Weingläser und ihr Wiedersehen auf dem Sofa – erotische Sexgeschichte

Drei Menschen auf einem Sofa bei Kerzenschein, Weingläser in der Hand, intensive Blicke und knisternde Spannung

Als Benita mit einer Flasche Rotwein in der Hand vor meiner Tür stand, wusste ich sofort: Der Abend würde anders werden als geplant. Vier Jahre hatten wir uns nicht gesehen – seit der Schließung unserer gemeinsamen Werbeagentur, seit den chaotischen letzten Wochen, in denen wir beide viel zu professionell geblieben waren. Viel zu distanziert.

„Hey Marlon“, sagte sie und lächelte dieses Lächeln, das mich früher schon verrückt gemacht hatte. „Ich war gerade in der Gegend. Dachte, wir könnten quatschen.“

Quatschen. Klar.

Ich ließ sie rein. Meine Wohnung war ein Durcheinander aus Umzugskartons und halbherzig aufgebauten Möbeln. Vor zwei Wochen erst eingezogen, und immer noch sah es aus, als könnte ich jederzeit wieder verschwinden.

„Gemütlich hast du’s hier“, meinte Benita und streifte ihre Jacke ab. Darunter trug sie ein schwarzes Kleid, das ihre Kurven betonte und genau so viel zeigte, dass man nicht wegsehen konnte. Ihre dunklen Haare fielen ihr über die Schultern, und als sie sich umdrehte, bemerkte ich den Blick, den sie mir zuwarf. Nicht zufällig. Ganz und gar nicht zufällig.

Frau mit langen dunklen Haaren in schwarzem Kleid zieht ihre Jacke aus und blickt über die Schulter

„Ich hab keine passenden Gläser“, sagte ich und öffnete die Flasche.

„Dann trinken wir aus der Flasche“, erwiderte sie und ließ sich auf mein Sofa fallen – das einzige Möbelstück, das nicht aussah, als würde es gleich zusammenbrechen.

Wir tranken. Wir redeten über die alten Zeiten, über Kunden, die uns den letzten Nerv geraubt hatten, über die Affäre im Büro, von der alle gewusst hatten, nur die beiden Beteiligten nicht. Und je mehr wir tranken, desto näher rückte sie an mich heran.

„Weißt du“, sagte Benita irgendwann und lehnte ihren Kopf gegen meine Schulter, „ich hab damals auf ein Zeichen von dir gewartet.“

„Ein Zeichen?“

„Dass du mich nicht nur als Kollegin siehst.“

Mein Herz klopfte schneller. „Ich dachte, du hast jemanden.“

„Hatte ich. Ist vorbei.“ Sie hob den Kopf und sah mich an. Ihre Augen waren dunkel, voller Dinge, die sie nicht aussprechen musste. „Und jetzt bin ich hier.“

Frau lehnt ihren Kopf an Schulter eines Mannes auf dem Sofa und blickt ihm intensiv in die Augen

Ich weiß nicht mehr, wer den ersten Schritt machte. Vielleicht beide gleichzeitig. Ihre Lippen trafen meine, weich und warm und ein bisschen nach Rotwein schmeckend. Ich zog sie näher heran, spürte ihren Körper an meinem, und plötzlich war alles von früher wieder da – die Spannung, die wir immer ignoriert hatten, die unbeantworteten Blicke, die Momente, in denen wir allein in einem Raum waren und uns nichts zu sagen wagten.

„Fuck, Marlon“, murmelte sie zwischen zwei Küssen. „Warum haben wir das nicht früher gemacht?“

„Weil wir Idioten waren“, sagte ich und schob ihr das Kleid von den Schultern. Sie trug nichts darunter. Nichts außer ihrer Haut, die im schwachen Licht meiner Stehlampe golden schimmerte.

Sie lachte leise, dann zog sie mein Shirt über den Kopf. Ihre Hände glitten über meinen Oberkörper, langsam, erkundend, als wollte sie jede Sekunde auskosten. Ich küsste ihren Hals, ihren Schlüsselbein, und sie atmete scharf ein, als meine Lippen ihre Brüste erreichten. Ihre Nippel waren bereits hart, und als ich einen von ihnen in den Mund nahm, stöhnte sie auf und krallte ihre Finger in mein Haar.

Frau mit halb heruntergerutschtem Kleid berührt männlichen Oberkörper, Gesichter kurz vor einem Kuss

„Gott, ja“, flüsterte sie.

Dann klingelte es an der Tür.

Wir erstarrten beide. Benita sah mich mit großen Augen an. „Erwartest du jemanden?“

„Nein“, sagte ich. „Niemanden.“

Es klingelte erneut.

Fluchend stand ich auf, zog mein Shirt wieder an und öffnete die Tür. Vor mir stand eine Frau, die ich noch nie gesehen hatte. Sie war groß, hatte platinblondes Haar und trug einen Trenchcoat, der verdächtig nach Absicht aussah.

„Marlon?“ fragte sie mit einem Lächeln, das viel zu selbstbewusst war.

„Äh, ja?“

„Ich bin Vivienne. Benitas Freundin.“ Sie schob sich an mir vorbei in die Wohnung, als hätte sie jedes Recht dazu. „Sie hat mir geschrieben, dass ich vorbeikommen soll.“

Ich drehte mich zu Benita um, die immer noch auf dem Sofa saß – mittlerweile hatte sie ihr Kleid notdürftig wieder hochgezogen. Sie grinste verschämt.

„Überraschung?“

Vivienne ließ ihren Mantel fallen. Darunter trug sie Spitzenunterwäsche, die so wenig verhüllte, dass es eigentlich schon egal war. Ihr Körper war durchtrainiert, ihre Bewegungen hatten etwas Raubtierhaftes, und als sie auf Benita zuging, wurde mir klar, dass das hier längst geplant war.

„Du hättest mich warnen können“, murmelte ich.

„Wo wäre da der Spaß?“ meinte Benita und zog Vivienne auf ihren Schoß. Die beiden küssten sich, langsam, intensiv, und ich stand einfach nur da und starrte.

„Willst du nur gucken?“, fragte Vivienne über ihre Schulter hinweg. „Oder mitmachen?“

Meine Antwort gab ich, indem ich mich wieder zu ihnen setzte. Vivienne drehte sich zu mir um, küsste mich hart und fordernd, während Benita ihr Kleid endgültig auszog. Ihre Hände waren überall – auf meinem Rücken, in meinem Nacken, an meinem Gürtel. Ich spürte Benitas Lippen an meinem Hals, Viviennes Zunge in meinem Mund, und dann waren da plötzlich vier Hände, die mich auszogen, die mich berührten, die mich verrückt machten.

„Leg dich hin“, befahl Vivienne, und ich gehorchte. Sie kniete sich über mich, ihr Blick war herausfordernd, hungrig. Benita setzte sich neben mich, ihre Hand glitt über meinen Oberkörper nach unten, und als sie mich berührte, stöhnte ich unwillkürlich auf.

Vivienne beugte sich vor, küsste Benita, während ihre Hand sich zu Benitas Hand gesellte. Zusammen bewegten sie sich, und ich verlor komplett die Kontrolle. Jede Berührung war präzise, jede Bewegung abgestimmt, als hätten die beiden das schon tausendmal gemacht.

„Ich will dich schmecken“, flüsterte Benita und schob Vivienne beiseite. Sie küsste sich meinen Körper hinunter, und als ihr Mund mich erreichte, schloss ich die Augen und gab mich einfach hin. Vivienne beugte sich über mein Gesicht, küsste mich, und ich spürte, wie sie Benitas Haar streichelte, sie ermutigte, weiterzumachen.

„Du bist so verdammt heiß“, murmelte Vivienne in mein Ohr. „Sieh sie dir an. Sieh, wie sehr sie das genießt.“

Ich öffnete die Augen, sah Benita, sah die Hingabe in ihrem Gesicht, und fast wäre es schon vorbei gewesen. Aber Vivienne schien das zu spüren. Sie packte Benitas Schulter, zog sie hoch.

„Noch nicht“, sagte sie. „Wir haben gerade erst angefangen.“

Was dann folgte, war ein Rausch. Körper, die sich ineinander verschlangen. Benita, die über mir saß und sich bewegte, während Vivienne hinter ihr kniete und sie mit den Händen festhielt. Viviennes Blick, der den meinen fing, während Benitas Stöhnen lauter wurde. Der Moment, in dem Vivienne sich neben Benita legte und ich beide gleichzeitig berührte, küsste, in ihnen versank.

„Komm her“, keuchte Benita irgendwann und zog mich zu sich. Ich drang in sie ein, langsam, und sie wölbte sich mir entgegen. Vivienne küsste ihren Hals, ihre Brüste, wanderte tiefer, und als ihre Zunge Benita erreichte, schrie diese auf, so laut, dass ich Angst hatte, die Nachbarn würden sich beschweren. Aber es war mir egal. Alles war mir egal außer diesem Moment, dieser Verbindung, diesem perfekten Chaos aus Lust und Verlangen.

Irgendwann tauschten wir die Positionen. Vivienne lag unter mir, ihre Beine um meine Hüften geschlungen, während Benita auf ihrem Gesicht saß und sich an meiner Schulter festhielt. Unsere Blicke trafen sich, und in ihren Augen sah ich alles – die Jahre, die wir verschwendet hatten, die Momente, die wir verpasst hatten, und die Gewissheit, dass wir genau hier sein sollten.

„Ich komme gleich“, flüsterte sie, und ich nickte, spürte, wie auch Vivienne sich anspannte, wie ihr Körper sich um mich herum zusammenzog. Dann brachen wir alle drei gleichzeitig zusammen, in einer Welle aus Hitze und Zittern und atemlosen Schreien, die mich an andere unvergessliche Nächte erinnerte.

Frau in schwarzer Spitze liegt auf Sofa mit zurückgeworfenem Kopf und geschlossenen Augen

Danach lagen wir einfach nur da, verschwitzt und erschöpft. Vivienne kicherte leise.

„Das war… wow.“

„Ja“, murmelte Benita und kuschelte sich an meine Brust. „Definitiv wow.“

„Ihr hättet das wirklich planen können“, sagte ich.

„Haben wir doch“, meinte Vivienne grinsend. „Nur du wusstest nichts davon.“

Benita hob den Kopf und sah mich an. „Bist du sauer?“

Ich dachte darüber nach. War ich? Eigentlich nicht. Eigentlich war ich nur… glücklich. Zum ersten Mal seit Monaten.

„Nein“, sagte ich und küsste sie. „Überhaupt nicht.“

„Gut“, sagte Vivienne und stand auf. „Dann können wir ja weitermachen.“

„Weitermachen?“

Sie lächelte, dieses gefährliche Lächeln, das mir sagte, dass die Nacht noch lange nicht vorbei war. „Du dachtest doch nicht wirklich, dass das schon alles war, oder?“

Und sie hatte recht. Wir machten weiter, bis die Sonne aufging und die Weinflasche leer war. Bis wir alle drei zu erschöpft waren, um auch nur noch einen Finger zu bewegen. Bis nichts mehr blieb außer dem Gefühl, dass manchmal die besten Dinge im Leben diejenigen sind, die man nicht geplant hat. Die einfach passieren. Die Grenzen verschieben und alles verändern.

Als Benita und Vivienne am nächsten Morgen gingen, gab mir Benita noch einen letzten Kuss.

„Das war kein Abschied“, flüsterte sie. „Nur ein Anfang.“

Und ich wusste, sie hatte recht.

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Hallo!! Mein Name ist Annabella. Ich bin eine leidenschaftliche Geschichtenerzählerin und Wortakrobatin. Meine Reise als Autorin begann in meiner Kindheit, umgeben von Büchern und inspiriert von den unzähligen Welten, die sie enthüllten. Meine Werke sind ein Spiegelbild meiner Fantasie – eine Mischung aus Realität und Traumwelt, in der die Charaktere zum Leben erwachen und Leser auf eine emotionale Achterbahn mitnehmen.
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