Sonnenblende und ihr Griff auf der Rückbank – Sexgeschichte

Frau mit heruntergelassener Sonnenblende im Auto, Rückbank verschwommen im Hintergrund

Die Klimaanlage war kaputt, und durch die offenen Fenster strömte diese schwere Sommerhitze, die alles klebrig machte. Ich hatte die Sonnenblende heruntergeklappt, um nicht von der tiefstehenden Sonne geblendet zu werden, und genau in diesem Moment hörte ich Janosch auf der Rückbank fluchen.

„Verdammt.“

Ich sah in den Rückspiegel. Er hatte sein Handy fallen lassen, irgendwo zwischen Rückbank und Vordersitz. Seine Hand tastete über den Boden, die Finger spreizten sich, aber er kam nicht ran.

„Warte“, sagte ich. „Ich halte an.“

„Nicht nötig, Frau Mariell. Ich krieg das schon.“

Frau Mariell. Drei Jahre hatte ich ihn unterrichtet, und jetzt war er neunzehn, hatte sein Abi in der Tasche, aber nannte mich immer noch so. Dabei saßen wir hier zusammen im Auto, nach diesem langen Tag auf einer Lehrerfortbildung, bei der er als ehemaliger Schüler einen Vortrag gehalten hatte über digitale Lernmethoden. Ich hatte ihn mitgenommen, weil sein Zug ausgefallen war.

„Janosch, echt. Ich halte kurz—“

„Nein, wirklich.“ Seine Stimme klang angespannt. „Ich hab’s gleich.“

Ich fuhr weiter, die Landstraße schlängelte sich durch Felder, kein Parkplatz weit und breit. Im Rückspiegel sah ich, wie er sich vorbeugte, seine Schulter zwischen den Vordersitzen hindurchschob. Dann spürte ich es – seine Hand, die sich um meinen Oberschenkel schloss, um sich abzustützen.

Blonde Frau im Sommerkleid am Steuer, blickt angespannt in den Rückspiegel, Abendsonne durchflutet das Auto

Mein Fuß zuckte auf dem Gaspedal.

„Sorry“, murmelte er, aber er nahm die Hand nicht weg. Nicht sofort. Seine Finger lagen warm auf meinem nackten Bein – ich trug einen Rock, weil die Hitze unerträglich war – und ich konnte fühlen, wie sein Atem meinen Nacken streifte.

„Alles gut“, sagte ich, aber meine Stimme klang zu hoch.

Er rutschte tiefer, sein Gesicht jetzt fast auf Höhe meiner Schulter, und ich roch sein Aftershave, diese Mischung aus Zedernholz und Zitrus. Seine Hand glitt ein Stück nach oben, nur um sich besser abzustützen, sagte ich mir, aber mein Herzschlag beschleunigte trotzdem.

„Da ist es.“ Er zog das Handy hervor, aber anstatt sich zurückzusetzen, verharrte er. Seine Hand lag noch immer auf meinem Oberschenkel, seine Finger jetzt fester, als würde er testen, ob ich etwas sagen würde.

Nahaufnahme einer Männerhand auf dem nackten Oberschenkel der blonden Frau im Auto, ihre Hand am Lenkrad

Ich sagte nichts.

Die Straße war leer, nur Felder und dieser endlose Himmel, der sich orange-rot verfärbte. Meine Hände umklammerten das Lenkrad so fest, dass meine Knöchel weiß hervortraten.

„Frau Mariell“, flüsterte er, und diesmal klang mein Name anders in seinem Mund. Nicht respektvoll. Nicht höflich.

„Janosch.“ Ich versuchte, streng zu klingen, aber es kam nur atemlos heraus.

Seine Finger wanderten höher, ganz langsam, als würde er mir Zeit geben, nein zu sagen. Ich spürte, wie mein Körper sich anspannte, wie sich etwas in meinem Bauch zusammenzog – nicht Angst, nicht Unbehagen, sondern etwas, das ich seit Jahren nicht mehr gefühlt hatte.

„Sagen Sie mir, dass ich aufhören soll“, murmelte er.

Ich hätte es tun sollen. Natürlich hätte ich es tun sollen. Aber stattdessen rutschte ich ein bisschen tiefer in den Sitz, und das war Antwort genug.

Seine Hand glitt unter den Saum meines Rocks, seine Fingerspitzen strichen über den Stoff meiner Unterwäsche, und ein Laut entwich mir, halb Überraschung, halb etwas anderes.

„Du bist nass“, stellte er fest, und seine Stimme klang ungläubig. „Schon die ganze Fahrt?“

Ich konnte nicht antworten. Die Straße verschwamm vor meinen Augen, und ich blinzelte schnell, versuchte mich zu konzentrieren. Das war Wahnsinn. Absoluter Wahnsinn. Aber seine Finger waren jetzt unter dem Stoff, teilten mich, fanden genau die richtige Stelle, und ich biss mir auf die Lippe, um nicht laut aufzustöhnen.

„Halt an“, sagte er.

„Ich kann nicht—“

„Doch. Halt an.“

Seine Stimme hatte diesen bestimmten Ton, der mich früher im Unterricht immer überrascht hatte, wenn er eine Diskussion führte. Jetzt ließ er mich zittern. Ich sah einen Feldweg, holprig und schmal, und lenkte den Wagen darauf. Die Reifen knirschten über den trockenen Boden, dann standen wir still, umgeben von nichts als Weizen und dieser schweren, goldenen Abendsonne.

Blonde Frau schaltet Motor aus auf einsamer Landstraße, Blick von hinten, Weizenfelder im Sonnenuntergang

Ich schaltete den Motor aus.

Stille. Nur unser Atem und das leise Zirpen der Grillen.

Janosch öffnete seine Tür, stieg aus, und ich dachte schon, er würde weggehen, würde zur Besinnung kommen. Aber dann öffnete er meine Tür, beugte sich zu mir herunter, und seine Augen – diese dunkelbraunen Augen, die ich aus so vielen Elterngesprächen kannte – sahen mich jetzt völlig anders an.

„Rück rüber“, sagte er leise.

Ich gehorchte, kletterte auf den Beifahrersitz, mein Herz hämmerte so laut, dass ich sicher war, er konnte es hören. Er setzte sich ans Steuer, schloss die Tür, und dann waren wir wieder eingeschlossen in dieser Hitze, in dieser Enge, in diesem Moment, der sich anfühlte wie eine verbotene Grenze, die wir gleich überschreiten würden.

Seine Hand fand meinen Oberschenkel wieder, glitt hoch, und diesmal war da keine Zögerlichkeit mehr. Er schob meinen Rock nach oben, zog meine Unterwäsche zur Seite, und als seine Finger in mich eindrangen, wölbte ich mich ihm entgegen.

„Fuck“, flüsterte er, und ich hätte ihn dafür tadeln sollen, für die Sprache, aber stattdessen griff ich nach seinem Nacken, zog ihn zu mir herunter, und dann küssten wir uns – heftig, ungeduldig, als hätten wir jahrelang darauf gewartet.

Sein Mund schmeckte nach Kaffee und Pfefferminz, und ich schlang meine Arme um ihn, während seine Finger weiter arbeiteten, mich öffneten, mich vorbereiteten. Ich spürte, wie er mit seiner anderen Hand an seinem Gürtel nestelte, das Klirren der Schnalle, das Rascheln von Stoff.

„Komm rüber“, murmelte er gegen meine Lippen.

Ich kletterte auf seinen Schoß, ungeschickt, mein Knie stieß gegen das Lenkrad, aber dann saß ich auf ihm, meine Beine zu beiden Seiten seiner Hüften, und ich spürte ihn – hart, heiß, fordernd.

Blonde Frau auf dem Fahrersitz, Rücken durchgebogen, Kopf zurückgelegt, Sonnenblende wirft Schatten

„Bist du sicher?“, fragte er, und seine Stimme zitterte jetzt auch.

Als Antwort senkte ich mich auf ihn, langsam, spürte, wie er mich füllte, dehnte, und wir stöhnten beide gleichzeitig. Einen Moment lang bewegten wir uns nicht, ließen uns einfach nur fühlen, und dann begann ich mich zu bewegen, langsam erst, dann schneller.

Seine Hände griffen nach meinen Hüften, führten mich, und ich legte meinen Kopf zurück, ließ die Sonnenblende über uns wie einen Schutzschild gegen die Welt da draußen. Das Lenkrad drückte gegen meinen Rücken, unbequem, aber das steigerte nur die Intensität, diese Rohheit, dieses Gefühl von etwas Verbotenem und gleichzeitig so Richtigem.

„Gott, Frau Mariell“, keuchte er, und ich hätte lachen können über die Absurdität, dass er mich immer noch so nannte, während er tief in mir steckte. Aber dann küsste er meinen Hals, biss sanft, und jeder Gedanke löste sich auf.

Ich spürte, wie sich alles in mir zusammenzog, wie diese Welle sich aufbaute, und ich klammerte mich an seine Schultern, meine Fingernägel gruben sich in seinen Rücken durch das dünne T-Shirt.

„Ich komme“, flüsterte ich, und es klang wie ein Geständnis.

„Dann komm“, murmelte er, und seine Hände pressten mich fester auf ihn, und dann brach es über mich herein – diese Welle, die mich mitnahm, mich verschlang, und ich vergaß für einen Moment, wer ich war, wo ich war, vergaß alles außer diesem Gefühl.

Er folgte kurz danach, sein Körper spannte sich an, und ich spürte, wie er in mir pulsierte, wie wir zusammen in diesem Moment verschmolzen, der viel zu kurz und gleichzeitig eine Ewigkeit war.

Wir blieben so sitzen, atmeten schwer, mein Kopf an seiner Schulter, seine Arme um mich geschlungen. Die Sonnenblende warf einen Schatten auf sein Gesicht, und ich konnte nicht erkennen, was er dachte.

„Das war…“, begann er.

„Sag nichts“, unterbrach ich ihn. „Bitte.“

Ich wusste nicht, was ich hören wollte. Eine Entschuldigung? Ein Versprechen? Beides hätte gelogen geklungen. Also saßen wir einfach da, während die Sonne langsam unterging und der Himmel sich violett verfärbte.

Schließlich rutschte ich von seinem Schoß, ordnete meine Kleidung, und er tat dasselbe. Als ich wieder auf dem Beifahrersitz saß und er den Motor startete, fühlte sich die Welt anders an. Nicht schlechter. Nicht besser. Einfach anders.

Wir sprachen nicht, während wir zurück auf die Hauptstraße fuhren. Aber als wir an einer roten Ampel hielten, griff er nach meiner Hand, verschränkte seine Finger mit meinen, und ich ließ es zu. Diese spontane Begegnung auf einer Landstraße hatte etwas in Gang gesetzt, das sich nicht mehr zurücknehmen ließ.

Verschränkte Hände auf dem Schaltknüppel, rotes Ampellicht beleuchtet das Wageninnere, blonde Frau daneben

„Nächste Woche“, sagte er leise, ohne mich anzusehen. „Gibt es da… eine Möglichkeit?“

Ich sollte nein sagen. Ich wusste es. Aber als ich seine Hand drückte, wussten wir beide schon die Antwort.

„Vielleicht“, flüsterte ich. „Vielleicht.“

Die Ampel sprang auf Grün, und wir fuhren weiter, zurück in die Stadt, zurück in unsere Leben, die jetzt dieses Geheimnis trugen. Und als ich später in meiner Wohnung stand, duschte, versuchte, die Spuren dieses Abends abzuwaschen, musste ich an die Geschichten denken, die andere Frauen erzählten, von verbotenen Momenten, von Grenzen, die sie überschritten hatten.

Nur dass es jetzt meine Geschichte war.

Mein Handy vibrierte. Eine Nachricht von Janosch: „Schlaf gut, Frau Mariell.“

Ich starrte auf den Bildschirm, auf diese drei Worte, die so harmlos klangen und gleichzeitig so viel mehr bedeuteten. Dann tippte ich zurück: „Du auch.“

Und als ich mich ins Bett legte, spürte ich noch immer seinen Griff auf meinem Oberschenkel, die Hitze seines Körpers, die Art, wie er meinen Namen gesagt hatte. Die Sonnenblende hatte uns vor der Außenwelt geschützt, aber nicht vor uns selbst.

Und ehrlich gesagt wollte ich das auch gar nicht.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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