Die Tür zur Sauna fiel hinter mir ins Schloss, und die Hitze traf mich wie eine Wand. Ich war allein hier oben in der Dachsauna des Wellnessbereichs — jedenfalls dachte ich das. Dann sah ich sie.
Frau Brenneis saß auf der obersten Bank, ein Handtuch unter sich, ein zweites locker um die Hüften geschlungen. Ihre Haut glänzte vom Schweiß, das dunkle Haar zu einem strengen Knoten gebunden. Sie war meine Deutschlehrerin gewesen, vor drei Jahren, als ich noch auf dem Gymnasium geschwitzt hatte — allerdings in Klausuren, nicht in einer Sauna.
„Tilo“, sagte sie, und ihr Blick war nicht überrascht. „Schön, dass du kommst.“
Ich blieb stehen, das Handtuch in der Hand. „Frau Brenneis, ich… ich wusste nicht, dass Sie hier sind.“
„Vianne“, korrigierte sie mich. „Hier draußen bin ich Vianne. Und ich wusste, dass du hier bist. Ich habe dich gesehen, wie du reingegangen bist.“
Mein Herz hämmerte. Nicht nur wegen der Hitze. „Sie haben… Sie haben auf mich gewartet?“
Sie lächelte — dieses Lächeln, das ich von früher kannte, wenn sie eine Frage gestellt hatte, auf die sie die Antwort schon längst wusste. „Komm her. Setz dich.“

Ich kletterte die Stufen hinauf, spürte ihre Augen auf mir. Auf halber Höhe blieb ich stehen, aber sie schüttelte den Kopf.
„Ganz nach oben. Zu mir.“
Ich gehorchte. Natürlich gehorchte ich. Bei ihr hatte ich immer gehorcht. Ich setzte mich neben sie, nicht zu nah, aber sie rutschte sofort näher. Ihr Knie berührte meins.
„Entspann dich“, murmelte sie. „Du bist so verkrampft.“
„Ich bin einfach… überrascht.“
„Lügner.“ Ihre Hand legte sich auf meinen Oberschenkel, warm und fest. „Du hast dir das vorgestellt. Gib’s zu.“
Ich schluckte. „Was?“
„Damals im Unterricht. Du hast mich angestarrt. Jede Stunde. Ich hab’s gemerkt, weißt du.“ Ihre Finger wanderten höher, ganz langsam. „Und ich hab’s genossen.“
Meine Kehle war trocken trotz der Feuchtigkeit in der Luft. „Vianne, ich…“
„Still.“ Sie lehnte sich näher, ihre Lippen an meinem Ohr. „Heute bekommst du, was du damals wolltest. Aber nach meinen Regeln.“
Bevor ich antworten konnte, griff sie nach unten und zog etwas unter der Bank hervor. Zwei Handtuchbänder, die sie offensichtlich vorbereitet hatte. Mein Puls raste.
„Hände hinter den Rücken“, befahl sie, und in ihrer Stimme lag wieder diese Autorität, die mich früher zum Schweigen gebracht hatte, wenn ich im Unterricht gelacht hatte. Nur diesmal ließ sie mich ganz anders fühlen.

Ich tat, was sie sagte. Sie band meine Handgelenke zusammen, fest, aber nicht zu fest. Dann schob sie mich zurück, bis ich an der Holzwand lehnte.
„Gut“, flüsterte sie. „Sehr gut. Du lernst schnell.“
Ihr Handtuch rutschte, und ich sah ihre Brüste, voll und schwer, die Brustwarzen hart. Sie bemerkte meinen Blick und lachte leise.
„Schau ruhig. Darfst du heute.“ Sie stand auf und stellte sich vor mich, ihre Beine links und rechts von meinen Oberschenkeln. „Aber nur schauen. Anfassen darfst du nicht.“
Es war eine Folter. Sie ließ ihr Handtuch ganz fallen und stand nackt vor mir, während ich gefesselt dasaß und nichts tun konnte. Ihre Hand glitt zwischen ihre Beine, und sie streichelte sich selbst, ganz langsam, ihre Augen auf mein Gesicht gerichtet.
„Du willst mich anfassen, oder?“ fragte sie. „Sag es.“
„Ja“, presste ich hervor.
„Ja was?“
„Ja, ich will dich anfassen, Vianne.“
„Noch nicht.“ Sie kniete sich zwischen meine Beine, ihre Finger am Bund meines Handtuchs. „Erst musst du zeigen, dass du es verdienst.“
Sie zog das Handtuch weg, und meine Erektion sprang hervor. Ihr Lächeln wurde breiter.
„Schön“, murmelte sie. „Genau so, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Ihre Hand umfasste mich, fest und warm. Ich stöhnte auf, und sie lachte.
„Leise“, warnte sie. „Die anderen Gäste sind nur eine Tür entfernt. Oder willst du, dass sie reinkommen und sehen, wie ich dich benutze?“

Der Gedanke — die Vorstellung, erwischt zu werden, während ich gefesselt war und meine ehemalige Lehrerin meinen Schwanz in der Hand hielt — machte mich noch härter. Sie bemerkte es und grinste.
„Oh, das gefällt dir. Du bist versauter, als ich dachte.“
Sie beugte sich vor und nahm mich in den Mund. Die Hitze, die Feuchtigkeit, ihre Zunge — es war zu viel. Ich keuchte, versuchte mich zu bewegen, aber die Fesseln hielten mich fest. Sie saugte langsam, genüsslich, und ich spürte, wie ich mich der Grenze näherte.
„Vianne, ich…“
Sie hörte sofort auf und sah mich an. „Noch nicht. Du kommst nicht, bevor ich es dir erlaube.“
Sie stand auf und drehte sich um. Dann setzte sie sich rückwärts auf meinen Schoß, ihre Hände auf meinen Knien, und führte mich langsam in sich. Ich konnte kaum atmen. Sie war eng und heiß, und sie bewegte sich so langsam, dass es fast schmerzte.
„Fühl das“, flüsterte sie. „Fühl, wie ich dich reite. Du kannst nichts tun. Du gehörst mir.“
Sie hatte recht. Ich war völlig ausgeliefert, konnte nur dasitzen und spüren, wie sie sich auf mir bewegte. Ihre Hände glitten zu ihrer Klitoris, und sie streichelte sich, während sie mich ritt.
Die Tür klickte. Mein Herz blieb fast stehen. Jemand kam rein — ein Mann, Mitte vierzig vielleicht, mit einem Handtuch um die Hüften. Er blieb stehen, als er uns sah, und sein Blick weitete sich.
Vianne drehte den Kopf. „Hallo“, sagte sie, als wäre nichts dabei. „Wir sind gleich fertig. Oder möchtest du zuschauen?“

Der Mann starrte. Ich konnte sehen, wie sein Schwanz unter dem Handtuch steif wurde. Er öffnete den Mund, schloss ihn wieder.
„Komm rein“, sagte Vianne. „Setz dich. Schau zu. Berühr dich ruhig, wenn du willst.“
Er zögerte, dann trat er ein und ließ die Tür hinter sich zufallen. Er setzte sich auf die untere Bank, direkt gegenüber von uns, und sein Blick war auf Vianne fixiert — auf ihren Körper, auf ihre Brüste, die sich bewegten, während sie mich ritt.
„Das ist Tilo“, stellte sie vor, als würden wir uns auf einer Cocktailparty treffen. „Er war mal mein Schüler. Jetzt zeige ich ihm, wer das Sagen hat.“
Der Mann stöhnte leise. Seine Hand verschwand unter seinem Handtuch, und ich konnte sehen, wie er sich selbst berührte.
„Gefällt dir das, Tilo?“ fragte Vianne. „Ein Fremder schaut zu, wie ich dich ficke. Wie ich dich benutze.“
„Ja“, keuchte ich. „Gott, ja.“
Sie bewegte sich schneller, ihre Atmung wurde flacher. „Du darfst jetzt kommen“, flüsterte sie. „Füll mich aus. Zeig ihm, wie gehorsam du bist.“
Ich explodierte. Mein ganzer Körper spannte sich an, und ich kam tief in ihr, während der Fremde uns zuschaute und sich selbst befriedigte. Vianne schrie auf, ein hoher, gequälter Laut, und ich spürte, wie sie um mich herum pulsierte.
Sie lehnte sich zurück gegen meine Brust, noch immer auf mir sitzend. „Guter Junge“, murmelte sie. „Sehr guter Junge.“
Der Mann auf der unteren Bank keuchte, sein Handtuch fiel zur Seite, und er kam, sein Sperma spritzte auf den Holzboden. Vianne lächelte.
„Danke fürs Zuschauen“, sagte sie zu ihm, dann stand sie auf und löste meine Fesseln. „Du kannst jetzt gehen“, sagte sie zu mir, und ihre Stimme war wieder kühl, distanziert.
Ich rieb mir die Handgelenke und sah sie an. „Vianne…“
„Nächsten Mittwoch“, sagte sie. „Gleiche Zeit. Und bring jemanden mit. Eine Frau.“ Ihr Lächeln wurde verschmitzt. „Ich bin neugierig, ob du auch zuschauen kannst, ohne einzugreifen.“

Mein Schwanz zuckte schon wieder, obwohl ich gerade erst gekommen war. Sie lachte, ein dunkles, wissendes Lachen, und drehte sich zu dem Fremden um.
„Du bleibst“, befahl sie ihm. „Wir sind noch nicht fertig.“
Ich stolperte aus der Sauna, mein Kopf drehte sich. Draußen im Ruheraum setzte ich mich hin und versuchte zu begreifen, was gerade passiert war. Das war keine spontane Begegnung gewesen — Vianne hatte alles geplant. Die Fesseln. Das Timing. Die Tür, die sie offenbar nicht ganz geschlossen hatte.
Nächsten Mittwoch, hatte sie gesagt. Und ich sollte jemanden mitbringen. Ich dachte an Mara, eine Kollegin vom Büro, die mir neulich erzählt hatte, dass sie neugierig auf neue Erfahrungen war. Vielleicht würde sie… vielleicht würde sie mitmachen.
Die Vorstellung — Mara, nackt und ausgeliefert, während Vianne sie berührte und ich nur zuschauen durfte — ließ mich härter werden als je zuvor. Es war wie damals in diesen Momenten völliger Hingabe, als ich noch dachte, ich würde die Kontrolle behalten können.
Aber das war vorbei. Vianne hatte gewonnen. Sie hatte immer gewonnen.
Und ich konnte es kaum erwarten, wieder zu verlieren.
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Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.