärmel hochgekrempelt. Sieht jünger aus so, weniger streng. Wir sind beide Anfang vierzig, aber im Büro ist er immer dieser unnahbare Typ, der alle duzt, aber trotzdem Distanz wahrt.
„Nein, alles gut. Ich war nur… überrascht“, sage ich ehrlich.
„Sie arbeiten seit drei Jahren mit mir. Haben nie auch nur einen Tag krankgefeiert, organisieren mein Leben besser als ich selbst. Da kann ich Ihnen auch mal mein neues Spielzeug anvertrauen.“ Er lächelt schief. „Außerdem: Wochenende. Ich bin mit der Bahn unterwegs, brauche das Auto nicht.“
Ich will gerade einsteigen, als er weiterspricht: „Warten Sie. Ich zeig Ihnen die Funktionen. Sonst finden Sie die Sitzheizung nicht und frieren sich morgen früh den Hintern ab.“
Er öffnet die Beifahrertür und bedeutet mir, mich ans Steuer zu setzen. Der Sitz schmiegt sich an meinen Körper, als wäre er dafür gemacht. Weiches Leder, dieser typische Geruch von Neuem und Geld. Leonhard beugt sich über die Mittelkonsole, erklärt mir das Display, die verschiedenen Fahrmodi, den elektrischen Fußraumkomfort.

Seine Hand streift meinen Oberschenkel, als er nach einem Knopf greift. Nur kurz, aber ich spüre es. Mein Puls beschleunigt sich.
„Hier“, sagt er und drückt etwas. „Massagefunktion.“
Sofort beginnt der Sitz, sanft meine Lendenwirbelsäule zu kneten. Ich atme aus, überrascht, wie gut sich das anfühlt.
„Krass“, murmele ich.
„Oder hier.“ Seine Stimme ist näher jetzt. „Heizung für die Oberschenkel. Separat steuerbar.“
Wärme breitet sich unter meinem Rock aus. Es ist angenehm, aber auch seltsam intim. Leonhard sitzt noch immer halb über mir gebeugt, sein Gesicht nur Zentimeter von meinem entfernt. Ich rieche sein Aftershave, etwas Holziges, Männliches.

„Danke“, sage ich leise. „Ich denke, ich komme zurecht.“
Er richtet sich nicht auf. Stattdessen sieht er mich an, und in seinen Augen liegt etwas, das ich nicht einordnen kann. „Finja, darf ich ehrlich sein?“
„Klar.“
„Ich habe Ihnen den Wagen nicht gegeben, weil er eingefahren werden muss. Das war gelogen.“
Mein Herz stolpert. „Sondern?“
„Weil ich seit Monaten versuche, einen Grund zu finden, mit Ihnen Zeit zu verbringen. Außerhalb des Büros. Aber Sie sind so verdammt professionell, dass ich nie wusste, wie.“ Er lächelt verlegen. „Klingt jämmerlich, oder?“
Ich schlucke. „Klingt nach… einer schlechten Idee. Sie sind mein Chef.“
„Ich weiß.“ Seine Hand liegt jetzt offen auf meinem Oberschenkel. Nicht fordernd, einfach da. „Aber es ist Freitagabend. Wir sind nicht im Büro. Und wenn Sie wollen, dass ich aussteige und Sie nach Hause fahren, dann sagen Sie es einfach.“
Ich könnte genau das tun. Sollte es wahrscheinlich sogar. Stattdessen lege ich meine Hand auf seine.
„Und wenn ich nicht will, dass Sie aussteigen?“
Seine Augen werden dunkel. „Dann sollten wir vielleicht irgendwohin fahren, wo uns niemand sieht.“
Ich starte den Motor. Er schnurrt leise, kraftvoll. Leonhard schnallt sich an, und ich spüre, wie die Anspannung zwischen uns wächst. Jeder Kilometer, den wir fahren, ist ein Schritt weiter weg von der Vernunft.
Wir reden kaum. Ich folge der Bundesstraße raus aus der Stadt, bis die Bebauung verschwindet und nur noch Felder und Wald uns umgeben. An einem verlassenen Waldparkplatz biege ich ab, stelle den Motor aus.
Stille. Nur unser Atem.
„Sind Sie sicher?“, fragt Leonhard leise.
Statt zu antworten, beuge ich mich zu ihm rüber und küsse ihn. Sein Überraschungslaut geht in einem leisen Stöhnen unter, dann erwidert er den Kuss mit einer Intensität, die mich umhaut. Seine Hand wandert in meinen Nacken, die andere zieht mich näher. Ich klettere unbeholfen über die Mittelkonsole auf seinen Schoß, der Rock rutscht hoch, meine Knie rechts und links von seinen Hüften.
„Verdammt“, murmelt er gegen meine Lippen, während seine Hände über meinen Rücken gleiten, meinen Hintern umfassen. „Finja, Sie sind…“
„Pscht.“ Ich will keine Komplimente hören, keine schönen Worte. Ich will spüren. Seine Hände, seinen Mund, seinen Körper. Alles, was ich mir in durchwachten Nächten nicht erlaubt habe zu denken.
Er öffnet die Knöpfe meiner Bluse, langsam, konzentriert, als wäre es eine wichtige Aufgabe. Küsst jede freigelegte Stelle meiner Haut. Mein BH ist spitzenbesetzt, schwarz, eigentlich für niemanden gedacht außer mir selbst. Aber die Art, wie er mich ansieht, lässt mich vergessen, dass das hier spontan ist, ungeplant, vielleicht auch wahnsinnig.
„Du bist wunderschön“, sagt er, und dieses „Du“ macht etwas mit mir. Bricht die letzte Distanz.
Seine Lippen schließen sich um meine Brustwarze durch den Stoff, und ich werfe den Kopf zurück, stoße gegen das Autodach. Wir lachen beide kurz, dann ist die Ernsthaftigkeit zurück. Seine Hand schiebt sich unter meinen Rock, findet den Rand meines Slips. Er zögert, sieht mich fragend an.
„Ja“, flüstere ich.
Seine Finger gleiten tiefer, finden mich bereits feucht und bereit. Ich beiße mir auf die Lippe, als er mich berührt, langsam, kreisend, genau richtig. Meine Hüften bewegen sich gegen seine Hand, und ich höre mich selbst leise stöhnen.
„Leonhard…“
„Sag mir, was du willst.“
„Dich. Ich will dich.“
Er hebt mich leicht an, öffnet seine Hose mit der freien Hand. Ich helfe ihm, ungeduldig jetzt, die Enge des Autos ist mir egal. Als ich mich auf ihn sinken lasse, stöhnen wir beide laut. Er füllt mich vollkommen aus, und für einen Moment verharren wir einfach so, Stirn an Stirn, Atem verschmolzen.
Dann beginne ich mich zu bewegen. Langsam erst, dann schneller. Seine Hände halten meine Hüften, dirigieren mich, und der Rhythmus zwischen uns ist perfekt, als hätten wir das schon tausend Mal gemacht. Die Fensterscheiben beschlagen, die Welt draußen verschwindet.
Es erinnert mich vage an andere spontane Momente im Auto, aber das hier ist anders. Intensiver. Echter. Leonhard küsst meinen Hals, meine Schultern, flüstert meinen Namen wie ein Gebet.
Die Lust baut sich auf, unaufhaltsam. Ich spüre, wie sich alles in mir zusammenzieht, konzentriert auf diesen einen Punkt, wo wir verbunden sind. Leonhards Daumen findet meine Klitoris, reibt im gleichen Rhythmus wie unsere Bewegungen, und ich bin verloren.
„Ich komme“, presse ich hervor, und er zieht mich fester an sich.
„Komm für mich“, murmelt er.
Der Orgasmus trifft mich wie eine Welle, lässt mich erzittern und seinen Namen rufen. Leonhard folgt Sekunden später, sein Gesicht an meiner Brust vergraben, seine Finger in meine Hüften gegraben, als wollte er sich festhalten.
Wir bleiben so sitzen, ineinander verhakt, verschwitzt und außer Atem. Draußen ist es dunkel geworden. Irgendwo ruft eine Eule.
„Das war…“, beginnt er.
„Ja.“
Er lacht leise. „Ich hab noch nicht mal zu Ende gesprochen.“
„Musstest du auch nicht.“
Ich hebe mich von ihm, lasse mich zurück auf den Fahrersitz sinken. Meine Bluse hängt offen, mein Rock ist verrutscht, ich muss aussehen wie nach einer wilden Nacht. Aber es ist mir egal.
Leonhard streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Was machen wir jetzt?“
„Weiß nicht.“ Ich sehe ihn an. „Fahren wir es auf uns zukommen?“
„Wie den Dienstwagen?“
Ich muss lachen. „Genau. Langsam einfahren, alle Funktionen testen.“
Er zieht mich zu einem weiteren Kuss rüber, sanfter diesmal. „Das könnte das beste Wochenende werden, das ich seit langem hatte.“
„Könnte“, bestätige ich. „Oder es wird kompliziert.“
„Leben ist kompliziert.“ Seine Hand wandert wieder über meinen Oberschenkel. „Aber manche Komplikationen sind es wert.“
Ich starte den Motor wieder, und die Massagefunktion springt automatisch an. Wir sehen uns an und lachen beide. Das hier ist verrückt, vielleicht auch keine gute Idee. Aber während ich zurück zur Straße fahre, Leonhards Hand auf meinem Knie, fühle ich mich lebendiger als seit Monaten.
„Fahren wir zu dir oder zu mir?“, frage ich.
„Zu mir. Ich habe besseren Wein.“
„Und ein größeres Bett?“
„Auch das.“
Die Straße vor uns ist leer, die Nacht jung. Und zum ersten Mal seit Jahren fühlt sich etwas richtig an, das eigentlich alle Regeln bricht. Vielleicht ist das ja der Sinn von Regeln, denke ich. Dass man sie manchmal brechen muss, um herauszufinden, was man wirklich will.
Bei Leonhard angekommen, merken wir schnell, dass die Nacht noch lange nicht vorbei ist. Was im Auto begann, setzt sich in seinem Schlafzimmer fort – intensiver, intimer, mit mehr Raum für all die Dinge, die wir im engen Wageninneren nur andeuten konnten. Zwischen zerknitterten Laken entdecken wir einander neu, diesmal ohne Zeitdruck, ohne die Enge des Autos.
Am Samstagmorgen wache ich neben ihm auf, Sonnenlicht fällt durch die halb geöffneten Vorhänge. Leonhard schläft noch, eine Hand auf meiner Hüfte. Ich sollte Panik spüren, Reue vielleicht. Stattdessen fühle ich nur dieses warme Kribbeln, diese Vorfreude auf das, was noch kommen mag.
Das Wochenende ist noch lang. Und der Dienstwagen wartet draußen, bereit für weitere Testfahrten.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.