Als es an der Tür klingelt, denke ich zuerst an den Pizzaboten. Es ist Freitagabend, ich trage nur einen alten Sweater und eine kurze Jogginghose, meine Haare sind zu einem unordentlichen Knoten hochgesteckt. Ich bin nicht auf Besuch vorbereitet.
Schon gar nicht auf ihn.
„Maren“, sagt Caspar, als ich die Tür öffne. Mein Name klingt förmlich in seinem Mund, obwohl wir uns seit drei Jahren fast täglich sehen. Er steht im Flur, im dunklen Mantel, die Aktentasche in der Hand. Mein Chef. Hier. Vor meiner Wohnungstür.
„Herr Velden?“ Ich klinge wie eine Idiotin. „Was… ist etwas passiert?“
„Darf ich reinkommen?“
Ich trete zur Seite. Mein Herz hämmert, während er an mir vorbeigeht. Er riecht nach diesem teuren Aftershave, das ich insgeheim liebe, und nach Regen. Draußen muss es angefangen haben zu nieseln.

„Entschuldigung für das Chaos“, murmle ich und schiebe schnell ein paar Klamotten vom Sofa. „Ich hab nicht mit Besuch gerechnet.“
Er lächelt – dieses seltene, schmale Lächeln, das ich normalerweise nur sehe, wenn ein Projekt besonders gut gelaufen ist. „Ich sollte mich entschuldigen. Dass ich einfach so vorbeikommen.“
„Ist okay.“ Ich verschränke die Arme vor der Brust, plötzlich bewusst, dass ich keinen BH trage. „Was kann ich für Sie tun?“
Caspar stellt die Tasche ab und streicht sich durch die dunklen Haare. Er sieht müde aus. Angespannt. „Ich wollte nicht am Telefon darüber reden. Es geht um die Beförderung.“
Mein Magen zieht sich zusammen. Die Teamleiterstelle, auf die ich mich beworben habe. Drei Monate Ungewissheit, drei Monate, in denen ich mir den Kopf zerbrochen habe.
„Sie haben sie bekommen, Maren. Ab nächstem Monat sind Sie Teamleiterin.“
Ich starre ihn an. „Wirklich?“
„Wirklich.“ Jetzt lächelt er breiter. „Sie sind die Beste, die wir haben. Das wissen Sie doch.“
Ich weiß gar nichts mehr. Nur, dass er hier in meiner Wohnung steht und mich ansieht, als wäre ich mehr als nur eine Angestellte. Als wäre ich… etwas anderes.
„Danke“, flüstere ich. „Das bedeutet mir sehr viel.“
„Mir auch.“ Seine Stimme wird leiser. „Deshalb bin ich hier.“
Die Luft zwischen uns verändert sich. Wird dichter, aufgeladener. Ich spüre es in meinem Bauch, dieses Flattern, das ich seit Monaten zu ignorieren versuche. Diese Anziehung, die völlig unangemessen ist und trotzdem da ist, jedes Mal, wenn er in mein Büro kommt, jedes Mal, wenn sich unsere Blicke treffen.
„Caspar…“ Sein Vorname fühlt sich fremd an auf meiner Zunge.
„Sag mir, dass ich gehen soll.“ Er macht einen Schritt auf mich zu. „Sag es jetzt, und ich gehe.“
Ich sage nichts.
Sein Mund findet meinen, warm und fordernd. Ich schmecke Kaffee und etwas Süßes, vielleicht Minze. Seine Hände legen sich um meine Taille, ziehen mich näher. Ich schmelze in ihn hinein, löse meinen Dutt, sodass meine Haare über meine Schultern fallen.

„Schon lange“, murmelt er zwischen Küssen. „Schon so verdammt lange.“
„Ich auch.“ Meine Finger öffnen die Knöpfe seines Hemds, ungeduldig, ungeschickt. Ich will seine Haut spüren, seine Wärme.
Wir stolpern zum Sofa. Sein Mund wandert meinen Hals hinunter, während ich ihm das Hemd von den Schultern ziehe. Er ist durchtrainierter, als ich dachte. Definiert. Ich fahre mit den Händen über seinen Rücken, spüre seine Muskeln unter meinen Fingern.
„Du bist so schön“, sagt er leise und schiebt meinen Sweater hoch. Seine Lippen auf meinem Bauch, meinen Rippen, meinen Brüsten. Ich werfe den Kopf zurück, lasse mich fallen in dieses Gefühl.
Er zieht mir die Jogginghose aus, langsam, als hätte er alle Zeit der Welt. Ich liege vor ihm in nur noch einem Slip, und er sieht mich an, als wäre ich ein Kunstwerk.
„Ich will dich überall spüren“, flüstere ich. „Auch da, wo ich noch nie jemanden hatte.“
Seine Augen werden dunkel. „Bist du sicher?“
„Ja.“ Ich bin mir sicherer als bei allem anderen in meinem Leben. Das hier, dieser Moment – er fühlt sich richtig an. Verboten vielleicht, aber richtig.
Er küsst mich wieder, tief und langsam, während seine Hand zwischen meine Beine gleitet. Ich bin schon feucht, bereit. Seine Finger erkunden mich, vorsichtig erst, dann mit mehr Druck. Ich stöhne in seinen Mund hinein.
„Hast du…?“ Er sieht sich um.
„Badezimmer. Zweites Regal.“
Er kommt mit einer Flasche Gleitgel zurück, die ich mal für mich selbst gekauft hatte. Ich werde rot, aber er lächelt nur.
„Dreh dich um“, sagt er sanft.
Ich knie mich aufs Sofa, den Oberkörper nach vorne gebeugt. Mein Herz rast. Ich spüre seine Hände auf meinem Rücken, meinen Hüften. Dann das kühle Gel, seine Finger, die mich vorbereiten, so behutsam und geduldig.
„Entspann dich“, murmelt er. „Ich pass auf dich auf.“
Ich atme tief ein und aus. Vertraue ihm. Und dann spüre ich ihn, langsam, Zentimeter für Zentimeter. Es ist intensiver als alles, was ich kenne. Nicht schmerzhaft – nur… voll. Überwältigend.
„Alles okay?“ Seine Stimme ist angespannt, kontrolliert.
„Ja. Mach weiter.“
Er bewegt sich behutsam, findet einen Rhythmus. Seine Hand wandert nach vorne, findet meine Klitoris, streichelt mich dort, wo ich es brauche. Die doppelte Stimulation lässt mich erzittern. Es ist anders als bei analen Abenteuern, die ich bisher nur in Geschichten gelesen hatte – echter, roher, intimer.
„Du fühlst dich so gut an“, stöhnt er. „So verdammt gut.“
Ich kann nicht antworten. Ich kann nur fühlen. Seine Hände auf meiner Haut, seine Bewegungen, die langsam schneller werden. Das Gefühl, von ihm ausgefüllt zu sein auf diese Art, die so verboten erscheint und doch so richtig.
„Berühr mich“, flüstere ich. „Bitte.“
Seine Finger arbeiten schneller, kreisen, drücken. Ich spüre, wie sich etwas in mir aufbaut, eine Welle, die größer und größer wird. Anders als sonst. Tiefer.
„Lass los“, murmelt er. „Ich hab dich.“
Und ich lasse los. Der Orgasmus trifft mich wie eine Explosion, rollt durch meinen ganzen Körper. Ich höre mich selbst schreien, viel zu laut für meine dünnen Wände, aber es ist mir egal. Ich zittere, pulsiere um ihn herum.
Er kommt kurz nach mir, mit einem tiefen Stöhnen. Ich spüre, wie er sich in mir bewegt, dann still wird, schwer atmend.
Wir bleiben so einen Moment, beide außer Atem. Dann zieht er sich vorsichtig zurück, küsst meinen Rücken, meine Schultern.
„Das war…“ Ich finde keine Worte.
„Unglaublich“, beendet er den Satz für mich.
Wir liegen auf dem Sofa, mein Kopf an seiner Brust. Ich höre sein Herz schlagen, langsam wieder ruhiger werdend. Seine Finger zeichnen träge Muster auf meiner Haut.

„Was machen wir jetzt?“ frage ich leise. Die Realität kehrt zurück, langsam aber sicher. Er ist mein Chef. Ich bin ab nächstem Monat Teamleiterin. Das hier ist kompliziert, auf so viele Arten.
„Ich weiß es nicht.“ Er klingt ehrlich. „Aber ich will das nicht nur einmal. Ich will dich wieder. Und wieder.“
„Das ist riskant.“
„Ich weiß.“ Er dreht meinen Kopf zu sich, sieht mir in die Augen. „Aber manche Risiken sind es wert.“
Ich denke an all die Male, die ich mir das vorgestellt habe. An die Nächte, in denen ich allein war und an ihn gedacht habe. An die Spannung zwischen uns, die ich mir manchmal nur eingebildet zu haben glaubte.
„Okay“, sage ich. „Aber nicht im Büro. Nicht dort.“
Er lächelt. „Hier ist viel besser.“
Wir bleiben liegen, bis draußen die Straßenlaternen angehen. Irgendwann stehen wir auf, ziehen uns halb an. Er macht uns Tee in meiner winzigen Küche, als wäre das das Normalste der Welt. Als wären wir nicht Chef und Angestellte, sondern einfach zwei Menschen, die sich gefunden haben.
„Ich sollte gehen“, sagt er schließlich. „Bevor es zu spät wird.“
„Oder du bleibst.“ Die Worte sind raus, bevor ich nachdenken kann.
Er sieht mich an, lange und ernst. Dann nickt er. „Ich bleibe.“
Diese Nacht ist der Anfang von etwas. Von was genau, weiß ich noch nicht. Etwas Gefährlichem vielleicht, etwas, das uns beide den Job kosten könnte. Aber während ich neben ihm in meinem Bett liege, seine Arme um mich geschlungen, ist mir das egal.
Manche Dinge sind das Risiko wert. Manche Menschen auch.
Und Caspar Velden, mein Chef, der Mann, der zur verbotenen Hintertür gekommen ist – er ist definitiv einer davon.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.